Aufrufe
vor 5 Monaten

2018-03-GFK-Perspektiven-Ostfildern-e1

Wir halten es für

Wir halten es für wichtig, dass die Schule neben dem Wissen auch Werte vermittelt, denn beide gemeinsam legen den Grundstein des Erfolgs im Leben künftiger Generationen. Wir legen Wert auf die Vermittlung unserer demokratischen und vom christlichen Menschenbild geprägten Werteordnung, die Grundlage unserer Landesverfassung, unserer Verantwortungsgemeinschaft in Familie und öffentlichem Leben ist. Auch Toleranz ist ein wesentlicher Wert. Toleranz bedarf aber des Bestehens und des Bewusstseins einer Werteordnung und kann damit nur in deren Kontext stehen, sie ist so verstanden kein Selbstzweck. 4. Kirchen, Vereine, Tätigkeiten im Ehrenamt Neben den Schulen stellen die Kirchen und Vereine wichtige Säulen unserer Gemeinde dar. Die kirchliche Arbeit bereichert das Leben in unserer Stadt und unterstützt auf vielfältige Weise das Miteinander. Glaube und tätige Nächstenliebe werden sichtbar praktiziert. Neben hohem karitativen Einsatz, schätzen wir die vielfältigen meist ehrenamtlichen Angebote für alle Altersgruppen, von denen unsere Stadt insgesamt sehr profitiert. Wir unterstützen die kirchliche Arbeit, insbesondere die Kinder- und Jugendarbeit, kulturelle und geistliche Angebote und legen Wert auf eine gute Zusammenarbeit zwischen den Kirchengemeinden und unserer Stadt. Auch unsere Vereine leisten einen sehr großen Beitrag, dass sich die Bürger in der Gemeinde wohlfühlen und tragen mit vielerlei Tätigkeiten und Veranstaltungen zu einem bunten und reichhaltigen Gemeindeleben bei. Ohne die Vereine und das Ehrenamt hätte die Stadt noch wesentlich mehr Aufgaben zu bewältigen und vor allem auch zu finanzieren. Auch in der Flüchtlingshilfe setzen sich zahlreiche ehrenamtliche Helfer und Unterstützer für die Flüchtlinge in unserer Stadt ein. Dass die Unterbringung und Organisation der vielen Schutzsuchenden insgesamt gut gelingt, ist neben den Anstrengungen der Verwaltung auch den vielen ehrenamtlichen Helfern zu verdanken. Wir schätzen und unterstützen die ehrenamtliche Arbeit und setzen und dafür ein, dass die Verwaltung das bürgerschaftliche Engagement nach Kräften unterstützt und bürokratische Hürden auf ein Minimum reduziert.

5. Pflege Der demographische Wandel vollzieht sich. Auf Landesebene hat die Enquêtekommission Pflege im Vergangenen Jahr wichtige Zukunftsperspektiven aufgezeigt. Auch in unserer Stadt müssen wir gemeinsam mit den Kosten- und Leistungsträgern, haupt- und ehrenamtlichen Organisationen, Helferinnen und Helfern, frühzeitig die richtigen Weichen stellen. Ortsnahe Pflege für Menschen, die in ihrer Eigenständigkeit eingeschränkt sind, ist Ausdruck der Würdigung ihrer Lebensleistung und einer menschlichen Gesellschaft. Wir müssen die Auswirkungen des demographischen Wandels auf unsere Gemeinde antizipieren und angemessene Pflegestrukturen schaffen und erhalten. Bis zum Jahr 2030 wird der Bedarf an Pflegeplätzen in Ostfildern erheblich ansteigen. Die Schaffung entsprechender Pflegeangebote muss prioritär verfolgt werden. Familiäre, ehren- und hauptamtliche Pflege sind optimal zu vernetzen. Mehrgenerationenhäuser können ein Weg sein, Jung und Alt einzubinden und das Kennenlernen und die Vermittlung des Erfahrungswissens der älteren Generation zu fördern. Wir unterstützen innovative, bedarfs-orientierte Wohnformen und streben Wahlfreiheit an. Das Altenhilfekonzept begrüßen wir. 6. Stadtkernentwicklung und Verkehr Die Ortslage unserer Stadt ist geprägt vom schnellen Zugang zur Autobahn, dem Flughafen und der Landeshauptstadt. Unsere Ortsteile haben einen quasi-urbanen Charakter, der die dörflichen Strukturen noch erahnen lässt. Die Stadtkernentwicklung ist ein dringendes Handlungsfeld. Wir beklagen ein Sterben von Einzelhändlern, das teilweise an Konsumgewohnheiten liegt, teilweise aber auch an fehlender Attraktivität der Stadtkerne. Die Stadt muss sich viel aktiver in der Stadtkernentwicklung betätigen, um attraktive Handelskerne erhalten und ausbauen zu können. Stadtteilinitiativen für unsere Teilorte können Beiträge zur Ortskerngestaltung, zur Ansiedlung von Einzelhändlern und Cafés liefern. Dabei können die Interessen der Anwohner und des örtlichen Handels gut miteinander verbunden werden, denn attraktive Ortskerne dienen allen. Wir streben eine barrierefreie Ausgestaltung unserer Stadt an. Wir möchten, dass Gehbeeinträchtigte (insbesondere ältere Leute) in für sie erreichbarer Weise, über Einkaufsmöglichkeiten und über eine ausreichende ärztliche Versorgung verfügen können. Wir begrüßen die Arbeit des Forums Gesellschaft Inklusiv. Das große ehrenamtliche Engagement und Hilfs-, Beratungs-, und Leistungsangebot muss besser kommuniziert werden. Wir halten auch die konsequente Weiterentwicklung der Verkehrskonzepte in den reinen

prima! Magazin - Ausgabe August 2018
DMG-informiert 3/2018
move - Das Magazin der Allianz-Mission (August-Oktober 2018)
Stimmen aus aller Welt - der Freiwilligenjahrgang 2017/2018
Gemeindebrief Januar-März 2018
bewegt 03/13 - Spitex Basel
Alternative
mosaik 03/3 vor eps.qxd - St. Margrethen
move - das Magazin der Allianz-Mission (Mai-Juli 2018)
AusgAbe #03|2007 - DIE LINKE. Fraktion im Rat der ...
Heft 03/2013, pdf - Club wien.at
Bündnis für ein zukunftsfähiges Bonn - CDU-Kreisverband Bonn
Hofgeismar Aktuell 2018 KW 21
AfD Hannover - Kommunalwahlprogramm 2016
POLITIK GRÜNDLICH ANDERS - gruene-mg