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Jupf-Info:112

In der neuen Ausgabe des Infos geht es um das Schwerpunktthema Frieden und 100 Jahre Ende des ersten Weltkriegs. Verschiedene Projekte und Berichte runden das Heft ab.

kurz notiert Köln geht

kurz notiert Köln geht als erste Millionenstadt Verpflichtung zu Kinderrechten ein Verleihung des Siegels „Kinderfreundliche Kommune“ Text: www.stadt-koeln.de/ politik-und-verwaltung/ presse/ Köln ist die erste Millionenstadt Deutschlands, die sich den Kinderrechten verpflichtet. Mit einem Aktionsplan hatte sich die Stadt beworben und wurde von der Initiative „Kinderfreundliche Kommunen“ des Deutschen Komitees für UNICEF und des Deutschen Kinderhilfswerks mit dem Siegel für Kinder- und Jugendfreundlichkeit ausgezeichnet. Nach einem Ratsauftrag hat die Verwaltung einen Aktionsplan „Kinder- und jugendfreundliche Kommune“ erstellt mit folgenden Zielen: Vorrang des Kindeswohls und der Kinderrechte in allen Verwaltungsebenen, Partizipation von Kindern und Jugendlichen, Kinderfreundliche Rahmengebung und Information über Kinderrechte. Innerhalb der kommenden drei Jahre soll der Plan in konkretes Handeln umgesetzt werden. Seit einigen Jahren schon erfolgt die Neu- und Umplanung von Spielplätzen gemeinsam mit den künftigen Nutzern, was zu großer Zufriedenheit nach der Fertigstellung geführt hat. Dieses Erfolgsmodell der Partizipation von Kindern und Jugendlichen soll auf möglichst alle Bereich ausgeweitet werden, wo die Interessen der Jüngsten in der Stadt betroffen sind. Zeitnah soll in Form eines Jugendbüros eine Anlaufstelle für Kinder und Jugendliche geschaffen werden, wo sie auf Fachkräfte der Stadt und des Jugendrings treffen. Sie können sich informieren, beraten lassen und sich an Maßnahmen und Projekten beteiligen. Unterstützung erhalten sie von zahlreichen Ämtern aus der Stadtverwaltung und Trägern der freien Jugendhilfe. Für das Jugendbüro sind derzeit zweieinhalb Stellen ausgeschrieben und die Stadt ist auf der Suche nach passenden Räumlichkeiten. Im Jugendbüro soll auch das nächste konkrete Projekt mit dem Titel „Geld in die Hand von Kindern und Jugendlichen“ umgesetzt werden. Jugendliche aus der ganzen Stadt sind aufgefordert, zukünftig Ideen zu entwickelt und ihre Vorhaben auch selbst umzusetzen. Für jeden Stadtbezirk stehen hierfür Partizipationsmittel in Höhe von 5.000 Euro zur Verfügung. Aber auch darüber hinaus sollen sich Kinder und Jugendliche als Experten für ihre eigenen Belange beteiligen können. GUT DRAUF – die Qualitätsmarke für qualifizierte Gesundheitsförderung in der Kinder- und Jugendarbeit www.gutdrauf.net GUT DRAUF ist ein Programm der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zur Verbesserung der Gesundheit von Mädchen und Jungen im Alter von 5 bis 18 Jahren. Die Gesundheit soll durch Angebote zur gesunden Ernährung, ausreichender Bewegung und Stressregulation beeinflusst werden. Dabei setzt die Aktion an den Interessen und Bedürfnissen von Mädchen und Jungen an. Junge Menschen erfahren, dass es möglich ist, gesund zu leben – auf unkomplizierte und unterhaltsame Weise. Im Kern geht es um das Wechselspiel von ausgewogener Ernährung, ausreichender Bewegung und einem positiven Umgang mit Stress. Die Aktion richtet sich an Einrichtungen und Fachkräfte, die mit Jugendlichen in unterschiedlichen Handlungsfeldern pädagogisch zusammenarbeiten. Ziel ist es, gesundheitsgerechte Angebote und Strukturen in Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen nachhaltig zu verankern. 36 Jupf-Info Nr. 112/18

Medien und Material Medienprojekt Wuppertal Heimat ist, wo … Eine Filmreihe zum Thema Heimat und Nationalgefühl Aktuelle Erhebungen zeigen, dass die überwiegende Mehrheit der deutschen Jugendlichen sich (wieder) positiv zur eigenen Nation bekennt. Eine Mehrheit unter den Deutschen mit Migrationshintergrund fühlt sich »deutsch«, viele Jugendliche sind stolz auf Deutschland als Heimatland. Die Grenzen zum übersteigerten Nationalismus sind dabei fließend. Heimat und Nationalgefühl spielen eine identitätsstiftende Rolle in einer globalisierten und heterogenen Welt, die für viele Jugendliche zunehmend unüberschaubar und unsicher wirkt. In Dokumentar- und Kurzspielfilmen reflektieren junge Menschen ihre eigene Haltung zum Thema Heimat und Nationalgefühl. Die Filmreihe dient dem Abbau von Vorurteilen und der Unterstützung von Diversität und der Meinungsvielfalt von Menschen in einem demokratischen System, ohne andere Menschen durch die eigene Einstellung negativ zu tangieren. DVD zum Kauf (32,- EUR) oder Ausleihe (12,- EUR) und als Video on Demand per Streaming (ab 9,- EUR) erhältlich. Bestellung über www.medienprojekt-wuppertal.de. das baugerüst 1-18 „Leben im Sozialraum“ „In einem Stadtteil oder in einem Dorf gibt es die unterschiedlichsten Räume, in denen Menschen oder Kulturen bzw. Teilkulturen zusammen leben“, sagt der Hamburger Pädagoge Benedikt Sturzenhecker in dem Gespräch für die baugerüst-Ausgabe zum Thema Sozialraum. „Sie alle leben in diesem Raum, handeln darin und erzeugen ihn damit.“ Von daher, so Sturzenhecker weiter, kommt Jugendarbeit gar nicht umhin, die Sozialräume der Kinder und Jugendlichen zur Kenntnis zu nehmen. Professionelle in dieser Arbeit „müssen wissen, wer ist noch hier an diesem Ort, was tun die anderen, wie sehen sie die Welt, wo haben wir gemeinsam etwas zu entscheiden, wo sind die Konflikte?“ Es geht um die Wahrnehmung des eigenen Raumes: „Meine Stadt, mein Viertel, meine Gegend, mein Zuhause, mein Block“, das gilt für die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen genauso wie für eine Kirchengemeinde. Die Autorinnen und Autoren gehen in dem Heft der Frage nach: Welche Bedeutung der soziale Raum in der Jugendarbeitspädagogik hat, welchen Chancen er eröffnet und wie dies in die Konzeption der eigenen Arbeit einfließen könnte; theologische Aspekte für die Arbeit im Sozialraum werden beschrieben nach den Veränderung vom realen zum digitalen Raum gefragt. Hinweise für die Analyse des Sozialraums und Beispiele aus der Praxis schließen sich an. Das Heft mit Hintergrundberichten, Gespräch und Beiträgen aus der Praxis kann hier bestellt werden: (Kosten: 5 Euro) Redaktion das baugerüst, Postfach 45 01 31, 90212 Nürnberg E-Mail: baugeruest@ejb.de, Internet: www.baugeruest.ejb.de Mehr Infos: www.kika.de/schnitzeljagd-mit-christus-um-die-welt Von der gigantischen Jesus-Straßenparty in Sao Paulo bis zur stillen Andacht der rumänischen Nonne Gabriela: Das KiKA-Kulturformat „Schnitzeljagd - Mit Christus um die Welt“ begibt sich auf die Suche nach der Faszination der mit über zwei Milliarden Gläubigen größten Religion der Welt. Für diese Herausforderung tritt Schauspielerin und Moderatorin Amy Mußul an die Seite des erfahrenen Schnitzeljägers Ben. Beide liefern sich bei der Suche nach dem Geheimnis des Christentums einen Wettlauf um die Welt. Jupf-Info Nr. 112/18 37

Handreichung zum Volkstrauertag 2013 - 100 Jahre Erster Weltkrieg
Aus Gottes Frieden leben - Evangelische Kirche in Deutschland
CityNEWS Ausgabe 02/2015
Weltkrieg, Erster - FreiDok - Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
"Und der Gerechtigkeit Frucht wird Frieden sein..." - Evangelische ...