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2017-02-14_FORUM 1-2017_Druck final

Wind- und Wetterschutz

Wind- und Wetterschutz auf höchstem Niveau Mit dem neuen „Sigma Amarol Triol Satin“ bietet die PPG Coatings ein Ein-Topf-System, das durch die neue „Power Tech 3 Technologie“ die für eine dauerhafte Beschichtung von Holzbauteilen wesentlichen Erfolgsfaktoren auf einzigartige Weise kombiniert. Bei der Renovierung von Holzfenstern und Außentüren greifen Maler besonders häufig zu sogenannten Ein-Topf-Systemen, die sowohl für den Grund- als auch für die Zwischen- und Schlussbeschichtung verwendet werden können. Die Wirtschaftlichkeit dieser Systeme liegt auf der Hand: Der Maler muss nur ein Produkt kaufen und während des Anstrichaufbaus nicht zu einem anderen wechseln. Das Arbeiten im System gibt ihm dabei zusätzliche Sicherheit für ein optimales Anstrichergebnis. Nach einer rund zweijährigen Entwicklungszeit präsentiert sich das neue ‚Sigma Amarol Triol Satin‘ nicht nur in einem neuen, dem Zeitgeist angepassten Look, sondern vor allem in einer in vielerlei Hinsicht verbesserten Produktqualität. Diffusionsfähigkeit, Elastizität und Schmutzabweisung „Drei Faktoren sind für die Langlebigkeit und die Wetterbeständigkeit eines Fensterlackes von zentraler Bedeutung“, führt Frank Heimann, Leiter der Anwendungstechnik bei der PPG Coatings aus, „eine sehr gute Diffusionsfähigkeit, eine hohe Elastizität und eine sehr gute Schmutzabweisung.“ Darüber hinaus muss ein guter Anstrichfilm in der Lage sein, die natürlichen Quell- und Schwundbewegungen des Holzes dauerhaft mitzugehen. Daher sind eine dauerhafte Elastizität für die Langlebigkeit der Beschichtung ebenfalls von großer Bedeutung. In diesem Punkt zeigen herkömmliche Alkydharzlacke aber eine Schwachstelle auf: Durch die fortschreitende oxidative Trocknung werden sie mit der Zeit spröde und verlieren ihre Sigma Amarol Triol Satin Elastizität. „Last but not least“ sollte der ideale Anstrichfilm eine möglichst geringe Verschmutzungsneigung aufweisen, denn Beschichtungen im Außenbereich sind atmosphärischen Belastungen ausgesetzt. Feinstaub, Luftschadstoffe und Bioaerosole lagern sich auf der Beschichtung ab und bilden so den idealen Nährboden für einen mikrobiellen Befall, der dafür verantwortlich ist, wenn ein Anstrich schnell unansehnlich wird. Aus diesem Grund ist das neue „Sigma Amarol Triol Satin“ mit einem zusätzlichen, temporären Filmschutz ausgerüstet, der den Beschichtungsfilm durch eine spezielle Wirkstoffkombination vor der Ansiedlung von Mikroorganismen schützt und somit für eine länger schöne Beschichtungsoberfläche sorgt. www.sigmacoatings.de Namen, Normen und neue Konzepte Neben der Neuwahl des Vorstands und der Begrüßung neuer Mitglieder standen bei der EAE Mitgliederversammlung im Oktober 2016 in Rotterdam aktuelle Themen auf der Agenda – darunter neue Recycling-Möglichkeiten von Polystyrol-Dämmstoffen und das Engagement der EAE bei der europäischen Normung von WDVS. Ein wichtiger Punkt im Bereich Technik waren die Bestrebungen der EAE, die europäische Normung von WDVS weiter voranzutreiben. Die im deutschen Fachverband WDVS neu erstellten Qualitätsrichtlinien für EPS-, Mineralwolle- und PU-Dämmstoffe werden ebenfalls im Technical Committe behandelt, um europaweit ein hohes und verlässliches Qualitätsniveau zu sichern. Nachhaltigkeit gewinnt zunehmend an Bedeutung, weshalb den Teilnehmern ein umfassender Ansatz zum Lebenszyklus von WDVS vorgestellt wurde. Er reicht vom Rohmaterial über die Herstellung und Verarbeitung bis zum Rückbau bzw. zur Wiederverwertung von WDVS mit unterschiedlichen Dämmstoffen. Ziel ist ein geschlossener Stoffkreislauf. Unter dem Stichwort „Polystyrene Loop“ stellte Jan Noordegraf den Zuhörern ein Projekt mit Zukunftspotenzial vor. Die Pilotanlage zum vollständigen stofflichen Recycling von Polystyrol-Dämmstoffen soll 2018 in den Niederlanden in Betrieb gehen. Sie wird EPS mit altem und neuem Flammschutzmittel aufarbeiten können und dabei die Flammschutzmittel nach dem CreaSolv-Verfahren sauber abtrennen. Das Projekt wird unter anderem von der EAE, dem Fachverband WDVS und dem europäischen EPS-Verband Eumeps unterstützt. Der in Rotterdam neu gewählte EAE-Vorstand (vlnr): Ruud Van Eersel (Präsident/Belgien), Prof. Zuzana Sternova (Vizepräsidentin/Slowakei), Ralf Pasker (Geschäftsführer), Dr. Clemens Hecht (Vorstand Technik/Österreich), Alessandro Siragusa (Vorstand Marketing/Italien). Nicht im Bild: Philippe Boussemart (Vorstand Finanzen/ Frankreich). 10 www.meg.de forum 1 / 2017

Unter dem Motto „Fit für die Zukunft – eBusiness Tools und Geschäftsprozesse für Maler- und Lackiererbetriebe“ wurden Michael Heil und Frank Oswald in Berlin mit dem Dr. Murjahn-Förderpreis für das Maler- und Lackiererhandwerk ausgezeichnet (von links): Preisstifter Dr. Klaus Murjahn, Frank Oswald, Kuratoriums-Vorsitzende Ursula Blank, Michael Heil sowie Laudator Klaus Leithäuser (Landesinnungsmeister Hessen). Dr. Murjahn-Förderpreis 2016 verliehen Preisträger beim Dr. Murjahn-Förderpreis 2016 sind die Malermeister Frank Oswald, Michael Heil und Frank Kudraß sowie die Berufsschullehrerinnen Katrin Graf und Henriette Fritzke. Ihre wegweisenden Projekte für das Maler- und Lackiererhandwerk wurden mit jeweils 15.000 Euro dotiert. Den mit 5000 Euro ausgelobten Sonderpreis für Jungmeister/innen nahm Malermeisterin Mareike Wurster entgegen. Die Preisverleihung am 29. November 2016 im Meistersaal des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH) in Berlin war eingebunden in eine Veranstaltung des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, der Partner des Förderpreises ist. Chancen der Digitalisierung nutzen Vor zahlreichen Honoratioren des Malerhandwerks, Repräsentanten der Landesinnungsverbände und des Bundesverbandes erhielten Frank Oswald (Adam Oswald GmbH, Geisenheim) und Michael Heil (Erfolg im Handwerk, Landstuhl) den Dr. Murjahn-Förderpreis für das Projekt „Fit für die Zukunft – eBusiness Tools und Geschäftsprozesse für Maler- und Lackiererbetriebe“. Das Projekt begann mit der Idee, die Wertschöpfungskette im Unternehmen Oswald zu analysieren und zu optimieren. Die Aufgabe bestand darin, Arbeitsabläufe auf der Baustelle prozessorientiert vorzubereiten, damit die Mitarbeiter alle relevanten Daten direkt digital erfassen können. Die Umsetzung des Projekts fördert die Selbstorganisation und stößt Verbesserungen an. Digitale Geschäftsprozesse helfen insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen und fördern letztlich deren Produktivität. Die EDV-Instrumente und die systematisch strukturierte Aufarbeitung gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma Oswald sorgen für eine Erhöhung der Informationsgüte, eine Reduzierung von Eingabe- und Informationsverarbeitungsfehlern sowie eine Beschleunigung der Informationsflüsse innerhalb des Unternehmens. „Die aus der Digitalisierung resultierenden Möglichkeiten, die neuesten Methoden und Werkzeuge speziell für die Anforderungen der Malerbranche nutzbar zu machen, wurden in diesem Projekt eindrucksvoll realisiert“, sagte Laudator Klaus Leithäuser (Landesinnungsmeister Hessen): „Das traditionelle Malerhandwerk benötigt Werkzeuge wie etwa digitale Zeiterfassung, mobile Formulare, elektronische Geschäftsprozesse und optimale Möglichkeiten zur Kommunikation, Information und Dokumentation. Denn die Digitalisierung befördert auch das Handwerk in eine neue Zukunft: Handwerk 4.0. Daraus ergeben sich zugleich neue Möglichkeiten, Malerbetrieben zu weiterer Profitabilität zu verhelfen.“ forum 1 / 2017 www.meg.de 11

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