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Wissen 19. Februar 2017, 18:20 Johann Friedrich Böttger Wie ein Apothekergeselle das Meißner Porzellan erfand Vor 300 Jahren sollte Johann Friedrich Böttger für den Kurfürsten von Sachsen Gold machen - und scheiterte. Im Luxus-Kerker tüftelte er weiter. Und stellte "weißes Gold" her. Von Josef Schnelle Er konnte "Gold machen", haben Zeitzeugen versichert, und er erfand das europäische Porzellan. Dabei war er nur Apothekergeselle aus Schleiz an der Saale. Mit Geld und Gold hatte der 1682 geborene Erfinder Johann Friedrich Böttger von Beginn an zu tun: Der Vater war Münzmeister, die Mutter kam aus dem Münzadel Brandenburgs in Magdeburg. Oder war er wirklich ein Zauberer? Einer, der die "schwarze Kunst" der Chemielaboranten, die Alchemie, beherrschte, den "Stein der Weisen" entdeckte, mit leichter Hand sagenhafte Goldschätze und dann noch das damals fast wertvollere weiße Hartporzellan herstellen konnte? Goldherstellung mit einem Taschenspielertrick Tatsache ist: Mit 14 wurde Böttger in die Lehre des Berliner Apothekers Friedrich Zorn gegeben. Er begann, sich immer stärker für Alchemie zu interessieren. 1701 wandelte er vor Meister Zorn und drei weiteren Zeugen angeblich Silber in Gold um. Geholfen habe ihm dabei, so sagt man, der rätselhafte griechische Mönch Lascaris, der ihn in die Geheimnisse des Goldmachens einwies und ihm zum Abschied ein kleines Fläschchen mit zwei Unzen rotem Pulver oder einer Flüssigkeit hinterließ, was ihm dazu diente, einen Goldklumpen von 33 Gramm zu erzeugen. Weil aber Gold nach heutiger Erkenntnis nicht künstlich hergestellt werden kann, zelebrierte er wahrscheinlich Taschenspielertricks. So könnte er etwa sogenanntes "philosophisches" Quecksilber benutzt haben, das sofort die Farbe von 10 bis 12 Prozent beigefügtem Goldabrieb annahm. Nach dem Erhitzen blieb nur das Gold übrig. Das Quecksilber hingegen ver üchtigte sich vollständig. Die Gerüchte über Böttgers außergewöhnliche Fähigkeiten machten die Runde bis nach Wittenberg in Sachsen, wo er auf der Flucht vor den Schergen des

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