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PC & Industrie 5-2018

Fachzeitschrift für Industrielle Automation, Mess-, Steuer- und Regeltechnik

Sensoren OC53 jetzt auch

Sensoren OC53 jetzt auch mit Profinet onboard ipf electronic gmbh info@ipf.de www.ipf.de Neuer 2-Leiter- Kompakt transmitter für Memosens-Sensoren Knick Elektronische Messgeräte erweitert sein Kompakttransmitter-Programm für den Memosens-Standard um eine extrem schlanke Multiparameter- Lösung in 2-Leiter-Ausführung mit 4 - 20 mA und HART Kommunikation: MemoTrans vereint Transmitter und Sensoranschluss in einem platzsparenden Gehäuse, sodass die Messstelle direkt stromschleifengespeist an das Prozessleit system angeschlossen wird. Damit ist der Einsatz der Memosens-Technologie jetzt auch in Anwendungen möglich, bei denen herkömmliche 2-Leiter-Transmitter keine Anzeigedisplays und Bedieneinheiten mehr vor Ort benötigen oder in denen nicht genügend Platz für einen klassischen Transmitter vorliegt. Nach dem Anstecken des Sensors signalisiert eine rot/grün-LED Die Kamerasensoren OC53 von ipf electronic haben Zuwachs erhalten. Ergänzt wird die erfolgreiche Reihe nun durch Lösungen mit am Gehäuse, ob der Sensor mit dem MemoTrans verbunden ist. Bei korrektem Anschluss identifizieren sich Memosens-Sensoren automatisch über ihre Sensor-ID. • Knick Elektronische Messgeräte GmbH & Co. KG info@knick.de www.knick.de einigen interessanten technischen Neuerungen. Kamerasensoren der Reihe OC53 bewähren sich schon seit mehreren Jahren überaus erfolgreich in verschiedensten industriellen Applikationen. Das Angebot von ipf electronic bestand bislang aus rund 40 verschiedenen konturbasiert arbeitenden Kompakt-Geräten mit Brennweiten von 10 mm, 12 mm und 16 mm und Arbeitsabständen von 50 mm bis 300 mm sowie Kamerasensoren mit C-Mount-Objektivaufnahme, die u.a. auch Farbbewertungen ermöglichen. Wahre Multitalente Die Geräte der Reihe OC53 haben sich als wahre Multitalente für den hochflexiblen Einsatz in zahlreichen unterschiedlichen industriellen Anwendungsbereichen etabliert. Ein entscheidender Grund hierfür ist die breitgefächerte Funktionalität der Sensoren aufgrund zahlreicher Merkmalsprüfungen, unterschiedlicher Lagenachführungen, der Ansteuerung externer Beleuchtung mit integriertem Blitzcontroller (Versionen mit C-Mount-Gewinde) sowie unterschiedlichen Bildaufnehmern für höhere Auflösungen. Mit Profinet und mehr Leistung in die Zukunft Nun ergänzt ipf electronic die OC53-Reihe durch insgesamt 17 Kamerasensoren, die sich vor allem durch einige wegweisende Leistungsmerkmale auszeichnen. So haben alle Neuheiten jetzt Profinet onboard mit entsprechender Schnittstelle zum offenen Industrial- Ethernet-Standard, sodass sich die Kamerasensoren noch einfacher in Feldbus-Umgebungen von industriellen Automationskonzepten einbinden lassen. Ausgestattet mit einem leistungsfähigeren Prozessor wird nun zudem die Rechenleistung der neuen Kamerasensoren entscheidend erhöht. Dies wirkt sich vor allem bei der automatischen Lagenachführung (durch 360°-Teilerkennung wird eine mechanische Ausrichtung von Prüfobjekten überflüssig) sowie bei der Code- und Schrifterkennung durch eine deutlich beschleunigte Reaktionszeit und schnellere Bildverarbeitung der Geräte aus. Optimierte Belichtung durch neuartige Objektive Wie die bisherige OC53-Reihe, umfassen auch die jüngsten Lösungen sowohl Kompakt-Geräte mit integrierter Beleuchtung sowie fest verbautem Objektiv, als auch Kamerasensoren mit C-Mount- Objektivaufnahme und integriertem Blitzcontroller zur Ansteuerung externer Beleuchtungen.Die neuen Kompakt-Systeme haben eine Auflösung von 0,3 Megapixel und verfügen außerdem über neuartige Objektive mit Brennweiten von 12 mm und 16 mm, die die erforderliche Helligkeit der integrierten Beleuchtung in Bezug auf die Belichtung von Prüfobjekten nochmals entscheidend optimieren. Im Vergleich zu den bisherigen Kompakt-Geräten wird somit zur zuverlässigen Objekterkennung in verschiedensten Applikationen mitunter eine geringere Beleuchtungsleistung benötigt. Mehr Überblick in Echtzeit durch Multiviewer-Anzeige Alle Kameras lassen sich auch im laufenden Fertigungsprozess über ein für jeden Standardbrowser geeignetes Webinterface konfigurieren. Neu für alle Modelle der OC53-Reihe ist nun eine Multiviewer-Anzeige, die es ermöglicht, mithilfe des Webinterfaces bis zu 16 Kamerasensoren gleichzeitig auf einem Großbildschirm in Echtzeit zu visualisieren. Der Multi viewer liefert somit gewissermaßen ein Live-Bild der Funktionsweise aller im aktuellen Produktionsprozess installierten Kameras und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, für jedes Gerät eine Statistik (z. B. zur Anzahl von detektierten IO- und NIO-Teilen) abzurufen. Die neuen Kamerasensoren sind baugleich zu den bisherigen Versionen der OC53-Reihe, verfügen über ein Aluminiumgehäuse in Schutzklasse IP67 (bei den C-Mount-Geräten mit Objektivschutzgehäuse) und eignen sich für den Einsatz in einem Temperaturbereich von +5 bis +50 °C. ◄ 54 PC & Industrie 5/2018

Sensoren Bereit für den Tauchgang AX-Serie von eddylab GmbH: wasserdichte Wirbelstromelektronik im IP68- Gehäuse Mit der neuen AX-Serie setzt eddylab auf die Kombination ultrarobuster Wirbelstromsensoren mit einer externen druck- und wasserdichten Treiberelektronik. Spezielle Produktionsverfahren sorgen dafür, dass die Elektronik, das Gehäuse, die Steckverbindungen sowie die Kabel als Komplettsystem unter Wasser eingesetzt werden können. Um die Elektronik ausreichend vor Wassereinbruch zu sichern, hat eddylab ein präzises Fräsgehäuse aus seewasserfestem Aluminium entwickelt, das einen umlaufenden O-Ring zwischen Gehäuseunterschale und Gehäusedeckel hat. Für die frontseitigen Steckverbinder, die die AX-Elektronik via Kabel mit den Sensorköpfen verbinden, verwendet eddylab ausschließlich hermetisch dichte LEMO-Triaxialsteckverbinder, welche ebenfalls mit O-Ringen an der Einschraubstelle gedichtet sind. Auch der rückseitige M12- Anschlussstecker für Versorgung und Signalausgang in Verbindung mit der Anschlussleitung besitzt IP68/10bar-Niveau und ist damit geeignet für eine Tauchtiefe bis 100 m. Um die Abdichtung zwischen Kabel und Stecker zu optimieren, wird der M12-Stecker durch ein Spritzguss-Verfahren auf das Kabel aufgespritzt. Durch den Einsatz eines Kabels mit thermoplastischem Elastomere-Mantel (TPE) und Kautschuk, bestehend aus langkettigen Polyisoprenen, entsteht eine komplette Vernetzung zwischen Kabel und Steckergehäuse, die dadurch eine absolut dichte Einheit bilden. Zum Einsatz kommt die AX-Serie von eddylab z. B. in Gezeitenkraftturbinen, die in 40 m Wassertiefe für eine Periode von fünf Jahren wartungsfrei funktionieren müssen. Das Messsignal der Wirbelstromsensoren gibt hier Aufschluss über die Schaftdurchbiegung der Rotorblätter und liefert damit einen wichtigen Beitrag zur Pitchsteuerung sowie zur Arbeitspunktbestimmung der Maschine. „Der Einsatz unter Wasser oder in einem Nassprozess stellt hohe Anforderungen an das Messsystem. Eindringendes Wasser kann fatale Folgen haben und birgt das Risiko eines Totalausfalls. Aus diesem Grund sollte man in der Projektierungsphase die Wahl der Schutzklasse nicht unterschätzen“, warnt Michael Reiter, Geschäftsführer der eddylab GmbH. Die AX-Serie erreicht einen wasserdichten Schutz nach IP68 und hält einem Wasserdruck von bis zu 10 bar stand - damit gewährleistet die neue Wirbelstromsensorreihe höchste Sicherheit und Genauigkeit, auch unter anspruchsvollen Umgebungsbedingungen. • eddylab GmbH www.eddylab.de Drehgeber mit 14 Bit und E1-Zulassung vom Kraftfahrt-Bundesamt TWKs neue Drehgeber-Generation TBN58 ist mit der E1-Zulassung vom Kraftfahrt-Bundesamt zertifiziert. Die Monotourdrehgeber bieten 14 Bit im Singletourbereich und sind komplett autark aufgebaut, das heißt zwei Sensoren liefern Positionsdaten und Geschwindigkeitswerte nach CANopen Class 2, CIA DSP406 Version 4.0.1. Die beiden Sensoren eins und zwei werden mit jeweils einem 5-poligen M12- Stecker angeschlossen. 14 Bit pro Umdrehung entsprechen 16.384 Schritten pro Umdrehung beziehungsweise eine Auflösung von 0,022°. Der Geschwindigkeitswert wird über eine gleitende Mittelwertbildung berechnet. Als Basis für die Berechnung wird der 14 Bit-Positionswert genommen und dann in Abhängigkeit von der Torzeit, welche zwischen 1 ms und 1000 ms liegen kann, der Geschwindigkeitswert ermittelt. Die Torzeit kann vom Kunden parametriert und somit applikationsabhängig angepasst werden. Das Geschwindigkeitssignal hat als physikalische Einheit Digits pro Torzeit. Die Ø 58-Bauform der Drehgeber ermöglicht umfangreiche Applikationsanwendungen wie zum Beispiel verschiedene Wellendurchmesser Ø 6, 10, 12 mm, mit und ohne Abflachung, mit Klemm- und Synchroflansch, Stecker- und Kabelversionen als elektrische Anschlüsse, Gehäuse aus seewasserfestem Aluminium (ALMGSi1) oder Edelstahl (1.4305 oder1.4401) und Maßnahmen für den Feuchtigkeitsschutz. Das bedeutet, dass der Drehgeber komplett vergossen werden kann und somit gehäuseseitig die Schutzart IP69K aufweist. Natürlich lassen sich kundenspezifische Anpassungen durchführen, wie zum Beispiel mechanische Adaptionen. Im Zusammenhang mit der Entwicklung des TBN58/E1 wurde auch die Multitourversion TRN 58 auf den Stand der 14 Bit-Technik im Singletourteil erweitert. Das entspricht einem Drehgeber mit 14 S/U + 12 Bit Umdrehungen = 26 Bit als Gesamtschrittzahl. Dieser hat das Profil 4.0.2 nach CANopen Class 2, CIA DSP406 integriert. Der Drehgeber entspricht außerdem CANopen Safety SIL2, das heißt er ist nach IEC61508 mit SIL2 und nach Performance Level „d“ nach DIN EN ISO 13849 ausgeführt. Neben dem Positionswert ist der Geschwindigkeitswert jeweils als sicherer Wert eingestuft. Dafür sind umfangreiche Maßnahmen für das Erreichen der Zuverlässigkeitswerte implementiert, einschließlich der Überwachung des Zeitverhaltens, Spannungspegelüberwachung, CRC- Absicherung und Weiteres. Halle 9, Stand D58 • TWK ELEKTRONIK GmbH info@twk.de www.twk.de