Jupf-Info:112

daniel.drewes

In der neuen Ausgabe des Infos geht es um das Schwerpunktthema Frieden und 100 Jahre Ende des ersten Weltkriegs. Verschiedene Projekte und Berichte runden das Heft ab.

Anregendes

Das Gesprächsforum der Ökumenischen FriedensDekade

hat sein Motto für das Jahr 2018 festgelegt. Mit

„Krieg 3.0“ und dessen inhaltlicher Ausgestaltung in

Bildungs- und Aktionsmaterialien soll im Zeitraum

der Ökumenischen FriedensDekade vom 11. bis 21.

November 2018 ein Beitrag zum Frieden und gegen

die Militarisierung von Politik und Gesellschaft

geleistet werden. Die auch im deutschen Verteidigungshaushalt

erkennbare Aufrüstungsspirale soll

kritisch hinterfragt und zugleich der Fokus auf die

zunehmende Digitalisierung und Automatisierung

kriegerischer Waffen gelegt werden. Die Entwicklung

eigenständig agierender Killermaschinen wie

Drohnen, Roboter oder Slaugtherbots ist auf dem

Vormarsch, um Kriege auch als Cyberwars führbar

zu machen. Trägerorganisationen der Ökumenischen

FriedensDekade sind die Aktionsgemeinschaft

Dienst für den Frieden (AGDF) in Bonn und die

Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in

Frankfurt.

Internet: http://www.friedensdekade.de/

Für ein friedliches Miteinander

Ansprechpartnerinnen:

Doris Klingenhagen

Referentin für Migration

und Vielfalt

Telefon: 0511 1215-137

E-Mail: dk@aej-online.de

Katharina Roesing

Projektleitung

„JETZT erst recht!

Religiöse Jugendverbände

gestalten Zusammenleben

in der Migrationsgesellschaft“

Telefon: 0511 1215-120

E-Mail: kr@aej-online.de

Internet:

www.evangelischesinfoportal.de

Die Evangelische Jugend in Deutschland will

die Zusammenarbeit verschiedener religiöser

Jugendverbände fördern, um Flüchtlinge zu unterstützen.

Dazu hat sie das dreijährige Projekt

„JETZT erst recht!

Religiöse Jugendverbände

gestalten

Zusammenleben in

der Migrationsgesellschaft“

gestartet.

J E T Z T

e r s t

recht

Es soll an bundesweit

zehn Orten

junge evangelische,

koptische und

orthodoxe Christen

sowie muslimische

Jugendliche

zusammenbringen.

Das Ziel ist, Angebote für junge Flüchtlinge

zu vernetzen. In einem begleitenden anderthalbjährigen

Qualifizierungsprogramm werden

haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter für diese

Arbeit geschult.

„Das Projekt soll dazu beitragen, das friedliche

Miteinander unterschiedlicher Religionen zu fördern“,

sagt der Generalsekretär der Arbeitsgemeinschaft

Evangelischer Jugend in Deutschland

(aej), Mike Corsa.

Unterstützt wird das

Vorhaben von der

Evangelischen Kirche

in Deutschland (EKD)

und vom Bundesfamilienministerium

über das Programm

„Demokratie leben“.

Gefördert wird das

dreijährige Projekt

von der Evangelischen

Kirche in Deutschland

und im Rahmen des Bundesprogrammes

„Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für

Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Text: Martin Weber, aej

18 Jupf-Info Nr. 112/18

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine