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Jupf-Info:112

In der neuen Ausgabe des Infos geht es um das Schwerpunktthema Frieden und 100 Jahre Ende des ersten Weltkriegs. Verschiedene Projekte und Berichte runden das Heft ab.

Inhalt Anregendes 4

Inhalt Anregendes 4 Frieden - Erinnerung und Auftrag Erlebtes 22 Gedenkstättenfahrt Wichtiges 32 Spendenaktion ASG JuLeiCa Förderprogramm Mikroprojekte Politisches 6 Erinnerungsorte im Kölner Stadtbild 8 „Auf zu den Waffen!“ 9 Lichtinszenierung 10 Anregende Tipps 15 Tatort Frieden 24 Konfi-Cup Juniorschulung 25 Kreuzweg der Jugend 33 Jugendsynode EKD-Datenschutzgesetz 16 Freiwilliger Friedensdienst 17 Ausstellung „Frieden geht anders“ 18 Ölumenische Friedensdekade „Jetzt erst recht“ 19 Nina NRW Gebetsaufruf 20 Das Lied vom Frieden 21 Arbeitskreis für Int. Partnerschaft 26 Fachtag 27 Girlspace in neuen Räumen 28 News4you 29 Medienpreis-Verleihung Zukünftiges 30 Praxistag Großspielgeräte Meldungen aus dem Jupf 31 Jugendcamp Kurz notiert 34 Faire Kohle Chormusical Aktion #gibmireinzeichen 35 Public Viewing Protestant-O-Mat Neue Homepage #ejir 36 Kinderfreundliches Köln Gut drauf Medien und Material 37 Medienprojekt Wuppertal Leben im Sozialraum Kika-Schnitzeljagd Persönliches 38 Neue Mitarbeiter_innen 2 Jupf-Info Nr. 112/18

Gerechter Frieden statt gerechter Krieg Die Landessynode hat anlässlich des Endes des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren ein Friedenswort verabschiedet. Es soll auf allen Ebenen der rheinischen Kirche mit dem Ziel diskutiert werden, Kirche des gerechten Friedens zu werden. Enthalten sind auch Forderungen nach einem Atomwaffen-Abzug und dem Stopp von Rüstungsexporten. Das Leitbild vom gerechten Frieden bedeutet einen Paradigmenwechsel gegenüber der Lehre vom gerechten Krieg. Was dies bedeutet, erklärt das Friedenswort so: „Kirche des gerechten Friedens zu sein bedeutet, Krieg und kriegerische Mittel als Möglichkeit der Konfliktlösung, als ,ultima ratio‘, zu überwinden, Schritt für Schritt. Gewaltfreie Lösungen sind möglich. Sie sind schmerzhaft, weil sie eigene, besonders wirtschaftliche, Interessen berühren. Sie sind langwierig und müssen mühsam gelernt werden. Sie sind aber die Lösungen, die sich als roter Faden durch die Bibel ziehen und biblisch geboten sind.“ Zu den konkreten Handlungsempfehlungen, die in dem Papier genannt werden, gehören u. a. die Verstärkung der Friedensbildung für Gewaltfreiheit und der Einsatz von zivilen Konfliktlösungsstrategien in Schule und Jugendarbeit, z. B. durch den Einsatz der Ausstellung „Frieden geht anders – aber wie?“ oder das Programm „peacemaker“ der Evangelischen Jugend im Rheinland. Zudem will die Evangelische Kirche im Rheinland den Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens des Ökumenischen Rates der Kirchen (WCC) und der Initiativen für Gerechtigkeit und Frieden der Weltgemeinschaft Reformierter Kirchen (WCRC) unterstützen und sich daran beteiligen. Einige Anregungen wollen wir in diesem Heft vorstellen. Viel Spaß beim Lesen! www.ekir.de/www/ueber-uns/friedenswort-29591.php Jupf-Info Nr. 112/18 3

Handreichung zum Volkstrauertag 2013 - 100 Jahre Erster Weltkrieg
Aus Gottes Frieden leben - Evangelische Kirche in Deutschland
CityNEWS Ausgabe 02/2015
Weltkrieg, Erster - FreiDok - Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
"Und der Gerechtigkeit Frucht wird Frieden sein..." - Evangelische ...