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DERPART Time2Travel - Ausdgabe 02/2018

tIMe 2 tRAVel PrakTiSch

tIMe 2 tRAVel PrakTiSch & SchöN dies & das für den kurzen & langen City-trip Ob Kleinstadt mit idyllischem Mittelalter-Flair oder großstadt mit modernen Straßenschluchten, breites Kulturangebot oder feine gastronomie-Szene: Städtereisen sind immer anders. da gilt es, gut gerüstet zu sein … Fotos: snyggg, puhhha (3), luetter, mast3r, kirill, macrovector, Sonulkaster, rob z – fotolia.com; www.herchel.com; www.deuter.com; Texte: Sonja Sahmer VARIABLE GARDEROBE AUSWäHLEN Weniger ist mehr, auch mit kleinem gepäck kann man von praktisch bis perfekt angezogen sein – der Trick liegt im vielseitig kombinierbaren. Wenn frau etwa auf eine dunkle Stoffhose statt Jeans setzt, ist sie tagsüber mit Shirt, halstuch und Sneakers lässig für den Stadtbummel gekleidet, doch mit bluse, Schmuck und Pumps abends bestens gestyled für den konzertbesuch. generell auf schlichte basics setzen und lieber mit accessoires arbeiten, dann passen die kleidungsstücke für viele gelegenheiten. Geschickt packen: Zusammengerollte Kleidungsstücke brauchen übrigens viel weniger Kofferraum als gestapelte, zudem bleiben sie faltenfreier. Damit der Hemd- oder Blusenkragen steif und glatt bleibt, einfach den dazu passenden Gürtel zusammengerollt im Kragen platzieren – so hält der die Form und das Accessoire ist zudem platzsparend verstaut. Und Schuhe am besten mit Socken und Unterwäsche ausstopfen, dann knautschen sie nicht. Immer gut gerollt obgleich für einen kurztrip meistens handgepäck reicht – auch das sollte rollen, sonst können die Wege am bahnhof oder Flughafen lang werden. außerdem mag das kleine Stadthotel hübsch in der verkehrsberuhigten zone liegen, aber womöglich ist man dann schneller zu Fuß dorthin gelaufen als umständlich mit dem Taxi vorgefahren. AUSSTATTUNGS-TIPP: Die Koffer-Rollen sollten aus Hartgummi bestehen, die Räder sind am besten kugelgelagert und leichtgängig – dann ist auch Kopfsteinpflaster kein Thema. Vier schwenkbare statt zwei innenliegende Rollen sind bei Koffern, die man nicht zieht, sondern schiebt, bequemer. 14

WENN’S SPORTLICH SEIN DARF Stadtführungen können ebenso launig wie lehrreich sein, kommen mal thematisch, dann theatralisch daher – und immer öfter höchst aktiv. denn immer mehr Städtereisende wollen unterwegs das machen, was sie auch zu hause regelmäßig tun: Joggen oder radeln etwa. Extras einpacken: Fahrräder kann man inzwischen in jeder Stadt ausleihen, Helme aber nicht unbedingt; wer nicht oben ohne unterwegs sein will, sollte den eigenen einpacken. Auch zum Sightrunning trabt man im persönlichen Lauf-Dress; hier ist der Guide nur für die geführte Laufrunde zuständig. blättern oder wischen? HÄNde FReI! Wenn einen der großstadtdschungel herausfordert, kann sogar ein rucksack stylish daherkommen und muss nicht unbedingt nach Expedition aussehen. denn mit backpack hat man immer die hände frei und die Last von Trinkflasche & co., kamera und möglichen Shoppingergebnissen verteilen sich im wahrsten Wortsinne auf zwei Schultern. in Museen sind sie jedoch nicht gern gesehen und müssen in aller regel in Schließfächern verschwinden – also immer eine Schließfachmünze in der hosentasche parat haben! SHOPPING-TIPP: Wer es sportlicher mag, wählt für die Stadt trotzdem besser ein eher schlichtes Modell wie etwa den Deuter Rucksack City Light (vier Farben, € 34,95 UVP), dessen Airstripes Rückensystem für eine angenehme Belüftung sorgt. Es darf ruhig etwas cooler, modischer sein? Dann sind die City Backpacks Mid-Volume von Herschel vielleicht eine Idee (zwölf Varianten, gesehen ab € 49,99), die nichtsdestotrotz angenehm gepolsterte Schulterriemen haben. bei den Reiseführern der neuen Generation sind viele Verlagshäuser bereits state-of-theart. Wer die Printversion kauft, bekommt oft ein online-goodie dazu, das man per Smartphone nutzen kann – denn das hat (fast) jeder immer dabei: Mit der kostenlosen Touren-app von Marco Polo beispielsweise kann man so die Erlebnistouren der Städteführer auch digital nutzen. Praktisch, sparsam, City-Pass die Städtekarten, die es meist für 24, 48 oder 72 Stunden gibt, sind ein wahres „Sesam öffne dich“, denn neben der Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ist bereits der Eintritt zu allerlei attraktionen und ausstellungen inkludiert. So hat man diese kosten besser im griff und günstiger ist es auch. TIMING-TIPP: Wenn die Karte nicht im gebuchten Reise- oder Hotel-Arrangement enthalten ist, lohnt der separate Vorabkauf – um etwa schon am Flughafen kostenfrei in den Stadtbus steigen zu können! UND ES HAT „KLICK“ GEMACHT Viele Smartphones haben prima kamerafunktionen, zudem lassen sich die Fotos rasch versenden oder posten. Wer später mehr aus ihnen machen will, sollte prüfen, welche bildqualitäten und -auflösungen möglich sind. kameranutzer wiederum sollten den akkustand checken und die Speicherkarte von altlasten befreien. Achtung: In vielen Museen sind Vitrinen oder Exponate gekennzeichnet, die man aus Rechtsgründen nicht fotografieren darf. In aller Regel ist dort und in Kirchen Blitzen nicht gestattet. In etlichen Ländern dürfen Polizisten und Militärs nicht abgelichtet werden, aufgepasst also bei Straßenszenen. 15