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Mobile Maschinen 2/2018

Mobile Maschinen 2/2018

Über den Auszug des

Über den Auszug des Seils rotiert die Kabeltrommel und macht so die Wegmessung möglich. Zudem ist auch ein seitlicher Anbau realsierbar Elektronik berührungslos abgetastet. Die Elektronik befindet sich vollvergossen auf der drucklosen Seite des Systems. Das komplette Messsystem ist also im Zylinder verbaut und somit optimal vor den äußeren Umgebungsbedingungen geschützt. Klarer Vorteil: Anders als bei extern am Zylinder montierten Mess systemen kann das Sensorsystem nicht beschädigt oder durch Umwelteinflüsse negativ beeinflusst oder gar zerstört werden. EINZIGARTIGER SEITLICHER ANBAU Das seilbasierte Konzept ermöglicht Lösungen, die bisher nicht denkbar waren. Bei der Konstruktion von Gabelstaplern dürfen beispielsweise vorgegebene Fahrzeughöhen nicht überschritten werden, sollten dabei aber trotzdem über einen möglichst großen Hub verfügen. Diese anspruchsvollen Vorgaben löst Siko durch intelligente Delokalisierung des SGH-Sensors in einem seitlich um 90°zum Zylinder angebauten Gehäuse. Dadurch können die SGH- Sensoren „um die Kurve messen“ und sind hierdurch in nahezu jeden Zylinder integrierbar. Durch den seitlichen Einbau können SGH-Sensoren auch in nahezu unlösbaren Applikationen zum Einsatz kommen. Ob bei Applikationen bei denen keinerlei Hubverlust akzeptiert werden kann, extrem kleinen Kolbendurchmessern oder bei Zylindern mit mechanischer Endlagendämpfung. NIE MEHR KOLBENBOHREN Das innovative, seilbasierte Konstruktions- und Funktionskonzept der SGH-Technologie führt zu einer deutlichen Reduzierung der Systemintegrationskosten. Vergleicht man SGH-Sensoren mit dem Aufbau magnetostriktiver Sensoren, wird deutlich: Für den Einsatz von magnetostriktiven Sensoren, bei welchen für jeden Zylinder eine andere Länge der Sensorstange notwendig ist, die exakt der Messlänge entspricht, muss eine mindestens ebenso lange Kolbenbohrung vorgenommen werden. Diese Bohrung ist bei der SGH- Technologie nicht erforderlich. Im Endergebnis wirkt sich die Einsparung dieses Fertigungsschrittes bei SGH-Sensoren positiv auf die Zylinderherstellungskosten aus, da sich Produktionszeiten verkürzen und die Kostenstellen „Kolbenbohrung“ und „Montage des Positionsmagnets“ vollständig entfallen. An diese Stelle tritt bei SGH-Sensoren das Seil, welches lediglich über ein kleines Gewinde am Kolbenkopf fixiert wird. So verfügt z. B. der SGH50 mit einem maximalen Hub von fünf Metern über das größtmögliche Einsparpotential. Eine bei stangenbasierten Sensoren benötigte Hohlbohrung wirkt sich generell auf die Struktur und Stabilität des Kolbens und damit auf die Funktion des gesamten Zylinders aus. Bei der SGH-Technologie werden Zylinderhersteller mit diesem Nachteil nicht konfrontiert. Fotos: Siko, Alex Green/Fotolia.de www.siko.de DIREKTER KONTAKT Mathias Roth, Branchenmanager Mobile Automation, mathias.roth@siko.de ZUSATZINHALTE IM NETZ Einen Überblick über die Funktionsweise und Anwendungsmöglichkeiten der SGH-Serie vermittelt dieses Video: http://bit.ly/SikoSGHVideo Wer noch tiefergehende Informationen möchte, findet hier unter anderem technische Daten und den Produktflyer: http://bit.ly/SikoSGHInfo 58 Mobile Maschinen 2018/02 www.mobile-maschinen.info

SEILZUGSENSOR MIT 8-FACHER LEBENSDAUER Im Vergleich zu Seilzugsensoren mit herkömmlichem Potentiometer leistet der Seilzugsensor WireSensor WPS-MK88 U45R von Mirco-Epsilon mit berührungslosem Potentiometer, die auf Magnetfeldsensoren basieren, das 8-fache an Arbeitszyklen. Dank neuartiger Technologie erreicht er eine maximale Lebensdauer von rund 2 Millionen Zyklen. Der Sensor misst den Weg, die Verschiebung oder die Position von Bauteilen oder beweglichen Maschinenkomponenten. Zum Einsatz kommen diese Sensoren in allen Bereichen, in denen eine hohe Zyklenzahl benötigt wird. Dies ist u. a. in der Logistik z. B. beim Einsatz von Gabelstaplern der Fall. Beim Senken der Last sind große Sicherheitsreserven zu beachten, um bei Kurvenfahrten oder beim Bremsen und Beschleunigen den Stapler vor einer bedrohlichen Schieflage zu bewahren. Wenn nun die Hubhöhe der Last erfasst wird, kann daraus die optimale Fahrgeschwindigkeit ermittelt werden. Zusätzlich ist das System gegen Fehlbedienung gesichert. www.micro-epsilon.com WÄLZLAGERTECHNIK NACH MASS Kugel-, Rollen- und Nadellager sowie Kugelbuchsen in unterschiedlichen Materialien, Ausführungen und Abmessungen bietet Hecht an. Der Wälzlager- Spezialist produziert nicht nur kosteneffiziente Lager typen in Premium- und Standardqualität an, sondern unterstützt Anwender auch bei der Bestimmung von Bauformen und Abmessungen, Traglasten, Axial- wie Radialbelastungen, Drehzahlen, Lebensdauer, Laufruhe, und Geräuschentwicklung und klärt Fragen zur Befettung sowie Temperaturbeständigkeit. Mit seiner Fachberatung vor Ort kann das Unternehmen flexibel auf Spezialanforderungen reagieren und in eigener Fertigung Sonderlösungen herstellen, die von verlängerten Innenringen oder Maßänderungen bis zu kompletten Baugruppen reichen. Die Ingenieure unterstützen die Kunden bei der Spezifikation und Montage maßgefertigter Wälztechnik und fertigen Wälzlager für den Betrieb unter herausfordernden Produktionsbedingungen, z. B. in feuchter, korrosiver und aggressiv-chemischer Umgebung. www.hecht-hkw.de SCHNELLE RESULTATE BEI FAHRZEUGERPROBUNG Der Datenrekorder SomatXR CX22B-R von HBM erfasst und speichert die Messdaten mobiler Anwendungen, wie z. B. Fahrzeugerprobungen. Neben einem Temperaturbereich von -40 bis + 80 °C ermöglichen auch Schockund Vibrationsfestigkeit sowie das wasserdichte, staubdichte und stoßfeste Gehäuse gemäß Schutzart IP65 und IP67 den Einsatz des Rekorders in rauer Umgebung. Sowohl zentrale als auch verteilte Messsysteme sind realisierbar. Mit der vorinstallierten Messtechnik-Software HBM Catman werden die Messdaten erfasst und im .bin-Format gespeichert. Es beinhaltet Messwerte, Rückführbarkeitsdaten sowie Mess- und Versuchsparameter und lässt sich leicht in weitere Formate konvertieren. Die Daten werden während der Messung im Feld unmittelbar visualisiert und analysiert. www.hbm.com PROFILSCHIENEN PER SCHWEISSBOLZEN BEFESTIGEN Stauff hat sein Bolzenschweiß- System zur dauerhaften Befestigung von Rohr-, Schlauchund Kabelschellen an der Unterkonstruktion um eine Anwendungsmöglichkeit erweitert. Mit Adaptern aus glasfaserverstärktem Polyamid können nun auch Standard-C- Profilschienen der eigenen Baureihe TS sicher an der Anlage fixiert werden, ohne dass diese, wie bisher, punktuell oder über die gesamte Länge angeschweißt werden müssen. Die Kunststoffadapter selbst werden dabei einfach auf die zuvor an der Anlage angebrachten Schweißbolzen aufgesteckt. Beides wird z. B. mit Innensechskant- oder Halbrundkopfschrauben M6 x 10 fest mit einander verschraubt. www.stauff.com KONFEKTIONIERBARE GEHÄUSE Die Gehäuse „Rafix in the Box“ von Rafi für dezentrale Bedienungen bieten viele Möglichkeiten bei Anzahl und Art der integrierten Befehlsgeräte, den Gehäuseabmessungen und den Anschlüssen. Die schmale Variante kann einreihig, die breite auch zweireihig bestückt werden. Die vom Anwender definierte Bestückung erfolgt mit den Befehlsgeräte-Baureihen Rafix 22 FS+ und Rafix 22 FSR. Als Betätigungselemente werden beleuchtbare Drucktaster mit hervorstehender oder flacher Blende, Wahl-, Schlüssel- und Pilzdruckschalter, diverse Not-Halt-Varianten, Leuchtvorsätze und Potentiometer-Antriebe angeboten. Für raue Umgebungen gibt es die Heavy-Duty- Befehlsgeräte Rafix 22 FSR. www.rafi.de www.mobile-maschinen.info Mobile Maschinen 2018/02 59