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Biergärten und Sonnenterassen

Schön kalt genießen

Schön kalt genießen Biere mögen es kalt und dunkel Seite 16 Der „Gerstensaft-Gourmet” in den eigenen vier Wänden kann sich einer einfachen Formel bedienen, um seinen Gästen Bier mit der richtigen Kühle anbieten zu können. Zur Orientierung: Gelagert werden sollte Bier bei vier bis sieben Grad Celsius – die optimale Trinktemperatur liegt bei fünf bis acht Grad Celsius. Bier gehört auch keinesfalls in den Gefrierschrank. Zu empfehlen ist da schon eher eine mit kaltem Wasser und Eis gefüllte Badewanne. Einzelflaschen für einen Ausflug können Sie direkt nach der Entnahme aus dem Kühlschrank in Zeitungspapier wickeln. Dadurch hält sich das Bier auch länger kühl. Insgesamt gilt aber: Vermeiden Sie große Temperaturschwankungen, sie schaden dem Geschmack. Nicht zu lange lagern Als frisches Lebensmittel wird das Gehopfte nur für einen Zweck hergestellt: zum Trinken – am besten sofort. Lagern Sie es nicht unnötig lange – der Getränkehandel hält immer frisches Bier bereit und frisch schmeckt es einfach am besten. Je älter ein Bier wird, umso mehr verändert es sich geschmacklich. Ab in den dunklen Keller Bier mag es kühl und dunkel – lagern Sie es im Keller. Der Gerstensaft ist kein Sonnenanbeter, weil übermäßiger Lichteinfluss Geschmack und Aussehen verändert. Deswegen wird Flaschenbier vor allem in braune Flaschen abgefüllt. So gekleidet fühlt sich „unsere flüssige Gerste” wirklich wohl. Text und Foto: Deutscher Brauerbund

Enorme Vielfalt trotz Einheitsgebot Biergenuss: über eine Million verschiedene Möglichkeiten Seite 17 Obwohl das Brauen in Deutschland auf die Zutaten Wasser, Malz, Hopfen und Hefe beschränkt ist, versteckt sich eine immense Vielfalt an Möglichkeiten, gutes Bier zu brauen. Den Brauern stehen rund 250 verschiedene Hopfensorten und 40 verschiedene Malzsorten zur Verfügung, außerdem gibt es knapp 200 unterschiedliche Hefestämme. Auch die Wahl des eingesetzten Wassers hat Auswirkungen auf das Aroma des Bieres. Unter Berücksichtigung aller Varianten bestehen mehr als eine Million verschiedene Möglichkeiten, ein Bier nach dem Reinheitsgebot zu brauen. In einer Forsa-Umfrage für den DBB im Frühjahr 2014 (1002 Befragte ab 18 Jahren) gaben 85 Prozent der Deutschen an, dass das Reinheitsgebot für Bier weiterhin Bestand haben soll und keine anderen Zutaten als Wasser, Malz, Hopfen und Hefe für das Bierbrauen erlaubt sein sollten. Lediglich acht Prozent waren der Meinung, dass bei der Bierherstellung in Deutschland künftig auch andere Zutaten zulässig sein sollten. Das Reinheitsgebot für Bier ist in Deutschland wohl auch das bekannteste „Lebensmittelgesetz“. Foto: PantherMedia/Marco Hegner