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Portfolio Stefanie Kramer

Semesteraufgabe Ein Ort

Semesteraufgabe Ein Ort für die Ewigkeit ufgabe war es , ein Ort der Kommunikation zum Thema » mögli- Endlagerstandort für Atommüll in Baden - Württemberg « zu Acher gestalten. Das Ziel bestand darin eine Plattform zur Kommunikation, welche Basisinformationen über die Bedingungen der Endlagersuche vermittelt , für die Bevölkerung anzubieten. Der entstehende Ort soll Verständnis schaffen , Ängste abbauen und zur Beteiligung am Dialog anregen. Bewusst soll eine junge Zielgruppe, im Alter von 15 -35 Jahren angesprochen werden, mit der Absicht , sich mit dem Thema zu beschäftigen und sich im Dialog auszutauschen. Der vorgegebene Ort bildet hierbei der Glaspavillon am Pforzheimer Rathaus, der von innen gestaltet werden sollte.

Leitidee a t o m s p h e r e » Atomsphere « beruht auf drei aufeinander abgestimmte Bereiche. Zum einen führt ein Tunnel um den Glaspavillon , welcher den Besuchern mittels Bild - und Toninstallationen einen Einstieg in das Szenario Endlager gibt. Der Innenraum des Glaspavillons ist in zwei Bereiche aufgebaut ; eine Aktions - und eine Kommunikationsfläche. Auf der erste Ebene befindet sich die Kommunikationsfläche. Hier stehen Sofas mit integrierten iPads bereit , um sich im Dialog mit anderen Personen fachkundig auszutauschen. Anreiz geben dabei die ringsum an den Glasflächen abwechselnd beleuchteten Schlagwörter zum Thema , sowie die iPads, welche als Lexikon dienen. Die zweite, untere Plattform enthält die Aktionsfläche, auf dieser der Besucher die Gelegenheit bekommt , seine Gedankengänge an die Glasfläche zu transferieren. Durch spezielle Techniken, werden dabei die Finger zum Zeichenstift. Ein Drucker gibt Anlass sein Werk direkt auf eine Postkarte auszudrucken. Ebenso werden die Bilder abgespeichert und auf einer Webseite, auf welche verwiesen wird, veröffentlicht. Auf dieser Webseite bildet jedes einzelne Bild einen Pixel auf einer großen weißen verpixelten Fläche. Somit entsteht am Ende der Ausstellung ( acht Monate ) ein Endbild, welches sich aus vielen einzelnen Bildern zusammensetzt. Da nach wie vor auch noch keine endgültige Lösung bezüglich der Endlagerung gefunden wurde. Als besonderes Highlight erscheint zudem wöchentlich ein Special Guest, welcher Spezialist im Bereich Atomforschung ist. Er bindet die Besucher in verschiedene Diskussionen ein und sorgt so für regen professionellen Austausch. Ein Projekt in Zusammenarbeit mit Maria Pichlmaier. » Letztendlich hat das Atom die Menschheit gespalten.« ( Alexander Eilers ) 74 75