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Haus & Garten | 04/2018

8 HAUS & GARTEN

8 HAUS & GARTEN 3910313-10-1 „Bei Hausplanung ist Individualität gefragt“ 6. April 2018 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Fertighäuser bieten bei Gestaltung viel Spielraum Heiraten, Kinder kriegen, Familienleben – viele junge Paare stellen sich so ihre private Zukunft vor. Zentrales Element dieser Vision ist ein eigenes Haus zum Wohlfühlen: Dort lässt sich nach einem langen Arbeitstag am besten abschalten. Dort macht der Nachwuchs seine ersten Schritte. Dort verbringt man mit Freunden schöne Stunden. „Bei der Zukunftsplanung wiederholen sich die Absichten vieler Familien. Bei der Hausplanung jedoch ist Individualität gefragt“, so Christoph Windscheif vom Bundesverband Deutscher Fertigbau (BDF). Wohnen und Wohlfühlen sind etwas sehr Persönliches. Beides gründet auf individuellem Geschmack und Bedürfnissen der Bewohner eines Hauses. „Eine gründlich durchdachte Planung und Umsetzung der Wohnsituation ist daher unbedingt notwendig und heute längst selbstverständlich“, so Windscheif. Den größten Gestaltungsspielraum und damit beste Chancen, sich zuhause dauerhaft wohlzufühlen hat, wer sich für einen Neubau entscheidet. Denn dort lassen sich nicht nur Einrichtung und Ausstattung der eigenen vier Wände bestimmen. Auch der Grundriss und die Architektur werden von Anfang an optimal auf die eigenen Wünsche hin angepasst. Lange Zeit wurde Fertighäusern aufgrund ihrer standardisierten Produktion im Werk die Individualität abgesprochen. Jedoch ist es eben jene Standardisierung, die der Bauweise wichtige Vorteile verschafft und dennoch höchste Planungsvielfalt für Bauherren verspricht. Zu den Vorteilen zählen die vergleichsweise bessere Planbarkeit des gesamten Bauvorhabens, eine exakte industrielle Präzision und Fertigungsroutine sowie deutlich kürzere Bauzeiten. „Überall spricht man heute von der Digitalisierung und von Industrie 4.0 – im Holz-Fertigbau finden viele Komponenten davon schon Anwendung“, sagt der BDF-Experte. Ehe die Elemente die Fertigungsstraße im Werk durchlaufen, wird das gesamte Haus von der Baufamilie bis ins kleinste Detail geplant. „Alles ist auf das individuell gewünschte Traumhaus hin ausgerichtet und wird dementsprechend umgesetzt“, so Windscheif. 3910305-10-1 Klimaschonend und biologisch gärtnern Neuer Ratgeber für mehr Blütenpracht und Ernte Terra Preta gilt als die fruchtbarste Erde der Welt. Die „Schwarzerde“, deren Rezeptur ursprünglich von den Indianern am Amazonas entwickelt wurde, soll bei Pflanzen in Haus und Garten für üppigere Blüte und höhere Ernteerträge sorgen. Mit dem jetzt erschienenen Praxisbuch „Natürlich gärtnern mit Terra Preta“ gelingen die Herstellung und die Anwendung der Schwarzerde auch ohne Erfahrung und Vorkenntnisse ganz leicht, verspricht die Autorin und Hobbygärtnerin Caroline Pfützner – egal ob im Garten, im Hochbeet oder auf dem Balkon. Das Buch ist im Oekom-Verlag erschienen und kostet 19 Euro.

HAUS & GARTEN 6. April 2018 9 ···················································································································································································································································································································································································· ANZEIGENSONDERVERÖFFENTLICHUNG Tipps gegen das Chaos im Kinderzimmer Über den Nutzen von Ordnungshelfern – Eltern sind bei Vermittlung von Grundstrukturen gefragt Kindermöbel sollten mitwachsen und Stauraum bieten. Foto: moll Funktionsmöbel Wenn sich Spielsachen und Co. bis an die Türschwelle stapeln und der Inhalt des Kleiderschranks vor diesem einen hohen Berg bildet, ist für viele Kinder ihr Zimmer völlig in Ordnung. „Es gibt nicht die eine Ordnung und niemand wird ordentlich geboren“, sagt Ursula Kittner aus Düsseldorf, die das Thema Ordnen und Strukturieren zu ihrer beruflichen Aufgabe gemacht hat. Als Ordnungs-Expertin hilft sie Menschen schöner zu wohnen, (sich) zu sortieren und unnötigen Ballast abzuwerfen. „Im Laufe des Lebens lernt man, sein individuelles Ordnungssystem zu entwickeln. Das darf sich durchaus von den Systemen anderer unterscheiden – Hauptsache es gibt eins, das seinen Zweck erfüllt.“ Dinge schnell finden zu können und den Überblick behalten ist dabei die eine Sache – Rücksicht auf Mitbenutzer und Mitbewohner die andere. „Hier kommen die Eltern ins Spiel“, sagt Ursula Kittner. „Im Idealfall zwingen sie den Kindern nicht ihr eigenes Verständnis von Ordnung auf, sondern sie motivieren ihre Kinder dazu, ein eigenes System zu finden, das sich dann auf alle Lebensbereiche übertragen lässt.“ Dies fängt mit der Vermittlung von einfachen Grundstrukturen an, die sich sukzessive etablieren: Geöffnete Türen und Schubladen werden auch wieder geschlossen, weil man sich dann seltener stößt oder darüber fällt und Dinge haben in einem fest zugewiesenen Raum ihren festen Platz. Das ist nicht nur ordentlich, sondern auch schlau, weil man sich langes Suchen spart. „Das funktioniert natürlich nur, wenn nicht alles überquillt – die Anzahl der Gegenstände, die unterzubringen sind und der verfügbare Stauraum sollten schon zueinander passen. Und es funktioniert um so besser, wenn es Ordnungshelfer gibt, die zum Aufräumen und Ordnung halten motivieren“, sagt Martin Moll, geschäftsführender Gesellschafter von moll Funktionsmöbel. Sein Unternehmen hat nicht nur den mitwachsenden Schreibtisch für Kinder erfunden, sondern auch viele Details rund um den Schreibtisch, mit denen sich das Ordnung halten leicht lernen lässt. „Was Spaß macht und ganz offensichtlich praktischen Nutzen verspricht, lernt jeder Mensch lieber und dadurch schneller. Deshalb sind die Schubladen unserer Schreibtische und Container nicht einfach leer, sondern können mit Fächern, Unterteilungen und dem Orgaset ausgestattet werden“, sagt Martin Moll. Hobbys finden im Keller statt Willkommener Rückzugsort Der eine liebt es, in der eigenen kleinen Werkstatt Dinge zu bauen oder zu reparieren. Dem anderen bereitet es Freude, die neuesten Blockbuster im Heimkino zu erleben. „So unterschiedlich die Vorlieben bei Hobbys auch sein mögen – viele davon finden zuhause statt“, weiß Steffen Allmann von der Gütegemeinschaft Fertigkeller (GÜF). Dieser Bedarf lasse sich gut und vergleichsweise günstig mit einem Untergeschoss decken. Baufamilien, die sich gegen einen Keller entscheiden, tun dies meist aus vermeintlichen Kostengründen. Dabei lässt sich kein anderes Stockwerk so günstig realisieren wie das Untergeschoss. „Der Preis pro Quadratmeter Kellerfläche beläuft sich ohne Innenausbau auf 300 bis 400 Euro. In den oberen Stockwerken liegen die Kosten um ein Vielfaches höher“, so Allmann. Mit Bedacht wird daher im Erdund Obergeschoss die Grundrissplanung und Raumaufteilung vorgenommen: ein freies Zimmer als Rückzugsort, ist dort eine Seltenheit – nicht jedoch im Keller. 3907256-10-1