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DERPART Time2Travel - Ausdgabe 02/2018

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tIMe 2 tRAVel STadTErkuNduNg „ Wenn der liebe Gott sich im Himmel langweilt, dann öffnet er das Fenster und betrachtet die Boulevards von Paris. “ (Heinrich Heine) Die Cathédrale Notre-Dame de Paris, kurz Notre-Dame, steht auf der Ostspitze der Île de la Cité. 10

S Sollte sich dafür das Wetter einmal nicht von seiner besten Seite zeigen, sind die sogenannten Passages nach wie vor ein geheimtipp. unweit des Palais royal etwa befindet sich die älteste „Einkaufszeile“ der Stadt, die Passage des Panoramas, die bereits 1799 entstand, um gutsituierten Parisern trockenen hauptes und Fußes Einkäufe zu ermöglichen. heute befinden sich hier boutiquen, künstlerateliers, antiquitätenhändler, restaurants und cafés. zwischen dem Palais royal und der alten börse liegen drei weitere Passagen. die galerie Vivienne, erbaut 1823, ist eine der luxuriösesten. Parallel liegt die galerie colbert, die nun das centre national d’histoire de l’art beherbergt. Ein paar Straßen weiter liegt der Eingang zur Passage de choiseul, die mit ihren 190 Metern Länge die längste „Einkaufsgalerie” ist. Prachtstücke der Jugendstilarchitektur finden besucher vor allem im 16. arrondissement zwischen bois de boulogne und Eiffelturm. Victor hugo soll einmal über diesen bezirk gesagt haben: „Paris ist die hauptstadt von Frankreich und das 16. arrondissement die hauptstadt von Paris“. in der Tat: hier herrscht die Noblesse eines schönen Quartiers, in dem die besser verdienenden Pariser leben – ideal für einen Spaziergang zum Staunen. außerdem befinden sich hier etliche bedeutende Museen, etwa das Musée Marmottan Monet und das Musée d’art Moderne. TIPP: die Jardins du Trocadéro empfehlen sich für eine kleine Verschnaufpause. gelegen am hügel chaillot vor dem gleichnamigen Palais gewähren sie einen tollen blick auf den Eiffelturm und das champ de Mars zu seinen Füßen. . Kultur trifft auf Mode Neben den berühmten Museen wie Louvre, Musée d’orsay und Musée Picasso laden unzählige andere ausstellungen und galerien zu einem besuch ein. Viele haben es in den letzten Jahren verstanden, auch ein spielerisch-kindergerechtes angebot zu entwickeln, um so den Museumsnachwuchs in ihren bann zu ziehen. zudem gibt es ausgefallenes zu entdecken – wie etwa das „dufte“ Parfummuseum Fragonard, die Pavillons de bercy, wo das Musée des arts Forains, ein Jahrmarktsmuseum, lockt oder auch die Pariser katakomben. hinter dem hotel de Ville beginnt eines der angesagten Viertel von Paris – das Marais, dem enge gassen fast dörflichen charakter verleihen. Top: Mehrere große Straßen wie die rue des rosiers sind Fußgängerzonen, und die rue des Francsbourgeois und rue du Temple sind sonntags für autos gesperrt. >> AblegeN: AUF deR SeINe KReUzeN Fotos: samott – fotolia.com; amélie dupont – Paris Tourist office Sightseeing, Events, Essen – auf und am Fluss ist einiges los: Vom Bade- bis Hotelschiff und schwimmenden Restaurants ist alles dabei, was Fluss und Ufer belebt. Längst starten von Paris aus auch Tagesausflüge per Ausflugsschiff Richtung Normandie, Frankreichs „magischen Norden“, der Maler wie Musiker gleichermaßen inspirierte; nicht zu vergessen die Flusskreuzfahrten (etwa von A-ROSA oder Nicko Cruises), die teils bis zur Atlantikküste führen. 11