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Dankeschön für Ihre Treue... Dankeschön für Ihre Empfehlung... Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie eine zauberhafte Adventszeit im Lichterglanz, ein fröhliches Weihnachtsfest und einen schwungvollen Rutsch ins neue JAHR! Ihr Parkhaus Passagehof Team 1. OG Parkhaus Passagehof KA - Passagehof 11 Telefon 0721 921 22 66 parkhaus-passagehof.de

Unsere Baustelle WAS FUNKT DENN DA ... IN DER KRIEGSSTRASSE? Wer in diesen Wochen die Kriegsstraße entlang fährt, kann fleißige Bautätigkeit beobachten: Hier ein riesiger Bagger, dort etwas wie ein Kran, Lastwagen, wohin das Auge blickt. Und dazwischen fliegen im wahrsten Sinn des Wortes die Funken: Arbeiter schweißen oder sind mit einem Trennschleifer unterwegs, bearbeiten unablässig lange Bohlen aus Metall. Auch hier ist des Rätsels Lösung einfach: Im Rahmen der Kombilösung wird in der Kriegsstraße ein Tunnel für Autos gebaut, auf dem später einmal Straßenbahnen fahren werden. In einem wichtigen Punkt unterscheidet sich dieser Tunnel allerdings von den meisten Tunnelabschnitten, die im Rahmen des Kombilösungs-Teilprojekts Stadtbahntunnel gebaut wurden: Der Kriegsstraßentunnel wird "offen" gebaut. Das bedeutet: Die Arbeiter graben nicht unter der Erde einen Tunnel durch den Karlsruher Sand und Kies, sondern sie bauen zunächst von oben ein großes langes eckiges "U" mit Wänden und einem Boden, um dann später darauf einen Deckel zu betonieren - und fertig ist der Tunnel. GANZ SO EINFACH IST ES NATÜRLICH NICHT: Denn um das "U" zu bauen, muss der entsprechende Baugruben-Bereich zunächst einmal nach außen hin abgesichert werden: gegen nachrutschendes Erdreich, aber auch gegen Grundwasser. Und jetzt kommen die Bohlen aus Metall ins Spiel: Sie werden in zuvor tief in die Erde gegrabene Schlitze hineingestellt und bilden so eine erste Wand für die Baugrube. Ist diese Wand rundum geschlossen und auch ein wasserdichter Boden ins Erdreich eingespritzt, können die Arbeiter die Baugrube bis auf die gewünschte Tiefe ausheben, ohne dass Erdreich nachrutscht oder Grundwasser nachsickert. Die Bohlen aus Metall müssen aber zuvor bearbeitet werden: Sie erhalten Löcher, durch die Anker ins Erdreich gebohrt werden, sie werden auch miteinander verschweißt, damit sie wirklich das Grundwasser abhalten. Da funkt es eben gelegentlich... Wenn die Baugrube fertig ausgehoben ist, werden die Tunnelwände von innen gegen die Metall-Bohlen - sie heißen eigentlich "Spundwände" - betoniert. Dann wird der Tunnelboden - die "Sohle" - betoniert - und fertig ist das große "U". 10-11