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Herzog Loibner Magazin 2017

SOLITAIRE EINE

SOLITAIRE EINE HYPNOTISIERENDE STILIKONE Coco Chanel ist die unangefochtene Stilikone schlechthin. Ihr Gespür für Mode und Eleganz ist zeitlos und doch immer am Puls der Zeit. So hatte sie auch was Diamanten betrifft immer zur richtigen Zeit die richtige Einstellung: „Ich habe zuerst unechten Schmuck entworfen, weil ich ihn in einer Epoche, in der Prunk zu leicht erhältlich war, als frei von Arroganz empfand. Diese Ansicht änderte sich jedoch in Zeiten der Finanzkrise, wo der Wunsch nach Authentizität für alle Dinge grösser wird und hübsche Billigware wieder als die gesehen wird, was sie ist. Ich habe den Diamanten ausgewählt, weil er mit seiner Dichte den grössten Wert in der kleinsten Form darstellt.“ Coco Chanel DER DIAMANT ALS OHRSCHMUCK Man kennt sie, die Bilder eleganter Collegestudentinnen der 1950er Jahre, die ihren Kaschmirpullovern und Faltenröcken mit edel schimmernden Diamant-Ohrsteckern einen Hauch von Glamour und Exklusivität verliehen. Und obwohl die edlen Stücke in ihrer Grösse doch dezent und klein gehalten sind, bewirkten sie Grosses für das Selbstbewusstsein junger Frauen. Und das blieb auch so, die Ohrstecker avancierten sich zu einer wahren Ikone, die einer jeden Frau, fast wie ein keckes Augenzwinkern, das gewisse Etwas verleiht. So ist es schliesslich nicht der Ohrschmuck allein, sondern das Gefühl, das er entstehen lässt, das den Solitaire so unverkennbar macht. DER VERLOBUNGSRING Grosse Gefühle verlangen oft grosse Gesten und welch schönere Geste gibt es die Liebe zu einem anderen Menschen zu besiegeln, als mit einem Edelstein, der in seiner Einzigartigkeit unübertroffen ist? Nicht umsonst hat sich der Diamant- Verlobungsring als eine der grössten Sehnsüchte etabliert, ohne dabei an Besonderheit zu verlieren. Mit leidenschaftlicher Sorgfalt und von Hand gefertigt, verlangt der Ring überragende Handwerkskunst und höchste Präzision. Mit Kreativität und klassischem Finish entstehen legendäre Designs, passend zur persönlichen Liebesgeschichte. DAS MASS ALLER DINGE Der Ursprung der Gewichtseinheit Carat ist auf den Samen des Johannisbrotbaums zurückzuführen, der auf orientalischen Basaren als Masseinheit diente. Zu Beginn des letzten Jahrhunderts einigten sich die Europäer darauf, Carat als Standard-Masseinheit für Diamanten einzuführen. 1.00 Carat entspricht dabei genau 0.2 Gramm. Der Wert eines Diamanten steigt mit seiner Grösse, denn je grösser ein Diamant ist, desto 28

seltener ist er. Obwohl man den Diamanten meist in seiner transparenten Form antrifft, so ist er in lupenreinem Weiss doch höchst selten. Feine Gelb- und Brauntöne sind bei geschliffenen Diamanten häufig erkennbar. Wie kein anderer Edelstein erreicht der Diamant in seiner Vollkommenheit ein Höchstmass an Brillanz, das seinesgleichen sucht. Als absolut rein gilt er jedoch erst, wenn er keinerlei Einschlüsse aufweist. Bei Edelsteinen erreicht einzig die Kombination perfekter Proportionen, Symmetrie und äusserer Merkmale das Ideal der maximalen Brillanz. Der Schliff gibt zusätzlich Auskunft über die Art der Facettierung und ist von grosser Bedeutung. Angestrebt wird meist der runde Brillantschliff mit mindestens 57 Facetten. Aber auch ovale, herz-, kissen- und tropfenförmige Diamanten erfreuen sich grosser Beliebtheit. KOMPETENT IN DIAMANTFRAGEN Herzog Loibner hat es sich gemeinsam mit der Firma „noor“ zur Aufgabe gemacht, höchste Kompetenz in Sachen Juwelen zu vermitteln und kontinuierlich weiter zu entwickeln. Hinter dem Namen „noor“ steht die Familie Wurster, die in der traditionsreichen Goldstadt Pforzheim zu Hause ist. Dort betreiben sie bereits in der dritten Generation ihre Leidenschaft für edle Stücke und lassen in ihrem Haus feinste, handgearbeitete Juwelen entstehen. Nur die wertvollsten Edelsteine werden bei „noor Diamonds“ verarbeitet, weshalb das Unternehmen den Namen „Diamantmanufaktur“ trägt. Doch nicht nur der Diamant ist einzigartig in seiner Feinheit: bereits die Roségold-Legierung lenkt den Blick auf sich. Der warme, weiche Farbton ist ebenfalls eine Eigenkreation des Hauses und harmoniert besonders mit champagnerfarbenen Diamanten. In Kombination mit weissen Edelsteinen bildet sie einen erfrischenden Kontrast. Aber auch andere Farbnuancen lassen Frauenherzen höher schlagen. Braune und schwarze Diamanten sind längst ebenso beliebt und werden von den Goldschmieden passend zu Schliff und Farbe eingearbeitet. So zieren etwa Wellen oder Terrassen aus Diamantpavé die Ringe, Colliers oder den Ohrschmuck. Grundsätzlich wird sorgsam darauf geachtet, nur auf die hochwertigsten Rohstoffe zurückzugreifen und so kommen in der Pforzheimer Goldschmiede ausschliesslich 18-karätiges Rosé-, Weiss-, oder Gelbgold zur Verwendung. Und wer sich sicher sein will eine Preziose von „noor“ in den Händen zu halten, der macht sich auf die Suche nach dem „geheimen Diamant“. Denn auf der Innenseite einer jeden funkelnden Kreation ist ein Diamant versteckt, unsichtbar für jeden Bewunderer und doch der Trägerin näher als jeder andere Stein. Ein Tragegefühl, für ein Leuchten von innen, das nach aussen strahlt. 29

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