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Ruhestand Alfred von Hofacker

Ruhestand Alfred von

Ehrenamt von Waltraud Bauhof Ruhestand – was ist das? Mit dieser Serie möchten wir Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Menschen vorstellen, die auch nach ihrer Pensionierung ihr Wissen und Können unserer Gesellschaft auf vielfältige Weise zur Verfügung stellen. Für unsere heutige Ausgabe sprach ich mit Alfred von Hofacker Rechtsanwalt, 83 Jahre alt, verheiratet, 2 Kinder, 12 Enkelkinder, 3 Urenkel, wohnhaft in Icking, seit 2016 Träger der Isar-Loisach-Medaille Für mich ist Ruhestand ein Unruhestand, aber an und für sich die Phase des Lebens – das ist ja die letzte, in der man die gesammelten beruflichen, aber auch sonstigen Lebenserfahrungen sinnvoll einsetzen kann. Ich berate sehr viel zu Patientenverfügung, Betreuungs- und Vorsorgevollmacht und da spielt die erworbene Lebenserfahrung, auch die, die ich als Hospizbegleiter gesammelt habe, eine große Rolle. Ich bin nach wie vor als Fachanwalt für das Arbeitsrecht tätig, spiele Tennis, fahre Ski und bin viel mit dem Fahrrad unterwegs. Meinem Geisteszustand gegenüber bin ich sehr kritisch. Die Vergesslichkeit nimmt zu, aber ich merke, das ist nicht nur ein Phänomen der Senioren, auch junge Leute haben bereits Probleme, sich Namen einzuprägen. Wir sind ja so angefüllt mit Informationen, und wenn ein Name nicht täglich gebraucht wird, dann sinkt er halt immer tiefer und wird 13 überhäuft von anderen Informationen. Aber noch kann ich damit umgehen, wenn es aber ärger wird, glaube ich, werde ich zumindest meinen Beruf aufgeben, um mich keinem großen Haftungsrisiko auszusetzen. Mein Tagesablauf beginnt zumeist, in dem ich die Tageszeitung durchblättere, den Lokalteil zuerst, was offensichtlich daran liegt, dass ich 12 Jahre für die SPD im Gemeinderat in Icking tätig war und nach wie vor der Lokalpolitik sehr verbunden bin. Red.: Wie kam es zu Ihrem Engagement im Christophorus Hospizverein? Vor 20 Jahren gab es in der katholischen Kirche in Icking einen Vortrag über das Thema Hospiz. Ich hatte davon überhaupt noch nichts gehört. Nach dem Vortrag war mein Interesse geweckt. Im gleichen Jahr begann ein Ausbildungskurs zu dem ich mich anmeldete. Da gab es Situationen unter denen ich sehr gelitten habe. Wir drei Männer waren eingebettet in einen größeren Kreis von sehr viel jüngeren Frauen. Immer wieder wurde ich liebevoll ermahnt, meinen Kopf beiseite zu lassen und mehr aus dem Bauch heraus zu entscheiden. Das war für mich natürlich eine riesengroße

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