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Das Fachmagazin für Elektroinstallationstechnik

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PUNKTUM-Exklusiv | Aktuelles Auszeichnung zum Top PV-Zulieferer Die REXEL Austria GmbH darf sich mit ihren beiden führenden Marken REGRO und SCHÄCKE über die Auszeichnung als „Top PV-Zulieferer Österreich 2018“ in der Kategorie Großhandel freuen. Basierend auf den positiven Rückmeldungen von befragten Elektro-Installationsbetrieben durch die EuPD Research in den Bereichen: • Kundenbindung, • Kundenzufriedenheit, • Distribution von Modulen und Speichern zählt das Unternehmen REXEL Austria GmbH, mit beiden am österreichischen Markt als Vertriebsmarken auftretenden und bestens etablierten Brands, REGRO und SCHÄCKE, zu den Top PV-Zulieferern in Österreich. REXEL bietet über seine Vertriebsmarken, alleine aus dem Bereich Photovoltaik, ein Sortiment von ca. 15 Herstellern, das insgesamt weit über 800 unterschiedliche Artikel enthält. Kunden werden u.a. auch mit Vertriebsunterlagen, Checklisten oder der Durchführung EDV-gestützter Ertragssimulationen bei der Planung und Realisierung von unterschiedlichsten PV-Projekten unterstützt. REXEL Austria wird auf die Auszeichnung zum Top PV-Zulieferer, in Form des verliehenen Gütesiegels, künftig auf Ver- triebsunterlagen, Aktionsblättern, aber auch auf den Internetplattformen (www.schaecke.at und www.regro.at) aufmerksam machen. ● Was Sie als Unternehmer beachten sollten: Zehn „Mythen“ zur neuen Datenschutz-Grundverordnung der EU Mit der am 14.4.2016 vom Europäischen Parlament beschlossenen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) werden die Regeln für die Verarbeitung personenbezogener Daten, die Rechte der Betroffenen und die Pflichten der Verantwortlichen EU-weit vereinheitlicht. Die Bestimmungen der DSGVO gelten ab 25.5.2018. Bis dahin müssen alle Datenanwendungen an die neue Rechtslage angepasst werden. Aber da gibt es im Vorfeld so manche Missverständnisse … 1. Das neue Gesetz ist ein Risiko für Unternehmen Aufgrund der hohen Strafandrohungen sehen viele Unternehmer die Datenschutz-Grundverordnung als eine Bedrohung. Laut Dorothee Ritz, General Managerin von Microsoft Österreich, ist die Verordnung aber eine fundamental wichtige und notwendige Maßnahme für die Absicherung des Handlungsspielraums in der Wirtschaft. 2. Die DSGVO braucht noch Anlaufzeit Ab 25. Mai 2018 gilt die EU-Datenschutz-Grundverordnung. Ab diesem Datum ist es also strafbar, den Datenschutz und die damit verbundenen gesetzlichen Pflichten zu vernachlässigen. Die Übergangsfrist von zwei Jahren gab den Unterneh- men Zeit, um sich auf die Umstellung vorzubereiten. 3. Kleine Unternehmen sind nicht betroffen Jedes Unternehmen muss sich an die DSGVO halten, die Größe ist dabei irrelevant. Außerdem sind alle Branchen betroffen. Verstößt man gegen die Grundverordnung, drohen Strafen von bis zu 20 Millionen Euro bzw. 4 % des Jahresumsatzes. 4. Lokal gespeicherte Daten sind sicher Die Bestimmungen der Datenschutz-Grundverordnung sind auch offline zu erfüllen, es spielt also keine Rolle, wo die Daten gespeichert werden. Bei Cloud- Nutzern kümmert sich sogar der Service-Anbieter um die Rechtskonformität, was einen zusätzlichen Vorteil schafft. 5. Die Datenschutzbehörde muss alle meine Prozesse genehmigen Bisher musste die Genehmigung zur Verarbeitung personenbezogener Daten bei der nationalen Datenschutzbehörde beantragt werden. Das ist jetzt nicht mehr so: Die DSGVO regelt nun alle Rechte zur Datenverarbeitung verbindlich und man muss nicht mehr vorab zur Behörde. Trotzdem ist und bleibt man selbst dafür verantwortlich, DSGVOkonform zu handeln. 6. Ich brauche keinen Datenschutzbeauftragten Bei einigen Unternehmern trifft das durchaus zu, jedoch gibt es Ausnahmen: Für Krankenanstalten, Banken und Versicherungen, also Unternehmen, die sehr sensible Daten verarbeiten, ist ein Datenschutzbeauftragter Pflicht. 7. Personenbezogene Daten verarbeitet mein Partner – ich habe keine Verantwortung Auch wenn Sie Aufträge extern bearbeiten lassen, muss Ihnen klar sein, dass die Verantwortung der Datenvertraulichkeit immer beim Auftraggeber liegt. Deshalb ist es sinnvoll, den Dienstleister auf die Einhaltung der DSGVO zu überprüfen. 8. Bei Datendiebstahl aus der Cloud drohen hohe Geldstrafen Das stimmt nur, wenn Sie Ihre Sorgfaltspflicht im Sinne der DSGVO verletzt haben. Wo die Daten gespeichert waren, ist dabei irrelevant. Häufig erkennt die Cloud Cyberangriffe sogar schneller und informiert über einen möglichen Datendiebstahl. 9. Persönliche Daten dürfen nicht in der Cloud gespeichert werden Auch die Anbieter von Cloud- Services sind der Datenschutzverordnung verpflichtet. Deshalb verstößt es nicht gegen die DSGVO-Bestimmungen, Daten in die Cloud zu laden. 10. Solange mich niemand erwischt, ist alles okay Das ist zwar richtig, birgt aber ein sehr hohes Risiko: Die Datenschutzbehörde kann jederzeit eine Routinekontrolle durchführen und im Falle einer Verletzung der Sorgfaltspflicht Strafen verhängen. ● 8 März 2018

PUNKTUM-Exklusiv | Aktuelles BTA Building Technology Austria auf 2019 verschoben Drei Monate nach dem Roll-out des neuen Messeformats „BTA Building Technology Austria“ hat Organisator Reed Exhibitions bekanntgegeben, dass die ursprünglich für Mitte September 2018 geplante Premiere der neuen B2B-Branchenplattform für Gebäudetechnik nicht heuer, sondern erst ein Jahr später stattfinden wird. Demnach wird die BTA – eine Kombination aus Messe, Kongress und Networking Event – zum ersten Mal am 18. und 19. September 2019 in der Halle D der Messe Wien stattfinden. Category Manager Ing. Markus Reingrabner: „Die Industrie befürwortet das Konzept vollinhaltlich. Wir mussten jedoch in den vergangenen Wochen feststellen, dass die Vorlaufzeit für einen Termin im Herbst 2018 nicht ausgereicht hätte, um das Potenzial des neuen B2B-Formats voll auszuschöpfen und das angepeilte Qualitätsniveau in Bezug auf das Ausstellerfeld und das Rahmenprogramm gewährleisten zu können. Mit dem neuen Termin im Herbst 2019 schaffen wir nun die Voraussetzungen, um genau das sicherzustellen.“ ● KNX Austria mit neuem Webseitenauftritt Die KNX Austria als Vertreter des einzigen weltweiten Standards für Gebäudesystemtechnik und somit führenden System für Smart Home hat einen neuen Webauftritt. Das neue moderne Design bietet dem User eine benutzerfreundliche, übersichtliche Oberfläche. Auf der Webseite sind alle zertifizierten KNX-Schulungszentren Österreichs sowie die wichtigsten Termine zu Messen und Schulungen aufgelistet. In kompakter Form – auf einen Blick – stehen die Produktneuheiten der KNX Austria-Mitglieder zur Verfügung. Gegenüberstellun- gen der einzelnen Softwareangebote, die ausschließlich über die KNX Association in Brüssel beziehbar sind, findet man ebenfalls unter einem neuen Menüpunkt auf der Webseite. Projekte, die den weltweiten KNX- Standard mit seinen einzigartigen Möglichkeiten widerspiegeln, runden die neue Webseite knxaustria.at ab. ● Gira S1. Sicherer und einfacher Fernzugriff auf das KNX Smart Home Der Gira S1 ermöglicht den sicheren und einfachen Fernzugriff auf das gesamte KNX Smart Home System. Der Anwender kann die Fernwartung des X1, HomeServer und KNX Projekts freigeben und nach Beendigung der Arbeiten wieder sperren. Die Inbetriebnahme des Gira S1 ist unabhängig von Internetprovidern und eingesetzten Routern beim Endkunden und macht die Einrichtung eines Fernzugriffs sicher planbar. Umständliches Aktivieren von VPN und eine Anpassung der Router-Einstellungen sind nicht mehr notwendig. Mit der Gira X1 oder der Gira HomeServer App kann sich der Anwender von unterwegs aus sicher mit dem Gira X1 oder dem Gira HomeServer verbinden und das KNX Smart Home bedienen. Mehr Informationen: www.gira.at/s1