Aufrufe
vor 1 Woche

meinviertel_april_2018

mein/4 Stadtteilmagazin Berlin, Ausgabe Frühjahr 2018

Man muss das Gefühl

Man muss das Gefühl haben, dass das Team „in Ordnung“ ist oder die Schrauber „das schon ganz OK“ machen werden. Anders gesagt: Die Chemie muss stimmen. Bis man den passenden Zweiradspezialisten für sich entdeckt, braucht es vermutlich ein paar Anläufe. Bei den einen wird man zu oft von oben herab behandelt oder regelrecht bloßgestellt, nur weil man etwa die kryptischen Maßzahlen nicht kennt, die da kaum leserlich auf dem schwarzen Gummireifen stehen – die der Kenner zudem „Mantel“ oder „Decke“ nennt. Aber welcher Kunde will schon wie ein dummer Junge dastehen? Andere Verkäufer reagieren übellaunig, wenn man schon wieder nur mit ‚nem Platten oder mit kaputtem Licht ankommt. Und manche wirken desinteressiert, wenn man ihre Leidenschaft für stählerne Vintage- Bikes oder exotische Bambus-Rahmen nicht teilt, sondern einfach nur banale Bremsklötze will. Andere sind gereizt, wenn man stundenlang schrille Kinder- Klingeln ausprobiert. (OK, das kann – womöglich kurz vor Feierabend – den Verkäufernerv schon mal strapazieren). Alles menschlich, doch schade. Aber, nicht verzagen, sondern mit positiver Grundhaltung einfach zum nächsten der vielen Geschäfte im Bezirk gehen und so den richtigen Partner für die vertrauensvolle Zweiradbetreuung finden. Anlässe ergeben sich früher oder später von alleine, jedes Rad braucht mal Zuwendung. Und dann lässt man das eben mal die Fachfrau oder den Fachmann machen. Je geduldiger, unaufgeregter, zugewandter beide sind, desto eher findet man aneinander Gefallen. („Diesmal könnte es werden“, denkt dann ihr Rad und seufzt erleichtert.) Frühjahrs-Check Der Frühling ist ein klassischer Zeitpunkt für einen Rundumcheck: laufen alle „Lager“ geschmeidig? Funktionieren Licht und Bremsen und Antrieb? Ist die Kette straff? Sind womöglich die Zähne des Kettenblattes schon spitz wie bei Haifischen? Haben die Reifen noch genügend Profil für nassen Untergrund? Am besten gar nicht lange warten, sondern fest vornehmen. Der Fahrradhändler Ihres Vertrauens freut sich gewiss schon auf Sie und Ihr Rad! ■ EHRLICH, DER NEUE KATALOG WIRD MIT SENSE GELIEFERT. Reisen mit Zeit für die Sinne. Jetzt im neuen Chamäleon-Katalog. Jetzt bei uns Buchen. Reisebüro am Kollwitzplatz Knaackstrasse 45, 10435 Berlin Tel.: +49 3028 - 4 00 56 68 70 mein/4

Fahrradwerkstatt Die Faszination E-Bike Der E-Bike-Markt boomt und ein Ende des Wachstums ist noch lange nicht in Sicht! Immer mehr Menschen setzen auf das E-Bike als Fortbewegungsmittel und vermehrt entdecken auch jüngere Radfahrer das Elektrofahrrad für sich. Vor ein paar Jahren noch auf eine kleine Zielgruppe begrenzt, hat sich das E-Bike zu einem Lifestyle-Produkt für jede Altersgruppe entwickelt, das nicht nur viel Spaß macht, sondern auch die Gesundheit fördert und die Umwelt schont. Wurden im Jahr 2009 etwas mehr als 100.000 E-Bikes in Deutschland verkauft, so waren es im vergangenen Jahr bereits über 650.000 verkaufte Elektroräder. Bereits im Jahr 2020 soll jedes zweite verkaufte Fahrrad ein E-Bike sein und schon heute tragen die über drei Millionen E-Bike- Fahrer in Deutschland so zu einem Wandel der Mobilität bei. Aber warum ist das E-Bike eigentlich so beliebt und warum steigen immer mehr Menschen um? Es gibt viele Gründe, die für das E-Bike sprechen, und alle Vorteile aufzuzählen, ist kaum möglich. Für den einen sind es die spürbare Krafteinsparung, die Geschwindigkeit und die Möglichkeit, auch lange Distanzen zurückzulegen. Für den anderen ist es die deutliche Kosten- und Abgasersparnis sowie eine umwelt- und klimafreundliche Alternative zum Auto. Hier ein paar interessante Fakten über das E-Bike-Fahren, die so vielleicht noch nicht bekannt waren:* • ca. 2/3 mehr Nutzung: E-Biker fahren länger und häufiger als mit einem „normalen“ Rad. Somit sind sie aktiver, verbrennen mehr Kalorien, verbessern ihre Ausdauer und bauen Stress spürbar ab • Senkung der Mobilitätskosten um 25 % pro Jahr: Anschaffungskosten eines E-Bikes sind höher als bei einem Fahrrad ohne E-Antrieb, aber durch Änderung der Mobilität und Verzicht auf das Auto sinken die Kosten • Senkung des Risikos für Herzerkrankungen, Diabetes und Fettleibigkeit um 50 %: Schon 30 min Fahrrad- oder E-Bike fahren täglich können das Krankheitsrisiko erheblich verringern • 10 min schneller am Ziel: Über die Hälfte aller Autofahrten sind kürzer als 5 km. Auf innerstädtischen Kurzstrecken ist man mit einem E-Bike deutlich schneller am Ziel als mit dem Auto • 1 % der Energiekosten eines Autos: Ein E-Bike benötigt nur 20 Cent Stromkosten pro 100 km • 2,2 Tonnen weniger CO 2 -Ausstoß pro Person/Jahr bei einem Arbeitsweg von 5 km zurückgelegt mit E-Bike • Einsparung von 14 Milliarden Autokilometern und 3 Millionen Tonnen CO 2 bei einer Steigerung des Radverkehrs in Deutschland um 10 % Die Faszination E-Bike lässt sich schwer beschreiben und man muss das einmalige Fahrgefühl mit „eingebauten Rückenwind“ einfach selbst erleben. Eine große Auswahl an Top Marken von E-Bikes findet man z.B. bei Little John Bikes – von City- bis zu Sporträdern. ■ Weitere Informationen auf www.e-bike.cc *Alle Angaben ohne Gewähr mein/4 29

mein/4 Prenzlauer Berg 2017/2018
Mein/4 Juli-August 2017
Mein/4 Sept-Okt 2017
Mein/4 Spezial 2017/2018
März 2009
Aktuelle Ausgabe als PDF - in touch agentur für kommunikation ...
November 2015
Oktober 2017
Juni 2016
März 2016
Dezember 2009
Unser Frohnau 88 (März 2018)
Juni 2017
April 2012
Februar 2008
Mai 2016
Locker bleiben Laune machen Loslassen - Zitty Berlin
Große Ferien Kleine Eiszeit - Zitty Berlin
August 2009
Februar 2009
Rahlstedter Leben März 2015
Mai 2017
August 2008
Dezember 2010