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Magnetoskop / Magnaprobe

Magnetoskop / Magnaprobe Beschreibung: Mit der Magnaprobe (sie besteht aus einem kardanisch aufgehängten Stabmagneten) lassen sich magnetische Felder dreidimensional veranschaulichen. Der Verlauf der Feldlinie kann exakt verfolgt werden. Der rot markierte Teil des Magneten charakterisiert den Nordpol. Versuch 1: Feld eines Magneten Halten Sie einen starken Stabmagneten in der Hand und führen Sie die Magnaprobe in einem Kreis um den Magneten (Fig. 1a). Die Pfeile kennzeichnen die Richtung des Magnetfeldes, wie sie durch den (roten) Nordpol angezeigt wird. Probieren Sie auch die in den Figuren 1b, 1c und 1d gezeigten Anordnungen! Sinngemäss lassen sich auch Versuche mit Hufeisenmagneten etc. durchführen! Versuch 2: Magnetfeld des elektrischen Stromes Bilden Sie mit Hilfe eines dicken Kupferdrahtes (L=50-100cm) eine Schleife und schliessen die Enden an eine entsprechend dimensionierte Gleichstromquelle (evtl. passenden Vorwiderstand verwenden). Es sollte ein Strom von ca. 10A fliessen. Mit der Magnaprobe lässt sich nun das magnetische Feld um den Leiter beobachten (Fig. 2). Ausgehend von diesem Versuch lassen sich alsdann auch Magnetfelder komplizierterer Gebilde, wie z.B. von Spulen etc. untersuchen. Versuch 3: Magnetfeld der Erde Ein starker Stabmagnet (Art. CVK12670) wird im Zentrum eines Globus so befestigt, dass seine Achsen auf die Pole zeigen (Art. CVK49905). Die Magnaprobe kann nun dazu benutzt werden, um anschaulich die Bedeutung der magnetischen Inklination und Deklination zu zeigen. Bewegen Sie die Magnaprobe entlang der Längenkreise (Meridiane) bzw. der Breitenkreise (Parallelkreise) und beobachten Sie den Nordpol der Magnaprobe. Viel Spass! S.13_PHY_Magnetismus Richtpreise exkl. MwSt./ Januar 2018

Magnetisieren von Stabmagneten Die Stabmagnete bestehen aus einem ferromagnetischen Material (5% Co, 1% C, 8% Cr), dessen Elementarmagnetchen ausgerichtet werden und die in diesem Zustand verbleiben. Die Stabmagnete sind also Dauermagnete. Die gerichteten Elementarmagnetchen können jedoch durch Erschütterung, starke Fremdfelder oder falsche Lagerung ihre Richtung teilweise verlieren; d.h. der Stabmagnet verliert seine Magnetkraft und kann dann aufmagnetisiert werden. Ein Magnetfeld zum erneuten Richten der Elementarmagnetchen kann leicht selbst erzeugt werden: Material: Netzgerät 40-50 V= / mind. 10A (Gleichstrom) Spule mit 1200 Wdg (z.B. MSW-Art. PA7945) Vorgehen: - Spule an Netzgerät anschliessen, Polarität und Wicklungssinn beachten. Anschluss an Gleichstromklemmen! - Drehknopf des Netzgerätes (ausgeschaltet) auf Maximum stellen. - Magnet in Spule einschieben (Pole beachten) - Netzgerät einschalten - Stabmagnet zentriert sich in der Spule. Das Magnetfeld ist am Spulenende jedoch am stärksten, also beide Magnetenden nacheinander kurz mit der Hand bis um Spulenende einschieben. - Netzgerät ausschalten. Einschaltdauer von 1-2 Sekunden genügt! Längere Einschaltdauer bringt keine Verstärkung des Magnetfeldes. - Stabmagnet aus der Spule ziehen. - Polarität mit “MAGNAPROBE” oder Kompassnadel überprüfen. z.B. B&C40.4M z.B. B&C40.4M Lagerung: Dauermagnet immer wechselseitig lagern! In Holz- oder Kunststoffbehälter aufbewahren. S.14_PHY_Magnetisieren Richtpreise exkl. MwSt./ Januar 2018