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15.04.18 Simbacher Anzeiger

15. April 2018

15. April 2018 Simbacher Anzeiger So sind wir – in Braunau und Simbach Nr. 8/2018 v.l. Landrat Michael Fahmüller, STS Geschäftsführerin Elke Pflug, die beiden Bürgermeister Johannes Waidbacher (Braunau) und Klaus Schmid (Simbach), MdL Reserl Sem und Bundesrat Ferdinand Tiefnig bei der Vorstellung der Markenkampagne Fotos: Madl Braunau/Simbach (mm). Wer kennt sie nicht – die „Weltstadt mit Herz“ oder „Berlin ist eine Reise wert“ sowie die Werbeslogans großer Konzerne, die untrennbar mit einer Marke verbunden sind. Jetzt gibt es auch für Braunau und Simbach einen entsprechenden Markenspruch: Braunau.Simbach.Inn. „So sind wir“. Nicht abgehoben, sondern authentisch beschreiben es die beiden Bürgermeister Johannes Waidbacher aus Braunau und Klaus Schmid aus Simbach bei der Präsentation. So will man sich in Zukunft in der eigenen Bevölkerung aber auch nach außen hin zeigen – mit Stolz für die Region. Entstanden ist die Findung eines Markennamens – im Fachjargon „Urban branding“ – als eines der Projekte des Stadtmarketings. Schon bei der Gründung war man sich einig, dass man die Region Braunau-Simbach mehr in das Bewusstsein der eigenen Bevölkerung und natürlich weit darüber hinaus bringen will. Schließlich hat man viel zu bieten und zusammen leben nicht nur 17.000 Einwohner in Braunau und 10.000 Einwohner in Simbach, sondern Die beiden Markenbotschafter für Feierlaune und Naturgenuss sind Wolfgang Walek und Gabi Allgeier mit den Nachbargemeinden wohnen, arbeiten und kaufen rund 50.000 Menschen vor Ort. Diese Vielfalt gilt es hervorzuheben. #sosindwir www.braunau-simbach.info Was aber macht eine Region einzigartig? Mit dieser Frage beschäftigten sich im Vorfeld nicht nur das Stadtmarketing und die beauftragte Werbeagentur aus kenbotschafter zu sehen sein und – so hoffen es die Initiatoren – die Leute ins Gespräch bringen. Wir leben Europa Immer wieder hat sich in den letzten Jahren gezeigt, dass Zusammenhalt in Braunau und Simbach groß geschrieben wird. War es 2015 die Flüchtlingskrise oder 2016 die Flutkatastrophe – beide Städte haben zusammengeholfen. Schöne Beispiele gibt es ebenso, erinnern die beiden Bürgermeister und nennen Feuerwehr, Alpenverein oder Geothermie als grenzüberschreitende Projekte. „Wir zeigen, wie man Europa lebt“, bekräftigt Johannes Wels, sondern auch Personen aus Waidbacher und hofft auf eine unterschiedlichen Interessensgruppen Vorbildfunktion für andere Länder. wirkten in workshops und Arbeitsgruppen mit. Und Braunau-Simbach hat viel zu bieten: Wirtshauskultur, Kulturszene, „Die Politik kann noch so tolle Ideen haben, umsetzen müssen es die Leute“, bestätigt auch MdL Reserl Sem. Dass Bayern und Feierlaune, Naturgenuss, Einkaufserlebnis, Oberösterreich immer schon einen Weltmarken und ein vielfältiges Wirtschafts- und guten Draht zueinander hat- ten, bekräftigen Bundesrat Ferdinand Handelsangebot. Dem Ganzen Tiefnig und Landrat galt es dann noch ein Gesicht zu geben – besser gesagt zwei Gesichter. Denn auch die Optik passt zum Konzept und vereint jeweils ein Gesichter-Paar in einem Auftritt. So findet man den Simbacher Gastwirt Wolfgang Diegruber zusammen mit dem Bauhoftheater-Obmann Robert Ortner bei Kulinarik und Kultur, Müsli-Bär Florian Zagler und Hofmetzger Sepp Spielbauer stehen für Wirtschafts- und Servicestärke, Murauer-Wirtin Michael Fahmüller. Sichtlich erleichtert über den Abschluss des Projekts zeigte sich Stadtmarketing-Geschäftsführerin Elke Pflug, die sich sowohl bei den Markenbotschaftern für ihr Mitwirken bedankte als auch bei Brigitte Dieplinger für die Unterstützung durch Interreg-Fördermittel in Höhe von 75 Prozent der Kosten. „Wir sind eine gemeinsame, aufstrebende Region, deren Wirtschaftsraum floriert und Gabi Allgeier ziert deren Einwohnerzahlen stetig zusammen mit Sportler-Freak steigen. Mit unserem Markennamen Wolfgang Walek das Prospekt Feierlaune und Naturgenuss, für die Goldhaubengruppe hat sich erhält Baunau-Simbach ein eigenes Gesicht und ein einheitliches Erscheinungsbild, das nach Hermine Agnes Oberhuemer außen hin für alle sichtbar und zusammen mit Jungfeuerwehrmann greifbar ist.“ Alexander Eiblmeier für das gelebte Miteinander und den Zusammenhalt fotografieren lassen. Nicht fehlen dürfen natürlich die beiden Bürgermeister Johannes Waidbacher und Klaus Schmid „Wo Zusammenhalt große Zukunft hat“ lautet ihre Aussage, die sie auch glaubhaft leben und darstellen. Von Plakatwänden, Flyern und in den Medien werden in den nächsten Wochen die Mar- Viele Infos gibt es in den speziellen Flyern

15. April 2018 „Was einer alleine nicht schafft, das schaffen viele“: Dieser Leitgedanke von Friedrich Wilhelm Raiffeisen sowie die Prinzipien der Solidarität und Hilfe zur Selbsthilfe stellen die Basis der modernen Genossenschaftsidee dar. In diesem Jahr feiern die Volksbanken Raiffeisenbanken 200 Jahre Raiffeisen. Am 30. März 1818 wurde Friedrich Wilhelm Raiffeisen als siebtes von neun Kindern in Hamm an der Sieg geboren. Er wuchs in Armut auf und meldete sich mit 17 Jahren zum Militär. Als späterer Bürgermeister von Weyerbusch im Westerwald sorgte er für die Errichtung einer Schule, ging gegen die Armut der Landbevölkerung vor und gründete mehrere Hilfsvereine. Aufgrund seiner Verdienste wurde er 1884 – vier Jahre vor seinem Tod – zum Ritter des Roten Adlerordens ernannt. Laut Bundespräsident Frank- Walter Steinmeier habe Raiffeisen damals gezeigt, „was das Engagement des Einzelnen und die Solidarität vieler gerade in schwierigen Zeiten bewirken können.“ Dies mache seine Idee und sein Wirken auch heute noch so modern. Der Westerwälder Sozialreformer ist auch auf andere Art allgegenwärtig: Deutschlandweit erinnern rd. 1500 Raiffeisenstraßen, -ringe und -wege an Simbacher Anzeiger Mensch Raiffeisen. Starke Idee! Friedrich Wilhelm Raiffeisen. „In Zeiten von Umbrüchen und Krisen gewinnen in der Gesellschaft vor allem Solidarität und Zusammenhalt verstärkt an Bedeutung“, so Direktor Albert Griebl. „Immer mehr Menschen setzen ihr Vertrauen in Genossenschaften. Dies spiegelt sich auch in den steigenden Mitgliederzah- Im Dienste der genossenschaftlichen Idee: Der Vorstand der VR-Bank Rottal-Inn eG mit den Direktoren Christian Forstner (stellv. Vorstandssprecher), Alois Zisler, Albert Griebl (Vorstandssprecher), Alfred Schoßböck und Stefan Sendlinger Foto: VR-Bank Nr. 8/2018 len wider. Während viele Organisationen Mitglieder verlieren, erleben Genossenschaften derzeit eine Renaissance. Die Volksbanken Raiffeisenbanken verstehen sich als Wertegemeinschaft. Mit dem Grundsatz der Solidarität fördern sie ihre Mitglieder und sind fest in der Region verankert.“ Mittlerweile sind Genossenschaf ten die mitgliederstärkste Wirtschaftsorganisationsform Deut schlands. Rund 22,4 Millionen Menschen sind Mitglieder in Genossenschaften. Weltweit sind es sogar über 800 Millionen. Zudem gibt es derzeit rund 8000 Genossenschaftsunternehmen. Mit etwa 30 Millionen Kunden und 18,5 Millionen Mitgliedern bilden die Genossenschaftsban ken die größte genossenschaftliche Gruppe in diesem Land. Die Volksbanken Raiffeisenbanken in Deutschland bieten mit über 11 100 Geschäftsstellen eines der dichtesten Bankservicenetze in Europa. Die beste Idee nutzt nicht ihrem Erfinder, sondern allen Menschen. Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Wenn 18 Millionen Menschen die gleiche Idee unterstützen, dann hat man etwas richtig gemacht. Unsere Gründer Friedrich Wilhelm Raiffeisen – dessen 200. Geburtstag wir feiern – und Hermann Schulze-Delitzsch hatten die genossenschaftliche Idee: Einer für alle, alle für einen. Was unsere genossenschaftliche Idee so besonders macht, erfahren Sie in unseren Geschäftsstellen oder unter www.vrbk.de Wir machen den Weg frei. VR-Bank Rottal-Inn eG