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Wohnlich | 04/2018

32 WOHN ICH –

32 WOHN ICH – KAMINTRENDS Wäre es nicht schön, den nächsten Winter vor dem eigenen Kamin zu verbringen? Foto: Fotolia @ ikostudio GEMÜTLICHKEIT SO WIRD DER TRAUM VOM EIGENEN KAMIN WAHR Ein Blick auf den Kalender zeigt es: Der Sommer steht vor der Tür. Der Kalender zeigt aber auch: Der nächste Winter kommt. Und wer diesen in den eigenen vier Wänden vor dem Kamin verbringen möchte, der sollte jetzt mit den Planungen beginnen. Wir zeigen in sechs Schritten den Weg zum eigenen Kamin. Schritt 1: Den Bezirksschornsteinfegermeister kontaktieren Ohne Schornsteinfeger geht in Sachen Kamin gar nichts. Denn er entscheidet am Ende, ob die Feuerstätte in den eigenen vier Wänden überhaupt in Betrieb genommen werden kann. Deshalb empfiehlt es sich, ihn frühzeitig mit ins Boot zu holen. Vom Schornsteinfeger erfahren Eigenheimbesitzer auch, ob ein Schornstein nachträglich ans Haus angebracht beziehungsweise ob ein eventuell vorhandener Schornstein noch genutzt werden kann. Schritt 2: Auf ins Kaminstudio Hat der Schornsteinfeger grünes Licht gegeben, kann es ins Kaminstudio gehen. Die Experten vor Ort beraten umfassend zu den möglichen Modellen. So wird dann aus der Feuerstätte ein Kamin, ein Kamin ofen oder Kachelofen. „Wir hören uns genau an, was die Kunden möchten und sprechen auch über die Bedingungen vor Ort, damit wir das passende Modell finden“, sagt der Chemnitzer Ofenbaumeister Sven Schlenkrich. Schritt 3: Was soll die Feuerstätte leisten? Gemeinsam mit den Experten im Kaminstudio wird dann auch eine Antwort auf diese wichtige Frage gefunden. Soll die Feuerstätte nur für ein gemütliches Ambiente sorgen oder soll sie einen Raum beheizen? Und vielleicht drittens sogar das Wasser erwärmen? Die Antwort auf die Eingangsfrage muss gut durchdacht sein, schließlich ist eine Feuerstätte in den meisten Fällen eine Investition fürs Leben. Schritt 4: Die Besichtigung vor Ort Bevor das ausgesuchte Modell dann tatsächlich bestellt wird, schaut sich der Ofenbaumeister die Bedingungen vor Ort ganz genau an, schließlich muss der Ofen zum Raum passen. „Es ist nicht günstig, den Ofen immer unter Vollast oder immer auf kleiner Flamme zu fahren“, sagt Sven Schlenkrich. Selbstverständlich wirft er beim Vor-Ort-Termin auch einen Blick auf den Fußboden und den Abstand zu brennbaren Wänden. „Bei Niedrigenergiehäusern mit Entlüftung im Haus sind darüber hinaus noch weitere Dinge, wie ein spezielles Zertifikat für den Ofen und eine automatische Entlüftung für mindestens ein Fenster zu beachten“, so Sven Schlenkrich weiter. Schritt 5: Der Aufbau Ist das passende Modell ausgewählt, beginnt der Aufbau. Wie lange dieser dauert, hängt vor der Größe der neuen Feuerstätte und den Bedingungen vor Ort ab. Der erste Holzscheit darf aber erst angezündet werden, wenn der Bezirksschornsteinfegermeister grünes Licht gegeben hat. Schritt 6: Das Holz Beim Holz kann man viel falsch machen. „Es darf nicht zu nass und auch nicht zu trocken sein“, weiß Sven Schlenkrich. Optimal ist zwei Jahre gelagertes Holz. Am besten eignet sich Hartholz wie Eiche oder Buche – da sei der Heizwert am höchsten. Einem gemütlichen Winterabend vor dem eigenen Kamin steht dann nichts mehr im Wege.

KAMINTRENDS – WOHN ICH 33 Ein Alleskönner, der die Aromen naturbelassener Lebensmittel zur Geltung bringt: das Big Green Egg. Foto: Big Green Egg GRILLEN MULTITALENTE AUS KERAMIK Outdoor-Kochen ist längst zu einem Lifestyle geworden. Hersteller von Grills und Outdoor-Kochgeräten bieten eine Vielzahl verschiedener Modelle. Im Trend liegen vor allem Kamados. Kamados sind Keramik-Grills, die Barbecue- und Steinofen in einem sind und damit eine ganze Outdoor-Küche ersetzen. Die Geräte haben eine lange Tradition. Ursprünglich in Asien zum Kochen und Backen entwickelt, wurden sie in den 1960er-Jahren von amerikanischen Grillprofis wiederentdeckt. Der vielleicht auffälligste unter den Kamados ist das Big Green Egg: wegen seines Designs. Die Geräte von Mini bis XXLarge sind echte Alleskönner, die zum Grillen, Backen, Räuchern, Garen, Kochen und für Slow-Cooking eingesetzt werden können. Das unterstreichen auch die neuen zahlreichen Koch-Accessoires, die das Unternehmen anbietet. Von gusseisernen Grillplatten über Pizzaschneider bis hin zu doppelten Grillrost-Schrubbern für die perfekte Reinigung; Die zahlreichen Accessoires sorgen dafür, dass ganzjähriges Kochen im Garten oder auf der Terrasse noch mehr Freude bereitet und den kulinarischen Möglichkeiten kaum Grenzen gesetzt sind. Unter den sieben Modellen findet sich das passende Big Green Egg für jeden Lebensstil und jede Gelegenheit. Ob im Garten, auf der Terrasse oder an einem anderen Ort – mit einem Egg kann jeder das ganze Jahr hindurch Outdoor-Küche genießen. Perfekt gegrilltes, zartes Fleisch, Fisch in der Salzkruste, ein winterlicher Eintopf, knusprige Pizzen, delikate Desserts und gegrilltes Gemüse – der Pionier in der Herstellung moderner Kamados bietet endlose Möglichkeiten. Das Big Green Egg ist ein Kochgerät, das auf mehr als 3000 Jahre alten japanischen „Kamado“-Traditionen beruht. Das gleichnamige Unternehmen erkannte in den 1970er Jahren das Potenzial des asiatischen Tonofens und entwickelte mittels einer von der NASA konzipierten Keramik den modernen Kamado. Grillrabatt gültig bis 31. Mai 2018