Aufrufe
vor 8 Monaten

meinviertel_april_2018

mein/4 Stadtteilmagazin Berlin, Ausgabe Frühjahr 2018

mein/4 Buchvorstellung

mein/4 Buchvorstellung Juli Zeh Unterleuten Der große Gesellschaftsroman von Juli Zeh. Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches. Mit „Unterleuten“ hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben, der sich hochspannend wie ein Thriller liest. Gibt es im 21. Jahrhundert noch eine Moral jenseits des Eigeninteresses? Woran glauben wir? Und wie kommt es, dass immer alle nur das Beste wollen, und am Ende trotzdem Schreckliches passiert? Franziska Hauser Gewitterschwimmerin Wer sich mit Familie Hirsch einlässt, darf nicht empfindlich sein, und empfindlich war Tamara wirklich nie. Doch nun sind ihre Eltern tot und Tamara Hirsch reißt Wände nieder in diesem alten Haus im märkischen Sand, in dem ihre Familie nach der Verfolgung durch die Nazis wieder ihren Mittelpunkt fand. Eindrücklich, poetisch und kraftvoll erzählt Franziska Hauser die Lebensgeschichte der bezaubernd eigensinnigen Tamara Hirsch - erzählt damit die Geschichte ihrer eigenen Familie, eine Geschichte aus politischen und persönlichen Fallstricken, bis dem Leser die Luft wegbleibt. David Benioff Stadt der Diebe Mit Stadt der Diebe gelang David Benioff ein modernes erzählerisches Meisterwerk, das Kritiker wie Leserschaft gleichermaßen in seinen Bann zog. Es ist ein fesselnder Abenteuerroman und zugleich die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen zwei jungen Männern, die eine schier unlösbare Aufgabe zu erfüllen haben: Im belagerten, ausgehungerten Leningrad sollen sie ein Dutzend Eier auftreiben. Daniel Kehlmann Tyll Der neue Roman des Erfolgsautors Daniel Kehlmann ist die Neuerfindung einer legendären Figur: ein großer Roman über die Macht der Kunst und die Verwüstungen des Krieges, über eine aus den Fugen geratene Welt. Tyll Ulenspiegel - Vagant, Schausteller und Provokateur - wird zu Beginn des 17. Jahrhunderts als Müllerssohn in einem kleinen Dorf geboren. Sein Vater, ein Magier und Welterforscher, gerät schon bald mit der Kirche in Konflikt. Tyll muss fliehen, die Bäckerstochter Nele begleitet ihn. Ihre Schicksale verbinden sich zu einem Zeitgewebe, zum Epos vom Dreißigjährigen Krieg. Und um wen sollte es sich entfalten, wenn nicht um Tyll, jenen rätselhaften Gaukler, der eines Tages beschloss hat, niemals zu sterben. 62 mein/4

mein/4 Leserbriefe Bitte sendet uns eure Leserbriefe an: leserbriefe@meinviertel.berlin oder per Post: Mein/4 Schönhauser Allee 52 10437 Berlin Bitte schickt uns Eure Meinungen und Wünsche … zu: Weihnachten im Kiez Liebe Redaktion, danke für die lange Recherche im Kiez. An Weihnachten komme ich mir manchmal sehr alleine vor. Ich bin immer wieder verwundert, wie viele Parkplätze frei sind, wie viele Läden geschlossen haben, wie leer die Fußwege sind. Schön, das es dann doch so viele Veranstaltungen gibt. Ich bin auf drei Veranstaltungen gewesen und hatte ein schönes Weihnachtsfest. Danke noch mal! Liebe Grüße, Monika … zu: Mein „Berlin Wonderland“ … zu: Gegen die Wand Liebe Redaktion, ich wünsche Adrian viel Kraft und Glück, leider haben wir in unserem Bekanntenkreis ähnliche Situationen erlebt. Wir selber hatten allerdings Glück; als unser Haus renoviert wurde, geschah das immer in enger Abstimmung mit uns Mietern. Seit fünf Jahren ist die Renovierung abgeschlossen und wir wohnen hier immer noch glücklich und zufrieden. Eine Mieterhöhung hat es seit sechs Jahren nicht gegeben. Es scheint also auch noch verantwortungsvolle Vermieter zu geben. In der Hoffnung, dass wir kein Einzelfall sind. Karsten + Julia Die Kastanienallee, hier bin ich geboren und aufgewachsen. Wir konnten als Kinder noch auf der Straße spielen, haben Kohle geschleppt und uns die Toilette mit den Nachbarn geteilt. Was waren wir für eine eingeschworene Gemeinschaft, jeder kannte jeden. Im Rückblick verschwimmen viele Erinnerung, vieles was negativ war, ist im Rückblick schön. Wenn ich heute die Kastanienallee entlanglaufe, wundere ich mich über die riesige Anzahl von Cafés, Restaurants usw. Ich frage mich dann immer, wie können die alle überleben? Ob es jetzt schöner ist als früher, werde ich oft gefragt. Ehrlich, ich weiß es nicht. Es grüßt Sie herzlich, Edith Schreiben macht klug www.schreibwerk-berlin.com … zu: Gegen die Wand Wer soll diesen Wahnsinn stoppen? Wer soll sich das noch leisten können? Prenzlauer Berg verliert seinen Charme. Manchmal habe ich den Eindruck, in den vielen, schicken, durchdesignten Wohnungen wohnt gar kein Mensch mehr. Gerade jetzt im Winter sind abends die meisten Fenster dunkel. Ich habe auch den Eindruck, es handelt sich fast nur um Zweitwohnungen der Eliten. Die Zeiten, als man jeden seiner Nachbarn kannte, sind wohl leider vorbei. Liebe Mitmenschen, wir werden einsam sein. Gruß Mark Kreatives Schreiben im blauen Salon – jeden letzten Mittwoch im Monat in der Chocolaterie und Buchhandlung „Fräulein Schneefeld und Herr Hund“ Die Schreibaufgaben und Theorieübungen zur Sprachfindung, Figuren- und Plotentwicklung und zum Schreiben von Dialogen wechseln jeden Abend. Für das eigene Thema die richtige Form zu finden, ist das Ziel des Kurses. Mitgebrachte Texte können besprochen werden. Ort Prenzlauer Allee 23 Kosten 40,– € Uhrzeit 19 – 21:30 Uhr Kursleitung Franziska Hauser mein/4 63

mein/4 Prenzlauer Berg 2017/2018
Mein/4 Sept-Okt 2017
Mein/4 Juli-August 2017
Der Reinickendorfer 15 (Sommer 2018)
Unser Borsigwalde (Sommer 2018)
Zuhause am Fließtal 33 (Sommer 2018)
Mein/4 Spezial 2017/2018
Februar 2009
August 2009
Mai 2017
Rahlstedter Leben März 2015
Dezember 2010
November 2016
Dezember 2015
März 2015
Unser Frohnau 90 (September 2018)
August 2016
März 2009
PDF Dokument Download - Ausgabe 3/2011 - Lebenshilfe Berlin
Oktober 2017
März 2016
Juni 2016
April 2012
Locker bleiben Laune machen Loslassen - Zitty Berlin
Aktuelle Ausgabe - Philologenverbands Sachsen-Anhalt