Aufrufe
vor 2 Wochen

Portfolio Stefanie Kramer

elemente des

elemente des orientierungssinns M anche Grundfähigkeiten für räumliche Orientierung sind angeboren, jedoch kann auch der Orientierungssinn durch konkrete Übungen und Gedächtnistraining wesentlich verbessert werden. Zu den Elementen, die dazu prinzipiell beitragen, zählen: der Gesichts -, Gehör - und der Gleichgewichtssinn, als auch die Tiefensensibilität (Muskelsinn), das Gedächtnis und nicht zu vergessen die Aufmerksamkeit. Sinn für... erwerb der räumlichen orientierung D ie räumliche Orientierung wird vor allem durch Bewegung im Raum erlernt. Während die klein räumige Orientierung in den ersten Lebensjahren eingeübt wird, folgt in den Jahren bis zur Reife das Erlernen der geographischen Orientierung. Diese ist nur über die körperliche Fortbewegung innerhalb eines Raumes zu verinnerlichen. Daher ist die Orientierungsfähigkeit besonders bei Menschen nur rudimentär ausgebildet, die in ihrer Kindheit vorwiegend in Fahrzeugen transportiert wurden bzw. wenig Gelegenheit hatten, sich eigenständig fortzubewegen. Durch die geänderten Lebensumstände des modernen Menschen ist daher die Fähigkeit zu räumlicher Orientierung immer mehr abnehmend.

Wissenswertes zum Thema Orientierung raumlage-orientierung (nahbereich) D ie Basis des Orientierungsvermögens ist ein dichtes Zusammenspiel von Sehen, dem Gleichgewichts- und Muskelsinn, dessen Steuerung vor allem im Stamm - oder Kleinhirn erfolgt. Es äußert sich unter anderem in sehr zielgerichteten Reflexen, zum Beispiel bei Sturz oder Stolpern. Würden diese Schutzreflexe nicht über das Rückenmark, sondern das Großhirn erfolgen, wären sie zu langsam. Ist das Zusammenspiel der Sinne gestört, tritt Verwirrung und Desorientierung auf, die oft Schwindelgefühl oder Übelkeit auslöst. Wie vieles hier unbewusst abläuft, ist etwa bei den Augenmuskeln festzustellen. Sie drehen die Augen bei jeder Kopfbewegung » automatisch « nach, wodurch erst die Umgebung scharf gesehen werden kann. Im Regelfall ist die eigene Raumlage kaum bewusst, sondern erst bei unüblichen oder widersprüchlichen Sinnesmeldungen ( zum Beispiel bei raschen Drehungen oder beim Tanz ). An ungewöhnliche Raumbewegungen – wie zum Beispiel Fliegen oder Tauchen, können sich Gesichts - und Gleichgewichtssinn nicht immer glatt einstellen, so dass es einigen Trainings bedarf, wie z.B. Schulungen im Instrumentenflug , Sehübungen oder Taucherschulen. Beim Fliegen sind meist Drehbewegungen das Problem, die unbemerkt beginnen, bis ihr Anwachsen Auge und Raumgefühl überrascht. Beim Tauchen ist es unter anderem die veränderte Körperlage und Wahrnehmung (Winkel und Distanzen erscheinen im Wasser um etwa ein Drittel verzerrt ), wie auch in anderen ungewohnten Situationen. Orientierung 81 80