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Vergessene Kinos in Bonn

3. Fazit Die

3. Fazit Die Kinolandschaft in Bonn hat seit den Anfängen im frühen 20. Jahrhundert eine lange Geschichte hinter sich. Viele Kinos wurden eröffnet, noch mehr wurden geschlossen, häufig nur wegen äußerer Umstände, die nichts mit dem Rückgang der Besucherzahlen zu tun hatten. Aber auch der Besucherrückgang führte zu einigen Schließungen, allerdings hauptsächlich in Bad Godesberg. Und dennoch gingen aus jeder Phase des Kinosterbens neue Kinos hervor, oder alte Kinos konnten sich an die Entwicklung der Gesellschaft anpassen. Diejenigen Kinos, die dazu nicht in der Lage waren, gingen unter, was von vielen als Verlust betrachtet wurde. Auch den Kinos, die überlebten, war es durch die stetige Entwicklung der Gesellschaft nicht möglich, ursprüngliche Konzepte beizubehalten. Aber gerade dadurch wurde Platz für neue Konzepte geschaffen, die neue Besucherströme anlockten. Und auch die Bonner Kinolandschaft an sich verkümmert nicht. Neue Kinos wurden gebaut, sogar riesige Kinocenter, die zumindest die Zahl der Kinosäle fast ausgleichen konnten. Diese widmen sich hauptsächlich Erstaufführungen, und das Konzept geht bis jetzt auf. Aber falls in Zukunft eine Kinoform nicht mehr funktionieren sollte, zeigt die Vergangenheit, dass die betroffenen Kinos überleben werden, wenn sie sich umorientieren und der neuen Zeit anpassen. * Als ich die Fragestellung meiner Facharbeit formuliert habe, hatte ich gedacht, dass Bonn seit den 70ern ein bis heute andauerndes Kinosterben erlebt. Während meiner Recherche musste ich jedoch feststellen, dass diese Annahme nicht komplett richtig war. Mich hat sehr beeindruckt, wie Quellenarbeit und Gespräche mit Zeitzeugen die Sicht auf Dinge ändern können. Ich konnte meine These nun von einer völlig anderen Seite betrachten und kam dementsprechend auf ein komplett unerwartetes Fazit für meine Arbeit. Wenn ich im Rückblick meine Arbeitsweise analysiere, stelle ich fest, dass ich bei künftigen Projekten noch mehr Zeit als schon dieses Mal für die Quellenforschung einplanen muss. Es ist zwar richtig, vor der Befragung der Zeitzeugen das Archivmaterial zu sammeln und zu sichten, aber es hat sich gezeigt, dass auch nach den Gesprächen Recherchen 18

in den Archiven notwendig sind, da neue Fragen aufgeworfen werden. Diese erneute Recherche hat mich sehr unter Zeitdruck gesetzt. Außerdem hatte ich keine Zeit dafür eingeplant, widersprüchliche Quellen auf ihre Richtigkeit zu prüfen. Von meiner Arbeit ausgehend, könnte man jetzt das Thema noch intensiver erörtern, indem man zum Beispiel weitere Zeitzeugen befragt. Alternativ wäre es möglich, meine Fragestellung zu erweitern und sich der Vorkriegszeit widmen, oder die Entwicklung der Bonner Kinolandschaft mit der anderer Städte in Deutschland zu vergleichen. 19

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