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Landseer Pfote 24 - Februar 2017

Die Landseer Pfote ist das Cluborgan des Landseer Verein Schweiz

Nachruf Am 10. November

Nachruf Am 10. November verstarb unser langjähriges Mitglied Walti Koch. Auch wenn der Tod nicht unerwartet kam, sind wir doch bestürzt und traurig. Walti war seit 1976 Mitglied im SNLK und später im LVS. Nachdem er zufällig einen Landseer gesehen hatte, wusste er sogleich, dass das seine Rasse war. In der Schweiz gab es damals keine Welpen, somit musste er sich 1 ½ Jahre gedulden, bis er seine erste Landseerhündin Franka vom Moorteich zu sich holen konnte. Kurz darauf folgte Katja von der Nordkettenbahn. Diese beiden Hunde waren die Zuchtbasis. 1979 fiel der erste Landseerwurf vom Landhuskeller. Über die Jahre haben 15 Landseer mit Walti das Leben geteilt. Aus seinem letzten Wurf hat er Zora behalten. Seine Hunde waren sein ganzer Stolz. Walti war Züchter mit Leib und Seele. Kein Weg war ihm zu weit, wenn es darum ging für seine Hündin einen passenden Rüden zu finden. Wegen der schmalen Zuchtbasis musste er manchmal durch halb Europa reisen. Er hatte ein grosses Wissen über unsere Rasse und war auch ein angesehener Richter und jahrelang Zuchtwart im SNLK. Es war wertvoll zu wissen, dass man sich immer auf ihn verlassen konnte. Walti hat unzählige Anlässe für unsere Landseer organisiert, die bis ins letzte Detail immer perfekt vorbereitet waren. Früher war er regelmässig auf Ausstellungen im In- und Ausland anzutreffen, daher kannte er viele Landseer nicht nur von Abbildungen. Er war auch sehr interessiert am Hundesport und gab sein Wissen in verschiedenen Kursen im KV Bäderstadt weiter. Wir haben einen charakterstarken und wertvollen Menschen und Freund verloren und werden Walti vermissen. Jacqueline Zürcher Fortsetzung von Seite 10 Alles begann am 5. Dezember 2016. Wir hatten einen Termin beim Tierarzt. Erneuerung der Schutzimpfung und Routineuntersuchung war fällig. «Es sieht gut aus, er ist gesund» meinte die Tierärztin. Auf unsern Hinweis, der Hund sei etwas träge geworden, stellte sie anheim, zusätzlich das Blut zu untersuchen. «Nötig ist es eigentlich nicht» sagte sie, «aber wenn Sie wollen machen wir das, um ganz sicher zu sein, dass nichts vorliegt». Wir entschieden uns, den Test machen zu lassen. Drei Tage später erhielten wir das Ergebnis: Leukozyten 99.81, (Referenzwert ist 6.0-16.0). Diagnose: Leukämie oder Lymphom Stadium 5 mit Knochenmarksbeteiligung, beide haben schlechte Prognose auch mit Chemotherapie. Von da an ging es rasend schnell. Eine Woche später schaffte Ares auf dem Spaziergang gerade mal noch 50 Meter, dann konnte er nicht mehr weiter. Drei Tage später hörte er auf zu fressen, am 19. Dezember erlöste ihn die Tierärztin bei uns zu Hause. Er schlief innert zwei Minuten ganz ruhig für immer ein. Ares war ein toller Hund. Er hat 16 mal an Ausstellungen teilgenommen und dabei 14 mal mit v1 abgeschlossen. Er war Schweizer Schönheitschampion, ausgebildeter Therapiehund und 8-facher Vater von Welpen. Doch das ist alles nebensächlich. Entscheidend war sein liebenswertes Wesen, seine freundliche, zurückhaltende Art gegenüber Menschen und Hunden. Er war äusserst anhänglich und so glücklich, wenn er in der Nähe seines Menschenrudels sein konnte, still unter dem Küchentisch liegend, höchstens gelegentlich bemerkbar durch sanftes Schnarchen. Ares wurde nur acht Jahre alt. Wir trauern um ihn, er fehlt uns sehr. In unserer Erinnerung aber lebt er für immer. Elsbeth & Armand Martin 12 24 / 2017

Anlässe Samstag, 18. März 2017 Sonntag, 28. Mai 2017 Generalversammlung LVS Hotel-Restaurant Löwen Baselstrasse 10 6252 Dagmersellen Türöffnung 13.30 Uhr, Beginn 14.00 Uhr Armand Martin Tel. 062 891 76 61 CAC Clubschau Landseer/Leonberger/Neufundländer auf der Windhundrennbahn in Lotzwil 24 / 2017 13