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Portfolio Stefanie Kramer

Illustration • 6.

Illustration • 6. Semester Kiki & Kimba Am Rande einer kleinen Stadt lebte ein junges Mädchen. Sie war acht Jahre alt und wohnte zusammen mit ihren Eltern in einem schönen Haus. Ihr Name war Chiara, doch jeder der sie kannte, nannte sie ganz einfach Kiki. Am liebesten spielte Kiki in ihrer Freizeit mit ihrern beiden Freunden Luca und Lea , die nur ein paar Häuser weiter wohnten. Oder sie spielte mit ihrer Katze Kimba , die eines Tages zu Kiki zugelaufen kam. Kiki konnte sich noch ganz genau an diesen Tag erinnern. Schon immer wollte sie ein Haustier haben, doch ihre Eltern waren bislang dagegen. An jenem Tag spielte Kiki wie so oft , zusammen mit Luca und Lea draußen bei ihr im Garten, als sie plötzlich eine goldbraune Katze hinter einem Strauch endeckten. Sie ging langsam und vorsichtig auf sie zu und streckte dabei die Hand nach ihr aus. Am Anfang war sie noch sehr verschreckt , doch dann kam sie etwas aus der Hecke hervor und begutachtete Kiki. – 2 – – 3 – Von Beginn an hatte Kiki die goldbraune Katze tief in ihr Herz geschlossen und wollte sie von nun an bei sich behalten. Doch als sie ihrer Mutter die zugelaufene Katze zeigte sagte sie, dass sie die Katze nicht behalten könnten, denn sie gehörte bestimmt schon einem anderen Kind. Um das herauszufinden, beschlossen die Kinder gemeinsam einen Bericht in die Zeitung zu setzen. Kiki`s Mutter half den ihnen dabei. Sie malten extra noch ein Bild von ihr, damit das Kind, welchem die Kanze gehörte, sie auch gleich erkennen konnte. – 4 – – 5 –

Bereits zwei Tage später sahen die Kinder ihren Artikel in der Tageszeitung zusammen mit Kikis selbst gemalten Bild. Am liebesten wollte Kiki die liebe Katze behalten und so hoffte sie den ganzen Tag, dass niemand bei ihr zu Hause anrufen würde. Diese Zeit des wartens kam ihr ewig vor und jedes mal, wenn das Telefon schrillte, zuckte sie zusammen und hoffte, dass es nicht wegen Kimba sei. So nannten Kiki, Lea und Luca nähmlich die nette Katze. Doch solange die Kinder auch auf einen Anruf warteten – es meldete sich einfach niemand. So beschlossen sie, Kimba bei sich zu behalten. Impressionen • Kiki und Kimba • – 6 – – 7 – Unter Zeitdruck Wie jedes achtjähriges Kind , musste auch Kiki in die Schule gehen. Eigentlich machte ihr das viel Spaß, denn da sie und die Zwillinge Luca & Lea im selben Alter waren , konnte sie immer gemeinsam in die Schule laufen und waren sogar in der gleichen Klasse. Nur wenn sie wieder einmal eine Mathearbeit schreiben mussten, mochte Kiki die Schule gar nicht . Mathe gehörte einfach nicht zu ihren Lieblingsfächern . Besonders der Zeitdruck machte ihr immer wieder zu schaffen . Wieso konnte denn nicht jedes Kind die Matheaufgaben in der Zeit lösen , das es dafür brauchte , fragte sie sich immer wieder. Manche Kinder wie Kiki , brauchen dafür einfach länger, als andere Kinder. Umso besser war sie stattdessen im Turnen. Besonders liebte Kiki es , ein Rad zu schlagen und gerade übte sie sogar, auf beiden Händen zu laufen. Doch allzu viel Zeit blieb ihr dafür oft nicht , denn ihr Tag war immer sehr ausgefüllt. Wenn sie nicht in die Schule musste, so ging sie nachmittags entweder in den Klavierunterricht , in das Tennistraining oder sie musste für die Schule lernen. Oft beneidete sie dann Kimba , die einfach immer tun und lassen konnte, was sie wollte. Gerade war Kiki mal wieder am lernen für die anstehende Mathearbeit , die sie nächste Woche schrieben . Aber eigentlich war das Wetter viel zu schön , um den ganzen Tag auf der Terrasse zu sitzen und das Große Einmaleinz zu pauken. So beschloss Kiki eine Pause zu machen und mit Kimba im Garten zu spielen . – 8 – – 9 – 113 112