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12. April 2018 KOMMUNALES n 5 Windkraft löst weiterhin Fragen aus Obwohl das Thema nicht auf der Tagesordnung stand, hatten Besucher der Ratssitzung in Bekhausen zahlreiche Fragen zum Windkraftausbau in Rastede Von Britta Lübbers | Im Februar hatte es eine Mammut- Sitzung zur Windenergie in Rastede gegeben. Zahlreiche Anwohner waren in den Dorfkrug Delfshausen gekommen und hatten sich immer wieder in die rund vierstündige Sitzung eingeschaltet. Das Thema löst offenbar auch weiterhin Erklärungsbedarf aus, denn auf der Ratssitzung Mitte März im Dorfgemeinschaftshaus Bekhausen drehten sich die Fragen der Gäste ausschließlich um den geplanten Windenergieausbau im Gemeinde-Norden. Wie berichtet, beabsichtigen Verwaltung und Politik, die Energiewende auf Gemeindegebiet voranzubringen. In Wapeldorf/Heubült, Lehmdermoor und Lehmden sollen neue Anlagen entstehen, in Liethe soll es ein so genanntes Repowering geben. In der Bauausschusssitzung hatten einige der rund 70 Gäste die Pläne kritisiert. Sie befürchten Schäden für Natur und Umwelt, Beeinträchtigung durch Schattenwurf und eine Wertminderung ihrer Häuser im Plangebiet. Interessenten für alle Flächen „Wie wählen Sie die Planungsbüros aus?“, wollte jetzt eine Besucherin der Ratssitzung wissen. „Wir fragen die Büros ab, die müssen sich bewerben, dann entscheiden wir über den Zuschlag“, beschrieb der Erste Gemeinderat Günther Henkel das Verfahren. „Gibt es noch andere interessierte Investoren als die Windkonzept Projektentwicklungs GmbH & Ko KG Schröder?“, lautete die nächste Frage. Ja, man habe Interessenten für alle Flächen, so die Antwort. „Ich wende mich nun an alle Ratsmitglieder: Mit welchem Recht können Sie uns diese Anlagen aufzwingen?“, fragte die Frau. „Ich möchte keine Atomkraft-Ausstiegs- Statements hören“, fügte sie noch hinzu. Es sei nicht möglich, in der Bürgerfragestunde die Meinung der Ratsvertreter abzuklopfen, entgegnete Wolfgang Segebade (SPD), der die Sitzung kommissarisch leitete, und gab das Wort an den Bürgermeister. Der verwies auf Ratsbeschlüsse in den Jahren 2007, 2008 und 2009, „intensiver in das Thema einzusteigen“. „Wir wollen als Gemeinde zur Energiewende beitragen, das geht zurzeit sinnvoll nur mit der Windenergie“, ergänzte Günther Henkel. Bedenken hinsichtlich Gefahren für Menschen sowie Flora und Fauna seien bereits ausgiebig erörtert worden. Eine schlichte Gefährdungsbehauptung reiche nicht aus, um die Pläne zu stoppen. Es habe aber jeder Bürger, jede Bürgerin die Möglichkeit, im Rahmen der öffentlichen Auslegung Stellungnahmen abzugeben. Gemeinde will Energiewende „Prüft die Gemeinde Alternativen zur Windkraft“, wollte eine andere Besucherin wissen. „Machen Sie konkrete Vorschläge“, sagte Günther Henkel. „Ich möchte meine Lebensenergie nicht darauf verschwenden, wenn das ohnehin auf taube Ohren stößt“, erwiderte die Besucherin. „Ich glaube nicht, dass das Thema Ihre Lebensenergie in Gänze verbraucht“, antwortete Henkel. n Was die Ausweitung der Windkraft in Rastede betrifft, ist der Redebedarf offenbar nach wie vor hoch | Foto: Kapels Sie finden Ihre Versicherungen zu teuer? Wir vergleichen bei über 200 Versicherungsgesellschaften und suchen für Sie im privaten und gewerblichen Bereich die passende Versicherung nach Ihren Wünschen und Ansprüchen. PARKETT VOLLSTAEDT Parkettmeister VERKAUF & VERLEGUNG Tel. 04402 - 6439 S o n d e r p o s t e n Fertigparkett, Eiche Landhausdiele, geölt jetzt nur m 2 49. 90 Alte Parkettböden schleifen, Oberfläche versiegeln oder ölen 26215 Wiefelstede · Hauptstr 45 · www.parkett-vollstaedt.de