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2018_14

12 Gemeindewahlen Kurier

12 Gemeindewahlen Kurier Nr. 14 6.4.2018 Wahlen der reformierten Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen Kirche leben, tragen und gestalten Die Kirchgemeinde ist ein Ort der Begegnung und Besinnung. Sie lebt von den Menschen, die sie tragen und gestalten. Die Mitarbeit in der Kirche bietet Raum zur Auseinandersetzung mit Grundfragen des Lebens und Glaubens. Die Kirche bleibt nicht verschont vom steten Wandel unserer lebhaften Gesellschaft. Das bedingt, vorwärtsschauen und sich immer den neuen Gegebenheiten anpassen. Die Aufgabe einer Kirchenpflege besteht darin, gemeinsam für das Wohl der Kirchgemeinde zu sorgen und damit ein lebendiges und attraktives Kirchenumfeld zu schaffen. Das geschieht in Teamarbeit mit den Pfarrern und allen Mitarbeitenden der Kirchgemeinde. In grosser Verantwortung müssen im Rahmen des Kirchengesetzes und der Kirchenordnung Führungsfunktionen übernommen werden und dabei ist im Umgang mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen grösste Sorgfalt angesagt. Die Qualität soll dabei stets erhalten bleiben. Auf die kommende Amtsperiode steht der reformierten Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen ein grosser Wechsel bevor. Haben doch drei von fünf Mitgliedern nach acht bis zwölf Jahren Behördentätigkeit ihren wohlverdienten Rücktritt erklärt. Die Reformierte Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen fühlt sich aber in der glücklichen Lage, dass mit drei kompetenten Kandidatinnen und Kandidaten die frei werdenden Plätze wieder belegt werden können. Ebenso betrachtet sie es als Vorteil, dass das Präsidium sowie die Liegenschaftsverwaltung von zwei langjährigen Kirchenpflegenden weitergeführt wird und so dem neuen Team «notwendiges Behördenwissen» und damit eine gute Kontinuität erhalten bleibt. Mit den Kandidierenden Jeanette Saur Funk und Ernst Abbühl aus dem Dorfteil Brüttisellen sowie mit Susanne Imhof Napravnik aus Wangen konnten drei äusserst motivierte Personen gefunden werden, welche sich darauf freuen, die vielfältigen Aufgaben in den verschiedenen Ressorts zu übernehmen. Alle haben sich bereit erklärt, Bisheriges und Bewährtes weiter zu pflegen und Neues in Angriff zu nehmen und sich so den Herausforderungen der neuen Legislatur zu stellen. Rainer Stotz (bisher). (Foto zvg) Weiterhin kandidieren Christine Beck und Rainer Stotz. Öffnung der Dorfgrenzen Wurden doch den Kirchgemeinden im Kanton Zürich für die kommenden Jahre bekanntlich Weichen gestellt zur Öffnung der Dorfgrenzen, so pflegt ein Ausschuss der Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen bereits gute Kontakte mit der Kirchgemeinde Dietlikon. Mit geplanten, gemeinsamen Projekten können sicher Ressourcen gespart werden und dabei wird automatisch ein haushälterischer Umgang mit den Steuergeldern erwirkt. Dies entspricht ganz klar dem Grundgedanken des Auftrags der Zürcher Landeskirche. Die Reformierte Kirche Wangen-Brüttisellen ist also gut auf Kurs. Sorgen bereiten der Kirchgemeinde Christine Beck (bisher). (Foto zvg) Wangen-Brüttisellen noch immer die feste Besetzung der 30-Prozent- Pfarrstelle. Diese Ergänzungspfarrstelle ist für die Arbeit im Bereich Jugend und Familie und so auch für die Konfirmandenarbeit verantwortlich. Ob diese schwierige Aufgabe das neue Kirchenpflegeteam weiterhin beschäftigen wird, kann zurzeit nicht abgeschätzt werden. Das Behördenamt der Kirchenpflege ist offensichtlich kein «Schoggi- Job». Die Reformierte Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen ist aber überzeugt, dass das neue Team mit den vorgestellten Kandidatinnen und Kandidaten offen ist für eine interessante Legislatur und diese in konstruktiver Zusammenarbeit auch bestens bewältigen wird. Reformierte Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen Neu in die Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen Jeanette Saur in die Kirchenpflege Zu meiner Person: Mein Name ist Jeanette Saur, ich bin 47 Jahre alt und lebe seit nun mehr als zwölf Jahren in Brüttisellen. Geboren und aufgewachsen bin ich in Heidenheim an der Brenz. Dies ist eine kleinere Stadt, östlich von Baden- Württemberg und Grenzgebiet zu Bayern. In der Schweiz selbst lebe ich nun mehr als 16 Jahren und fühle mich hier sehr wohl. Durch meinen Glauben an Gott und meiner fröhlichen, lustigen und heiteren Natur, möchte ich in der Kirchenpflege aktiv mitwirken. Die Kirche und der Glauben an Gott ist für mich eine sehr grosse Bereicherung meines Lebens. Eine Bereicherung, wie Gewürze, die unser Essen verfeinern und es schmackhaft machen. Ein Essen ohne Gewürze schmeckt fade und so ist für mich ein Leben ohne Gott und seine Kirche. Ich finde, es gibt nichts Schöneres als zu Gott zu beten und ihm unbesorgt alles mitzuteilen, was mir im Moment auf der Seele liegt. Meine Ausbildung zur Pflegefachfrau absolvierte ich in Stuttgart bei den Olga Schwestern. Immer noch denke ich sehr gerne und mit viel Freude an diese Zeit zurück. Während der Ausbildung war ich über das Mutterhaus angestellt. Dies war für mich etwas ganz Besonderes. Ich wusste, an Prüfungen und an jedem neuen Tag wird für mich gebetet. Auch lernte ich, dass ein Mensch ein Jeanette Saur. (Foto zvg) Mensch ist und keine Nummer. Was heutzutage in der Hightech Medizin leider nicht immer der Fall ist. Durch meine Tätigkeit als Pflegefachfrau habe ich es mehrheitlich mit der älteren Generation zu tun. Bei Patientengesprächen bekomme ich oft mit, dass sich ältere Menschen in unserer lebhaften, stressigen Zeit sehr einsam und nicht mehr gebraucht zu werden fühlen. Dies war für mich ein Grund, mich für das Amt der Seniorenarbeit bei der Kirchenpflege zu bewerben. Die Kirche ist ein zentraler Treffpunkt für alle Generationen. Das Amt der Kirchenpflege sehe ich als Möglichkeit, Senioren den Alltag zu versüssen und mehr Abwechslung in ihr Leben bringen zu können. Meine Tätigkeit und meine Ideen bei der Kirchenpflege soll eine Bereicherung für die Gesellschaft der reformierten Kirche sein. Sei es das Planen und Gestalten von Veranstaltungen, Reisen und Vieles mehr. Auf viele schöne und heitere gemeinsame Stunden freue ich mich sehr. Jeanette Saur, Brüttisellen

Kurier Nr. 14 6.4.2018 Gemeindewahlen 13 Neu in die Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen «Ich will Projekte weiterführen» Mein Name ist Ernst Abbühl, ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Ich wohne seit 2004 in Wangen-Brüttisellen. Seit dieser Zeit arbeite ich als Hauswart in der Sekundarschule Bruggwiesen und habe so viel Kontakt mit Menschen in verschiedenen Altersgruppen. Ich möchte die begonnenen Projekte der jetzigen Kirchenpflege weiterführen, bei Veränderungen aktiv mithelfen und Verantwortung übernehmen. So ist sichergestellt, dass Bewährtes weitergeht und im neuen Team Neues entstehen darf. Die Kirche, die ich mir vorstelle, ist ein Ort der Begegnung für Jung und Alt. Ein Ort, an dem man auch Ernst Abbühl. (Foto zvg) mal in dieser schnelllebigen und hektischen Zeit runterfahren kann. Ernst Abbühl, Brüttisellen Wahlen in Wangen-Brüttisellen SVP-Kandidat mit Weitblick für die RPK Aufgewachsen ist der 62-jährige Werner Wyder in Wangen, Im Berg. Nebst der Fliegerei nimmt er aktiv am Vereinsleben im Dorf teil. In seiner Freizeit widmet und geniesst er seinen Garten. Nun bewirbt er sich erstmals für ein politisches Amt. Zu seiner Person: Werner Wyder ist verheiratet und Vater von zwei erwachsenen Kindern. Während seiner Mechanikerlehre und anschliessender Tätigkeit in der Werft der damaligen Swissair liess er sich in seiner Freizeit zum Piloten ausbilden. Ab 1981 machte er sein Hobby zum Beruf. Seither war er in den verschiedensten Ländern Asiens, Afrikas, Osteuropas und des nahen Ostens stationiert. Durch den Einblick in andere politische Systeme hat er gute Vergleichsmöglichkeiten und eine grosse Erfahrung im Umgang mit den verschiedensten Kulturen und Menschen. Sich mit Zahlen zu beschäftigen, ist für Werner Wyder aus beruflichen Gründen kein Fremdwort. Durch seine ruhige, aber auch insistierende Art geht Werner Wyder unemotional mit Sachgeschäften um. Die SVP Wangen-Brüttisellen ist sicher, dass er sich für eine faire und ausgewogene Finanzpolitik einsetzt und für ihn das Gemeinwohl im Vordergrund steht. Die Gemeinde soll seiner Meinung Werner Wyder. (Foto zvg) nach als Arbeitsort attraktiv bleiben, das Erholungsgebiet schützen und die Wohnqualität steigern. Ein besonderes Anliegen ist ihm auch der zunehmende Lärm der beiden Autobahnen auf Gemeindegebiet. Nach seinen Worten gibt es noch viel zu tun. Deshalb empfiehlt die SVP Wangen-Brüttisellen Werner Wyder zur Wahl in die RPK. SVP Wangen-Brüttisellen Der Vorstand Küchen und Badezimmer • Riesenauswahl • Heimberatung • Umbau aus einer Hand Massimo Genini Telefon 078 694 76 27 • Lebenslange Garantie • Montage mit eigenen Schreinern Neu in die Kirchenpflege Wangen-Brüttisellen Susanne Imhof in die Kirchenpflege An der reformierten Kirche schätze ich insbesondere ihre Offenheit und die Vielfalt an Angeboten für alle Generationen. So besuchten unsere beiden Töchter (sieben und dreizehn Jahre) immer sehr gerne das Kolibri oder schwärmten vom Frühlings-Tageslager, welches dank unzähliger Helferinnen und Helfer jährlich stattfindet. Obwohl mich Fragen rund um unsere Existenz seit der Jugendzeit beschäftigen, bleibt im Alltag oft nur wenig Zeit für Spiritualität. Und so bin ich dankbar für die Möglichkeit jederzeit einen Gottesdienst besuchen zu können oder in der Kontemplation Kraft für anstehende Herausforderungen zu schöpfen. Gerade in einer Zeit des Aufbruchs, in der mehr und mehr Menschen diese Sehnsucht nach Spiritualität in sich verspüren, scheint es mir wichtig, dass die Kirche Raum für Besinnung und Einkehr schafft. Seit vielen Jahren sind wir mit Diana Hiemann befreundet. Sie ist verheiratet und Mutter zweier Kinder. Wir durften sie in vielen unterschiedlichen Lebensphasen begleiten und schätzen ihre Freundschaft sehr. Wir erleben Diana Hiemann als stets engagierte und verlässliche Person. Besonders beeindruckt uns ihre soziale Haltung im Umgang mit den unterschiedlichsten Menschen und ihre besonnene, beharrliche Art, ein Ziel zu verfolgen und Susanne Imhof. (Foto zvg) Als Mitglied der Kirchenpflege möchte ich mich für eine Kirche einsetzen, welche sich gesellschaftlichen Themen annimmt, aktuelle Bedürfnissen der Menschen erkennt, entsprechende Angebote schafft und Momente der Besinnung und Gemeinschaft ermöglicht. Susanne Imhof, Wangen Behördenwahlen in Wangen-Brüttisellen Diana Hiemann in die Schulpflege Die Gemeindeverwaltung Dietlikon benötigt dringend betriebswirtschaftliche Kompetenz. Bestimmte Aufgaben sind zu komplex geworden, als dass sie noch mit dem alten Milizsystem bewältigt werden könnten. Die Frage ist, woher diese Kompetenz kommen soll. Eine Möglichkeit wäre, sie im Anforderungsprofil des zukünftigen Leiters der Gemeindewerke festzuschreiben. Betriebswirtschaftliche Kompetenz in der RPK wäre ein guter Anfang. Wer von den RPK-Kandidaten weiss zum Beispiel etwas von Kostenträgerrechnung? Wenn sie nichts davon wissen, wie wollen sie denn die Rechnung der Gemeinde diesbezüglich überprüfen? Erich Nufer bringt zu erreichen. Beruflich hat sie sich kontinuierlich aus- und weitergebildet, wobei das Thema Bildung schon immer im Vordergrund stand. Diana Hiemann kann in der Schulpflege aus ihren Ressourcen schöpfen und diese in idealer Weise in das Amt einbringen. Wir geben Diana Hiemann unsere Stimme und empfehlen Ihnen, es uns gleich zu tun. Familie Baumer, Brüttisellen Erich Nufer in die RPK Dietlikon Betriebswirtschaftliche Kompetenz diese Kompetenz mit. Das hat er mit seinem Antrag zur Gleichstellung der öffentlichen und der privaten Eigentümer von Stromverteilanlagen an der Gemeindeversammlung vom September 2016 bewiesen. An Gelegenheiten, sie anzuwenden, mangelt es nicht. Und er könnte diese Aufgabe durchaus als «Berater» erfüllen und müsste nicht als «Aufseher» auftreten. Die Anregung von Geri Schneider, Erich Nufer als logischen Kandidaten für den Gemeinderat anzusehen, ist gar keine so schlechte Idee, denn gerade dort wird betriebswirtschaftliche Kompetenz am meisten benötigt. Vielleicht das nächste Mal. Heinz Frei, Dietlikon