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VfLWE_vs_Schapen

Marco Löffler: Drei

Marco Löffler: Drei Brüder in einem Team? Das wäre was! Unser Mittelfeldmotor stellt sich den Fragen Zu Hause haben wir schon häufiger Späße darüber gemacht, wie es denn wäre, wenn wir alle in einer Mannschaft spielen würden. Mein Vater Michael meinte, dass er dann auch noch mitmischt und in den letzten fünf Minuten vorne rein geht. Das wäre ein Bild für die Ewigkeit (lacht). Aber Spaß beiseite: Justin spielt noch bis Sommer 2019 in der A-Jugend. Vielleicht wird er ab der kommenden Saison schon das eine oder andere Mal bei uns trainieren können. Und sich dann empfehlen. Und René hat in der Vergangenheit ja auch schon mehrfach ausgeholfen, wenn unsere etatmäßigen Torhüter nicht zur Verfügung standen. Ganz unrealistisch ist das Szenario mit drei Löfflers in einem Team also nicht. Beim SV Langen spielen mit den Raming-Freesens sogar vier Brüder in einer Mannschaft. Das werden wir auf jeden Fall nicht toppen können. Wir könnten Michael als Betreuer dazuzählen. Das wären dann auch vier Löfflers Das glaube ich eher nicht. Unser Vater stünde dann vermutlich als Zuschauer draußen, um uns anzufeuern. Und er hätte ganz sicherlich mit einem Grinsen in den Backen eine Kamera in der Hand. Dein Herz schlägt nicht nur für den VfL Weiße Elf, sondern auch für Borussia Mönchengladbach. Wie bist du Fan der Fohlen geworden? Da habe ich mich von meinem Vater inspirieren lassen. So richtig fing das ‚Fan- Leben‘ aber erst vor drei oder vier Jahren an Mit ständigem Drang in die Offensive. Den Ball immer eng am Fuß. als mich ein Kumpel, der richtig Gladbachbesessen ist und Dauerkarten für Block 16 direkt hinter dem Tor besitzt, mitgenommen hat. Seitdem versuche ich, so viele Spiele wie möglich im Borussia-Park zu schauen. Die Stimmung ist immer super. Vor allem, wenn das Vereinslied ‚Die Elf vom Niederrhein‘ läuft. Bislang habe ich noch keine Fahrt bereut. Selbst, als wir mal im tiefsten Winter acht Stunden mit dem Zug zum Spiel in Augsburg gefahren sind, ein schlechtes Spiel gesehen und verloren haben, war es witzig. Justin ist ebenfalls Mönchengladbach-Fan, René hingegen drückt der anderen Borussia die Daumen. Wie müssen wir uns einen Fußballnachmittag im Hause Löffler vorstellen, wenn Mönchengladbach auf Dortmund trifft? Wenn die Möglichkeit besteht, schauen wir diese Duelle zusammen. Schließlich macht es Spaß, sich gegenseitig auf den Arm zu nehmen und zu foppen. Dabei geht es aber trotzdem immer harmonisch zu. Als Dortmund in der Hinrunde 6:1 gewonnen hat, waren wir zum Glück nicht vollzählig (lacht). Da war René im Stadion. Sonst hätte es für mich vermutlich einige Sprüche vom großen Bruder gehagelt! VfL Weiße Elf – Heimspielmagazin 03/2018

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