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114 ST. SEBASTIANUS

114 ST. SEBASTIANUS SCHÜTZENBRUDERSCHAFT - DUISBURG-SERM Die Wilhelm-Tell-Kompanie Die Gründung des 2. Zuges der Wilhelm Tell Kompanie ist die neueste Erweiterung der Schützenbruderschaft in Serm, deren Anfänge in das Jahr 2009 zurückreichen. Bereits eine gewisse Zeit zuvor mussten nach und nach einige der jetzigen Tell-Mitglieder die Jungschützen verlassen, da diese die Schallmauer von 25 Lebensjahren erreicht hatten. Sie blieben der Bruderschaft treu, jedoch ohne sich vereinzelt einer der bestehenden Schützenkompanien anzuschließen. Da für einen weiteren Großteil heutiger Mitglieder später ebenfalls der altersbedingte Ausschluss aus den Jungschützen fest stand, war nun ein relativ großer Personenkreis ohne Kompanieanschluss absehbar. Aber wie in Serm das Leben so spielt, trafen und organisierten sich viele von ihnen in Sport- und Karnevalsvereinen, Kegel- oder Eventclubs. Dadurch blieb die Gruppe im Kern über die gesamte Zeit zusammen und man wollte gemeinsam den weiteren Verbleib in der Bruderschaft angehen. So wurden schließlich an den unterschiedlichsten Festen, zwischen ungezählten Biergläsern immer wieder Ideen diskutiert. Eine wichtige Fragestellung war, ob erneut eine neue Kompanie gegründet werden soll, wie es beispielsweise in den vergangenen Jahrzenten die „Andreas Hofer Kompanie“ und „Freiherr von und zum Stein Kompanie“ gemacht haben. Sollten wir uns daran ein Beispiel nehmen oder doch eher etwas anderes ausprobieren? Denn zwischenzeitlich hatten wir das Glück, dass bestehende Altkompanien aktiv auf uns zukamen und uns auch als Gruppe hätten aufnehmen wollen. Nach und nach kristallisierte sich die gemeinsame Meinung heraus, dass wir nicht eine neue Kompanie gründen müssen, sondern stattdessen eine alte Kompanie erhalten sollten. Die Wilhelm Tell Kompanie gehört zu den ältesten Kompanien innerhalb der Schützenfamilie in Serm. Anders als beispielsweise bei der „St. Sebastianus Kompanie“ kamen über einen sehr langen Zeitraum keine neuen Schützen in die Tellkompanie nach, sodass der Altersdurchschnitt der Mitglieder mittlerweile weit über 70 Jahre betrug. Daher stand für die Mitglieder der „alten“ Tellkompanie fest, ab 2010

ST. SEBASTIANUS SCHÜTZENBRUDERSCHAFT - DUISBURG-SERM 115 altersbedingt nicht mehr an den Schützenfestumzügen durch das Dorf teilzunehmen. Damit jedoch der Kompaniename nicht aus der Bruderschaft verschwindet, fragten uns die „alten Herren“, ob wir uns eine Weiterführung der Kompanie vorstellen können. So wurde es dann am 31.10.2009 offiziell: Der 2. Zug der Tellkompanie wurde mit einer Mannstärke von 19 Mitgliedern gegründet. Als kommandierende Offiziere wurden Johannes Benger und Alexander Issel gewählt. Daniel Hammerschmidt wurden die Finanzen anvertraut und Thomas Simon die Spießkordel. Natürlich wurden auch organisatorische Aufgaben der jungen Kompanie zugetragen. In gemeinsamer Arbeit mit der „Edelweiss Kompanie“ unterstützt die Tell Kompanie das sogenannte Maienschlagen und auch das Festzelt auf- und abbauen. 2012–2014 kümmerte sich die Tell Kompanie auch um die Ausrichtung des „Sermer Marathon“. Schützenfest 2010 war dann die Premiere! Vom Stammquartier bei Christoph Issel, zogen die „Tellemänner“ in nagel neuen Uniformen durch die Straßen von Serm. Die alte Tradition, dass der „Tell“ die große Armbrust während der Schützenparade vorweg trägt, sollte auch bei uns nicht zu kurz kommen. Und so wurde Marc Hellwig der erste „Tell“ der jungen Kompanie. Am Schützenfest Montag gab es ein bekanntes Problem – es gab wie in den darauf folgenden Jahren keine oder nur wenige Königsanwärter. Thomas Simon entschloss sich spontan seinem Vater zur Seite zu stehen und schoss mit um die Königswürde. Der glückliche Schuss ist ihm nicht gelungen und so konnte die Tellkompanie erst in ihrem zweiten Jahr einen Schützenkönig stellen 2011 wird Dennis Winters Sermer Schützenkönig! Der erste Hofstaat bestand aus der Königin Sarah Sbresny, Maximilian Benger mit Vanessa Tholen sowie Alexander Issel mit Sandra Rösel. Nur Schützenfestaktivitäten waren den jungen „Tellemännern“ aber nicht genug und so ging 2011 der erste eigene Karnevalswagen unter dem Motto „Poppeditz 2010“ beim Sermer Karnevalsumzug an den Start. Diese ist mittlerweile auch schon zu einer Tradition geworden, denn ab diesem Zeitpunkt fuhr die Tellkompanie fast jedes Jahr mit einem eigenen Mottowagen an Karneval in Serm mit. Aktuell besteht die Tellkompanie aus 23 Mitgliedern und wird erfreulicherweise oft von Willi Hassel als „Alt – Tellemann“ auf den Umzügen begleitet. Andere Mitglieder der „alten“ Tell trifft man ebenso noch oft beim Schützenfest und bei ihren Ehrungen zu hohen Jubilaren. Wir freuen uns noch auf eine lange Zeit in Serm.

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