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Industrielle Automation 2/2018

Industrielle Automation 2/2018

KOMMUNIKATION 4.0 I

KOMMUNIKATION 4.0 I SPECIAL Christian Uhl, Head of Communications ecom, Pepperl+Fuchs Digitale Erfolgstreiber Menschen, Anlagen, Assets und Systeme sinnvoll und nachhaltig miteinander vernetzen LIVE@ Mithilfe eines vernetzten Asset Managements lassen sich Verfügbarkeit, Auslastung und Logistik von Anlage, Material, Ausrüstung sowie Personal nach unterschiedlichen Kriterien organisieren. Grundlage hierfür sind mobile Lösungen, die es erlauben, Assets nicht nur in Echtzeit effektiver zu steuern und zu überwachen, sondern auch auf Grundlage der erfassten Daten auszuwerten. Und das in einer Vielzahl von Einsatzgebieten. Unternehmen mit weitläufigen Werksgeländen oder explosionsgefährdeten Bereichen sind aus Mangel an wirtschaftlichen Optionen, Kompatibilität oder Zertifizierungen häufig nicht in den modernen Informations- und Datenfluss mit eingebunden. Unternehmenskritische Assets etwa werden so nur unzureichend verwaltet und überwacht oder sind nur sehr kostspielig zu lokalisieren. Die Beacon-Technologie hat nun das Potenzial, das Asset Management und Tracking grundlegend zu verbessern. Als Beacon bezeichnet man kleine Sender oder Empfänger basierend auf Bluetooth Low Energy (BLE). In Kombination mit explosionsgeschützten Smartphones und Tablets verbinden diese Bluetooth Low Energy Beacons digitale und physikalische Daten in einer einzigen, einheitlichen Business-Intelligence-Einheit für eine bessere Transparenz, Planung und Organisation verzweigter Ressourcen. Mobile Endgeräte, Peripherie und Applikationen im Verbund Ziel eines vernetzten Asset Managements ist eine laufende Prozessoptimierung in Hinblick auf die Verfügbarkeit, Auslastung und Logistik von Anlage, Material, Ausrüstung sowie Personal. „Den technischen Fortschritt auf die Praxis zu übertragen, das ist die Herausforderung“, sagt Dr. Holger Schlüter, Associate Director IoT/Industrie 4.0 bei Lufthansa Industry Solutions. „Unternehmen müssen ihre gesamte Wertschöpfungskette so gestalten, dass sie Kosten reduzieren und gleichzeitig die Produktivität sowie Effizienz erhöhen. Viele Industrieunter - nehmen suchen deshalb nach wirtschaftlich umsetzbaren Antworten und Lösungen, um Ortsinformationen sowie Tracking- und Sensordaten zu erfassen, sagt Dr. Holger Schlüter. Eine weitere Herausforderung liegt darin, die große Menge an zusätzlichen Daten aus den Geräten und Maschinen geeignet aufzubereiten und Mitarbeitern die passenden Informationen zur Verfügung zu stellen. Die IT-Beratung Lufthansa Industry Solutions beispielsweise setzt für Echtzeit-Lokalisierung und effizientes Asset Management auf die explosionsgeschützte BLE-Bea - con-Technologie der Pepperl+Fuchs Marke Ecom. Die Loc-Ex 01 – BLE Beacons für ungefährdete und explosionsgefährdete Viele Industrieunternehmen suchen nach wirtschaftlich umsetzbaren Lösungen, um Ortsinformationen sowie Tracking- und Sensordaten zu erfassen und anwendungsgerecht aufzubereiten. Dr. Holger Schlüter, Associate Director IoT/Industrie 4.0 bei Lufthansa Industry Solutions 66 INDUSTRIELLE AUTOMATION 2/2018

Beacons, basierend auf der Bluetooth Low Energy (BLE) Technologie vernetzen Menschen, Bereiche, Assets und Systeme und bieten ein hohes Maß an Präzision und Genauigkeit in allen drei Achsen You CAN get it... Hardware und Software für CAN-Bus-Anwendungen… Bereiche bis zu Atex/IECEx sind Teil des ineinander verzahnten, eigensicheren Mobile-Worker-Konzeptes, das Smartphones, Tablets, Peripheriegeräte sowie Software-Applikationen umfasst. „Die Loc-Ex 01 BLE Beacons bieten eine Ex-zertifizierte und weitgehend wartungsfreie Option, Daten von Assets zu sammeln und mit Backend-Systemen zu verbinden“, betont Holger Schlüter. Durchgängiges System für die Digitalisierungsstrategie Durch die Befestigung kleiner BLE Beacons werden Assets zu lokalisierbaren, intelligenten Objekten, die Informationen wie Temperatur- oder Füllstand liefern können und sogar auf Ereignisse wie Tastendruck, Helligkeit oder Positionsänderung reagieren. Neben dem Standort übertagen sie zusätzliche Echtzeit-Daten über lokale Prozessparameter. Der Bluetooth 4.1 Standard sorgt dafür, dass die Beacons sowohl mit den derzeit gängigen als auch speziellen Tablets und Smartphones für Ex-Bereiche kompatibel sind und so ein durchgängiges System für die Digitalisierungsstrategie bilden. Smartphone und Tablet liefern mit den passenden Applikationen einen Live-Zugriff und kompakten Überblick über Daten, Wissen und Informationen. „Die Bluetooth- Beacons können Geräte über den eingebauten Rückkanal ansteuern oder als Signalgerät fungieren, sodass gesuchte Objekte leichter identifiziert werden können“, sagt Paulo Jorge de Almeida, System Engineer bei ecom. Die Verantwortlichen für Produktion und Prozesstechnik der Anlagen können die Daten in Echtzeit auswerten. So erkennen sie Abweichungen oder Auffälligkeiten bevor Schaden entsteht. Echtzeit-Lösung für Asset Tracking und -Lokalisierung Ein vernetztes Asset Management mit Mobile-Lösungen ermöglicht das Auffinden von Materialien und Maschinen während des gesamten Produktionsprozesses, das Tracking von Arbeitsgeräten und Fahrzeugen, die Navigation und Positionsbestimmung von Mitarbeitern sowie erweiterte Security- Maßnahmen. Im Vergleich zu anderen Geo- Lokalisierungs-Technologien bietet die Beacon-Technologie ein hohes Maß an Präzision und Genauigkeit in allen drei Achsen. Aufgrund der großen Reichweite von bis zu 200 m im freien Feld können die Kosten für die Überwachung großer Anlageflächen niedrig gehalten und die gewünschte Lokalisierungsgenauigkeit durch die Anzahl der installierten Beacons variiert werden. Darüber hinaus lassen sich über Smartphone oder Tablet Nachbarschaftsbeziehungen und Alarme definieren, sollte etwa Gefahrgut kollidieren bzw. nebeneinander gelagert werden. Prozesse & Sicherheit optimieren Durch ein vernetztes Asset Management können nicht nur Logistikprozesse und die Kapazitätsauslastung von Anlagen, Maschinen und Materialien besser gesteuert werden, sondern auch die Personalplanung sowie die Sicherheit der Mitarbeiter und der Anlage. Die gewonnenen Daten bieten Informationen zu Schwachstellen und unterstützen das Optimierungsverfahren bei Prozessen und Technologien, sodass wichtige Personal- und Ressourceneinsparungen erzielt werden können. Durch die Analyse von Bewegungsprofilen wiederum stehen detaillierte Informationen bereit, anhand derer sich das Sicherheitskonzept optimieren lässt. Verlassen Güter, Geräte oder Fahrzeuge ohne Erlaubnis einen bestimmten Bereich, kann via Geofencing ein Warnsystem ausgelöst werden. Ebenso können zum Beispiel innerhalb eines definierten, geografischen Bereiches auf dem Werksgelände Funktionen wie Kamera-Aufnahmen ausgeschlossen oder individuelle Zugangsberechtigung festgelegt werden. Bilder: Pepperl+Fuchs/Ecom www.pepperl-fuchs.com Alle Preise verstehen sich zzgl. MwSt., Porto und Verpackung. Irrtümer und technische Änderungen vorbehalten. PCAN-M.2 CAN-FD-Interface für M.2-Steckplätze. Erhältlich als Ein- und Zweikanalkarte inkl. Monitor-Software, APIs und Treiber für Windows ® und Linux. PCAN-USB Pro FD ab 240 € High-Speed-USB 2.0-Interface für die Anbindung von bis zu 2 CAN-FD- und 2 LIN-Bussen mit galvanischer Trennung. PCAN-Explorer 6 490 € Software zur Steuerung, Simulation und Überwachung von CAN-FD- und CAN-Bussen Aufzeichnung und Wiedergabe Automatisierung mit VBScript und Makros Verständliche Darstellung der ID und Daten ab 510 € www.peak-system.com Otto-Röhm-Str. 69 64293 Darmstadt / Germany Tel.: +49 6151 8173-20 Fax: +49 6151 8173-29 info@peak-system.com