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Nach so viel Trubel

Nach so viel Trubel sehnen Sie sich nach etwas Ruhe? Verständlich! Dann besuchen Sie doch den reizvollen Müritz-Nationalpark und lassen Sie sich von der unberührten Natur verzaubern. Per Bus oder Rad und natürlich zu Fuß können Sie auf Entdeckertour gehen. Schon Theodor Fontane kannte die Vorzüge der sauberen Luft in Waren. 1896 wohnte er für einige Zeit im Ort und empfahl einem Freund: „...Die Luft ist wundervoll, und je nachdem wie der Wind steht, bin ich auf unserem Balkon von einer feuchten Seebrise oder, von der Waldseite her, von Tannenluft und -duft umfächelt. ...“ Müritz-Nationalpark 116 Jahre später, im Jahr 2012, wird der Luftkurort Waren sogar als „staatlich anerkanntes Heilbad“ geadelt. Das moderne Kurzentrum mit Warener Thermalsole, Salzland und Fisch-Spa zieht nun immer mehr erholungsbedürftige Kurgäste an. Zukünftig soll dem Gesundheitsaspekt in Waren noch mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden – im gerade entstehenden „Gesundheitspark Müritz“. Hafen in Waren Für die Freunde des bewegten Bildes hält Waren auch ein modernes Kino sowie ein Programmkino bereit. Unweit des Kinos wendet sich das neue Jugendzentrum JOO an die junge Generation. KLINK Schloss Klink Eine Perle an der Müritz ist der Ort KLINK. Seine besondere Lage, dort, wo die Müritz und der Kölpinsee sich ganz nahe kommen, ist für maritime Unternehmungen wie geschaffen: Die vielfältige touristische Infrastruktur vom Ferienhaus bis zum Luxushotel, vom Imbiss bis zum Gourmettempel und von 10

nicht weniger als 5 gepflegten Badestränden bis hin zum Yachthafen und Fahrgastschiffsanleger sorgen dort für ordentlich Betrieb. Klar, dass hier auch Kunsthandwerk und Souvenirs ihre Abnehmer finden. Einen markanten Blickpunkt an der Müritz bildet das Schloss Klink, das 1898 in Anlehnung an die französischen Loire-Schlösser erbaut wurde. Nach einer wechselvollen Geschichte dient es heute als Nobelherberge. STAVENHAGEN Literatur-Liebhaber zieht es in die Reuterstadt Stavenhagen. Dem Mecklenburger Mundartdichter Fritz Reuter wurde hier ein zeitgemäßes, interaktives Museum gewidmet. Lassen wir ihn doch mal selbst zu Wort kommen: Fritz-Reuter-Literaturmuseum Fritz Reuter, Lithographie von Josef Kriehuber Wenn einer kümmt un tau mi seggt: „Ick mak dat allen Minschen recht!“ Denn segg ick: „Leiwe Fründ, mit Gunst, O, liehr’n S’ mi doch des’ swere Kunst!“ „Tausendjährige Eiche“ Ivenack Gleich nebenan können Sie die älteste Mecklenburgerin besuchen. 12 Personen braucht es, um die mit 1.300 Jahren älteste Eiche Mitteleuropas zu umarmen. Wenn Bäume doch reden könnten! Was könnten die über 1.000-jährigen Eichen in Ivenack uns alles aus ihrem Leben berichten? Sie haben Kriege und Naturkatastrophen überdauert und treiben immer noch unermüdlich jeden Frühling neu aus. Freilich ist ein gebührender Abstand zu den Veteranen einzuhalten. Dafür bietet der umgebende Tierpark ausreichende Bewegungsmöglichkeiten und die hundertprozentige Chance, Damwild zu beobachten. Das angrenzende Schloss zu Ivenack mit Schlossgarten rundet den Besuch ab. 11