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BuFAS-News 01/2018 in der März Ausgabe der Schützen & Erhalten

BuFAS-News Informationen des Bundesverbandes Feuchte & Altbausanierung e.V. einem Diffusionswiderstand >1000 m eingesetzt. Die Frischbetonverbundwirkung des eingesetzten Systems basiert auf der druckabhängigen Verklebung. Hierdurch konnte ein vollflächiger und sicherer Verbund auch unter den Bedingungen einer Großbaustelle realisiert werden. Eine besondere Herausforderung stellte hierbei die Eindichtung der Zugpfähle im System dar, welche durch die realisierte Sonderlösung erfolgreich gemeistert wurde. Entscheidend für den Erfolg der Maßnahme war die rechtzeitige Einbindung aller Bau- und Planungsbeteiligten in die Systemlösung und Ausführung. Hierdurch konnten alle erforderlichen Anpassungen der Bauweise gemeinsam abgestimmt und umgesetzt werden. Zur Reduzierung der Fugenanzahl wurde die Bodenplatte in drei Abschnitten betoniert. Die Werk- und Montageplanung des Fachunternehmens erfolgte in Abstimmung mit den zuständigen Fachplanern und dem Rohbauunternehmen und wurde durch die Fachplaner freigegeben. Planung und Umsetzung besonderer Details beachten Die gesamte Ausführung der Fugen- und Flächenabdichtung wurde durch das Fachunternehmen baubegleitend dokumentiert und regelmäßige Kontrollen vor den Zwischenabnahmen im Rahmen der Eigenüberwachung durchgeführt. Durch den Auftraggeber wurde zusätzlich eine Fremdüberwachung durch ein sachverständiges Ingenieurbüro beauftragt. Fazit: Mit besonderer Sorgfalt muss bei allen Bauweisen nach erhöhten Standards die rechtzeitige, abgestimmte und ausführungssichere Planung und Umsetzung aller besonderen Details wie z. Bsp. Durchdringungen und Dehnfugenanschlüssen durchgeführt werden. Hierfür ist zwingend die Einbindung aller relevanten Planer und bauausführenden Gewerke erforderlich. Eine begleitende Überwachung und Dokumentation erhöht die Sicherheit der Ausführung erheblich und stellt eine wesentliche Voraussetzung für die Einhaltung des durch den Bauherren vorgegebenen Bauziels dar. Wesentlich bei der Errichtung von erdberührten Bauwerken mit hohen Nutzungsklassen A-A*** ist neben der richtigen Stoffauswahl der Dichtfolienlage auch die Art der Frischbetonverbundwirkung im Hinblick auf die sichere reproduzierbare Umsetzung bei der Betonage. Hierbei ist besonders auf die vollflächige Verbindung der Frischbetonverbundwirkung auch im Bereich planerisch durch den Bauablauf vorgegebener Störstellen wie Abstandhaltern zu achten. Eine abgestimmte Werk- und Montageplanung in Verbindung mit einer nach den Prinzipien der WU-Richtlinie geplanten Bauteilgeometrie, Betonierplanung und Fugenplanung sind Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung eines Bauvorhabens und verhindern Störungen im Bauablaufs und somit Mehrkosten. Das Bauziel wurde erfolgreich durch Einhaltung aller vorstehenden Rahmenbedingungen erreicht. Hierdurch ist in der Landeshauptstadt Potsdam ein Stück Kunstgeschichte in einem rekonstruierten Juwel des Stadtbildes der Allgemeinheit zugänglich gemacht worden. Die Kunstschätze sind durch die erfolgreiche bauliche Umsetzung auch mit Flussblick sicher untergebracht. Michael Graser Projektleiter SB Bautechnik GmbH Ludwigsfelde, Brandenburg In eigener Sache... Werde Teil unserer Facebook-Community! Infos, Termine oder Wissenswertes rund um den BuFAS erhältst Du auf unserer Facebook-Seite... Scanne dazu einfach den QR-Code mit deinem Smartphone, like uns und bleibe automatisch auf dem Laufenden!

BuFAS-News Informationen des Bundesverbandes Feuchte & Altbausanierung e.V. Risiken und Konsequenzen für Bauausführung stets im Blick Hinterfragt: Aktuelles Urteil des BGH zur Einhaltung der AaRT Nun ist es aber nicht immer so einfach, die AaRT zu jedem Zeitpunkt zu definieren! In diesem Fall halte ich es noch für rel. einfach, denn eine neue „Statiknorm“ ist nach meiner Meinung ab dem Tage der Gültigkeit bzw. der bauaufsichtlichen Einführung anzuwenden und braucht nicht explizit als AaRT definiert zu werden. Erwähnen möchte ich an dieser Stelle, dass wir nicht vom „Stand der Technik“ reden, was oft unverständlicherweise noch immer verwechselt wird. von Detlef Krause Nach der aktuellen Rechtsprechung des BGH (Urteil vom 14.11.2017 – VII ZR 65/14 –) schuldet der Auftragnehmer grundsätzlich die Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik (AaRT) gem. § 13 Nr. 1 VOB/B (2006) zum Zeitpunkt der Abnahme. Dies gilt auch bei einer Änderung der allgemein anerkannten Regeln der Technik zwischen Vertragsschluss und Abnahme. In einem solchen Fall hat der Auftragnehmer den Auftraggeber regelmäßig über die Änderung und die damit verbundenen Konsequenzen und Risiken für die Bauausführung zu informieren, es sei denn, diese sind dem Auftraggeber bekannt oder ergeben sich ohne Weiteres aus den Umständen. Soweit so gut. Eigentlich nichts Neues. Worauf beruht nun dieses Urteil? Hintergrund ist ein rd. 6 Jahre andauernder Rechtsstreit um die Errichtung dreier Pultdachhallen in Stahlbauweise. Der Vertrag datiert aus 2006, die Errichtung erfolgte nach Auftrag im März 2007 im gleichen Jahr mit Fertigstellungsanzeige vom 01.07.2007. Der AG verweigerte die Abnahme mit Hinweis auf Mängel und auf die seit 01.01.2007 gültige neue DIN 1055- 5, Ausgabe 2005, „Schnee- und Eislasten“. Darin waren die ursprünglich anzusetzenden Scheelasten für den betreffenden Ort von 80 kg/ m² auf 139 kg/m² zu erhöhen. Eine Nachbesserung lehnte der AN ab. Das OLG Stuttgart als Berufungsgericht sah die DIN 1055-5 (2005) „spätestens ab dem Jahr 2010“ als anerkannte Regel der Technik an. Dieser Aussage hat der BHG nicht widersprochen. Die ARGEBAU hatte im Oktober 2006 empfohlen, die neue Norm in allen Ländern bauaufsichtlich zum 01.01.2007 einzuführen. Das finde ich bemerkenswert. Es wurde also ein Zeitraum von 3 Jahren genannt, um nach Inkrafttreten dieser Norm diese auch als AaRT anzusehen. Warum hier 3 Jahre als ausreichender Zeitraum angesehen wurden, ist mir nicht bekannt. Anders liegt das bei Normen aus anderen Bereichen. Ich halte den Begriff der AaRT für einen relativ schwammigen Begriff. Wie wir wissen, verstehen wir unter den AaRT eine technische Regel, die in der technischen Wissenschaft als theoretisch richtig anerkannt, in der praktischen Anwendbarkeit erprobt und von der Mehrheit der Fachleute anerkannt ist. Dies ist jedoch ein stetiger dynamischer Prozess. Und: Sie müssen nicht schriftlich niedergelegt sein, die mündliche Überlieferung reicht aus (wie soll das aussehen?). Wer also traut sich zu, zu jedem Zeitpunkt zu sagen, was gerade AaRT ist? Ich denke da an ein anderes BGH-Urteil (V ZR 182/12 v. 24. Mai 2013) zur „Holzschutznorm“ DIN 68800 Teil 4 „Bekämpfungs- und Sanierungsmaßnahmen gegen Holz zerstörende Pilze und Insekten (Februar 2012), an dem ich nicht ganz unbeteiligt war. Dort hieß es damals: „DIN-Normen sind keine Rechtsnormen, sondern private technische Regelungen mit Empfehlungscharakter, die hinter den anerkannten Regeln der Technik zurückbleiben können, weil

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