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Zecken lauern überall

Zecken lauern überall Vorsicht Blutsauger Aufgrund individueller Eigenschaften der Haut (wahrscheinlich Talg, Schweiss etc.) hat jeder Mensch sein individuelles Risiko, von Zecken befallen zu werden. Der eine wird von den Zecken geradezu «bevorzugt», der andere wird gemieden, ganz ähnlich wie bei Insekten. Der beste Schutz vor Zecken ist, sich nicht in deren Biotopen aufzuhalten, d. h. vom Frühsommer bis Spätherbst Wälder mit Untergehölz zu meiden. Die Gefahr vor Zecken sollte aber nie ein Grund sein, sich nicht in die Natur zu begeben. Vielmehr muss man sich dieser Gefahr bewusst sein und sich entsprechend verhalten. Richtige Kleidung Zecken klammern sich am Körper des Wirtes, an der erstbesten Stelle fest und suchen den Zugang zur Haut. Sie krabbeln also auf, zwischen oder unter den Kleidern herum. So kann es geschehen, dass die Zecke auf den Fuss oder das Schuhwerk gefallen ist, dann aber am Hals oder an der Schulter sticht. Esgilt daher zu verhindern, dass sich die Zecke an der Oberfläche festklammert und Zugang zur Haut findet. Dazu genügen einfache Massnahmen: •Sich nicht barfuss, offenem Schuhwerk oder unbekleideten Beinen im Wald, an Waldrändern, auf Waldwegen oder an Picknickplätzen aufhalten. •Geschlossenes Schuhwerk, lange Hosen und Oberkleider mit geschlossenen Ärmeln tragen. • Möglichst Kleider aus glatten und hellen Textilien tragen, damit sich die Zecken nicht halten können und besser gesehen werden. •Hosenbeine in die Socken stecken, damit kein Durchgang zwischen den Kleidungsstücken entsteht. Zeckenschutzmittel In Drogerien und Apotheken sind Zeckenschutzmittel erhältlich, welche eingesprüht werden. Am sinnvollsten besprüht man damit die Kleidungsstücke (Socken, Hosen, Ärmel), damit die Zecken schon an der Oberfläche aufgehalten werden. Nach dem Spaziergang im Wald, Kleidung und Hunde nach den Biestern absuchen. Die Zecken finden sich am häufigsten an den Hosenbeinen, an Armmanschetten oder am Kragen. Beim Duschen die Haut nochmals kontrollieren. Die Zecken siedeln sich besonders gerne in den Kniekehlen, an den Innenseiten der Oberschenkel oder an Achseln und Schultern an. Bei den Hunden krabbeln die Zecken erst im Fell und saugen nochnicht. Diese nochnicht festsitzenden Zeckenkönnen bei engemKontakt auf den Menschen übergehen um sich festzusaugen. Schutz des Grundstückes Soll ein Grundstück (Hausgarten, Kindergarten), ein Spielplatz, eine Badeanstalt etc. vor Zecken 4 GESUNDHEITSMAGAZIN

geschützt werden, so sind folgende Punkte zu beachten: Rasen oder die Wiese müssen oft und kurz geschnitten werden. Das Gras darf nicht liegen gelassen, sondern muss beseitigt werden, ebenso das Laub im Herbst. Das Unterholz und niedriges Buschwerk beseitigen. Hier halten sich Zecken mit Vorliebe auf. Um das Grundstück einen circa 1Meter breiten Trockenring anlegen: Kiesweg, Steinplattenweg, Steinmauer, etc. nicht Erde. Diesen Trockenring werden die Zecken meiden, sie können ihn nicht überqueren. Entfernung von Zecken •Die Zecke sollte möglichst rasch entfernt werden, denn je länger sie saugt desto mehr nimmt die Gefahr der Erregerübertragung zu. •Die Zecke soll vor der Entfernung nicht vorbehandelt oder «gequält» werden, durch jede Reizung von aussen besteht die Gefahr,dass sie vermehrt Speichel bildet oder «erbricht» und damit die Erreger ins Blut überträgt. •Der «Kopf», d. h. der Saugapparat der Zecke, kann bei der Entfernung leicht abbrechen und in der Haut stecken bleiben. Richtiges Entfernen • Zecke möglichst rasch, d. h. noch am selben Tag entfernen • Keine Vorbehandlung der Zecke •Zecke am besten mit der Pinzette möglichst hautnah fassen und durch geraden, gleichmässigen Zug langsam herausziehen. Im Handel sind auch Zeckenzangen billig erhältlich, damit vor allem bei Hunden die Zecken mühelos entfern wer- den können. • Hautstichstelle nachher desinfizieren. Hat man den Eindruck,dass Zeckenteilenoch in derHaut sind, sollte eine Untersuchung und allenfalls Entfernung der Reste durch den Arzt erfolgen. Die Zeckenreste sind zwar für die Erregerübertragung nicht mehr gefährlich, sie können aber zu Fremdkörperreaktionen und zu Hautinfektionen führen. • Wennder Zeckenstich in einem FSME-Naturherd erfolgte, möglichst bald, spätestens innerhalb von 96 Stunden, einen Arzt aufsuchen, damit allenfalls eine Immunisierung vorgenommen werden kann. • Den Arzt auch aufsuchen wenn innerhalb von 3Wochen grippale Symptome, Kopfschmerzen, Hautveränderungen, Gelenkbeschwerden oder Störungen des Nervensystems auftreten. Merken Sie sich das Datum des Zeckenstichs, da Beschwerden auch erst nach Monaten oder Jahrenauftretenkönnen. Es erleichtert dem Arzt die Diagnose. Quelle: Dr.med. Norbert Satz GESUNDHEITSMAGAZIN 5

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