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VfLWE_vs_Schapen

Marco Löffler: Drei

Marco Löffler: Drei Brüder in einem Team? Das wäre was! Unser Mittelfeldmotor stellt sich den Fragen Seit fast drei Jahren zählt Marco Löffler zum Kader der 1. Mannschaft. Der 21-Jährige ist trotz seines jungen Alters bereits ein Urgestein des VfL Weiße Elf, trug er doch nie ein anderes Trikot. Im Interview spricht der Mittelfeldmann über seine fußballverrückte Familie, seinen Lieblingsverein Borussia Mönchengladbach und das anstehende Duell mit dem FC Schapen. Marco, du spielst seit deiner Zeit als Minikicker für den VfL Weiße Elf und hast in der Jugend nahezu in jeder Saison mindestens eine Trophäe mit deiner Mannschaft errungen. Gibt es einen Titel, an den du dich ganz besonders gerne erinnerst? Es gab viele schöne Momente. In der Saison 2006/2007 bin ich mit meinem Team ‚Mannschaft des Jahres‘ in der Grafschaft Bentheim geworden, weil wir alle Titel - also die Kreismeisterschaft, den Kreispokal und die Hallenkreismeisterschaft - gewonnen haben. Aber bei meiner persönlichen Bewertung überwiegt die Bezirksliga- Meisterschaft mit der U19 in der Saison 2013/2014, die gleichbedeutend mit dem Aufstieg in die Landesliga war. Das hatte der Verein zuvor mehr als zehn Jahre lang nicht geschafft. Im Sommer 2015 hast du den Sprung aus der U19 in den Herrenfußball mit Bravour gemeistert. In deiner ersten Saison bist du in 28 von 30 Spielen zum Einsatz gekommen, dabei Marco Löffler sind dir acht Treffer gelungen. Hattest du tatsächlich keine Probleme, dich an den Herrenfußball zu gewöhnen? Es war nicht so leicht wie es aussah. Aber ich hatte das Glück, dass ich bereits als A- Jugendspieler regelmäßig mit der 1. Mannschaft trainieren durfte. So konnte ich mich Stück für Stück an die Spielweise gewöhnen. Im Herrenbereich geht es viel robuster als in der Jugend zur Sache. Das Spiel ist zweikampfbetonter, zudem spielt Taktik eine viel größere Rolle. Ein Vorteil war außerdem, dass ich nahezu alle Spieler bereits kannte - und sie kannten mich. Das Team hat mich vom ersten Tag an super aufgenommen. Gerade einem jungen Spieler gibt das natürlich Selbstbewusstsein und sorgt dafür, dass man befreit aufspielt und sich etwas zutraut. Du hast bereits als Kind häufig mit älteren Jungs, deinem zwei Jahre älteren Bruder René und seinen Freunden, gekickt. Hat dir das auch geholfen? Auf jeden Fall. Direkt hinter unserem Haus ist eine Grube, in der wir immer Turniere veranstaltet haben. Das Teilnehmerfeld hat meistens René zusammengestellt (lacht). Aber ich durfte immer mitspielen. Wenn man mit Älteren kickt, muss man schon das eine oder andere Mal etwas mehr einstecken. Da lernt man natürlich, sich zu behaupten. Da galt: aufstehen, weitermachen. In meinen Mannschaften war ich übrigens auch stets der Jüngste, da ich Ende Dezember Geburtstag habe. Da gab es teilweise auch fast einen Altersunterschied von zwei Jahren, René hat vor einigen Jahren das Tor des Bezirksligateams gehütet, aktuell steht er in der Zweiten Mannschaft zwischen den Pfosten. In der U19 kickt zudem dein jüngerer Bruder Justin. Werden wir eines Tages alle Löfflers in einem Team sehen? VfL Weiße Elf – Heimspielmagazin 03/2018

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