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Tagungsbroschüre_Zweisprachigkeit_Vecjezicnost

EXPOSÉS / POVZETKI /

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Was sind denn nun eigentlich ‚kleine Literaturen‘? Vorüberlegungen zu Begrifflichkeiten, Positionen und Diskursen JEANNE E. GLESENER „Die Bezeichnung ‘eine kleine Literatur’ beleidigt das Ohr eines jeden Rätoromanen. Es ist der Blick von außen, der zum Vergleich genötigte, der die Dinge so verkürzend und entstellt sieht. Gewiss, klein mag diese Literatur scheinen, wiegt man sie auf gegen den literarischen Produktionsausschuss einer Weltsprache. Doch wird literarische Bedeutung so gemessen? Ist nur das groß, was auch umfangreich ist? Müsste man nicht Vergleichbares vergleichen, um gerecht zu urteilen?“ 1 Wie dieses Zitat des Schweizer Literaturwissenschaftlers Iso Camartin ausdrücklich nahelegt, bedarf der Begriff ‚Kleine Literaturen‘ einer Erklärung und Hinterfragung bisheriger vergleichender maßstäblicher Kriterien. Diesem Anliegen möchte ich mich in meinen Vortrag widmen und folgende Fragen werden mich in meinen Ausführungen beschäftigen: 1) Sind quantitativen Kriterien für die Bestimmung ‚kleiner Literaturen‘ ausschlaggebend? 2) Inwiefern liefern Alter, geokulturelle Verortung und Institutionalisierungsprozesse weitere Koordinaten? 3) Sind kleine Literaturen immer auch in kleinen Sprachen geschrieben? Ist literarische Mehrsprachigkeit charakteristisch für kleine literarische Kulturen? 4) Was sind darüber hinaus die prägenden metaliterarischen Diskurse kleiner literarischer Kulturen? 5) Ist es möglich ‚kleine Literaturen‘ außerhalb der relationalen Dialektik von Zentrum-Peripherie und major-minor greifbar zu machen? Beispiele aus der Luxemburger Literatur und anderen kleinen europäischen Literaturen werden meine Argumentation stützen. 1 Iso Camartin, „Eine kleine Literatur“, in: Iso Camartin, Nichts als Worte? Ein Plädoyer für Kleinsprachen, Frankfurt, Suhrkamp, (1985) 1992, p. 172-184, p. 172-173. 18

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