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preußischen Königs Friedrich I., der auf den Goldmacher aufmerksam geworden war, Unterschlupf fand. Konkret landete er dort im Polizeigewahrsam der Sachsen. Diplomat in geheimer Mission Am 25. November 1809 verschwand Benjamin Bathurst auf dem Weg nach Hamburg von einem Moment auf den nächsten. Womöglich war es ein politischer Mord. Von Tobias Sedlmaier mehr ... Nachdem die diplomatische Verstimmung zwischen Brandenburg-Preußen und Sachsen beigelegt war, wurde er nach Dresden gebracht, wo August der Starke ihn seines Schutzes und seiner Protektion versicherte, ihn aber angeblich aus Sicherheitsgründen im Keller des Fürstenbergschen Hauses einsperren ließ. Als persönlicher Goldmacher Augusts verbrachte er die folgenden zwölf Jahre bis 1714 in mehr oder weniger luxuriösen Kerkern und Laborgewölben. Er sollte dem klammen Kurfürsten, der auch König von Polen war, mit künstlichem Gold zur Seite stehen. Die märchenhaften Mengen, die August erwartete, konnte Böttger aber nie liefern, obwohl es auch hier zu Vorführungen von Goldherstellung vor Zeugen kam, unter ihnen August der Starke höchstselbst - nachweislich am 20. März 1713. Alle bemühten sich, Böttger den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Erst im sogenannten "Goldhaus" nah beim Residenzschloss an der Stadtbefestigung konnte er residieren wie ein Hochstapler von kurfürstlichen Gnaden. Er hatte ein eigenes Billardzimmer und durfte sich direkt aus der Hofküche beliefern lassen. Mittags und abends gab es fünf Gerichte nebst Wein und Bier für den vermeintlichen Goldmacher und seine Gäste. Er galt als gut aussehender, unterhaltsamer Gesellschafter, veranstaltete rauschende Feste und spielte gern um Geld, auch mit den häufiger auftauchenden Hofdamen. Nur Gold konnte er nicht machen.

Johann Friedrich Böttger (1682-1719) (Foto: Süddeutsche Zeitung Photo) Langsam wurde August der Starke ungeduldig. Böttger musste Angst haben, denn Berichte über erfolglose Alchemisten, die man schwer bestraft oder gar gehängt hatte, häuften sich. Fast kostbarer als Gold war damals das Hartporzellan, dessen Herstellungsprozess offenbar nur die Chinesen seit mehr als 1500 Jahren - vermutlich seit der Han- Dynastie um das Jahr 206 - kannten. Unsummen ließen sich die europäischen Fürstenhäuser die Schätze aus dem fernen Osten kosten, weswegen vom "weißen Gold" die Rede war. August der Starke strebte eine absolutistische Hofhaltung nach Vorbild des Sonnenkönigs Ludwig XIV. an. Für den sächsischen Hof war der Naturforscher und Mathematiker Ehrenfried Walther von Tschirnhaus zuständig, der Recherchereisen bis nach Paris unternommen hatte. Dem Ruhm konnte Böttger nicht lange genießen Im Kollegium Contubernium forschte nun eine größere Gruppe um Böttger und von Tschirnhaus nach dem "Stein der Weisen" und anderen Absonderlichkeiten. Auch die Porzellanherstellung war hier angesiedelt. Und dann ging es schnell: 1706 konnte man "rotes Porzellan" herstellen - später Böttgers Steinzeug. Für das strahlende Weiß des echten Porzellans fehlte aber eine entscheidende Zutat, die man erst finden musste.

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