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KLEIN ABER FEIN: RÖBEL

KLEIN ABER FEIN: RÖBEL Röbel ist einfach schön! Nicht so mondän und überlaufen wie Waren, eben eine Kleinstadt, und eine mit dem Charme eines Ackerbürgestädtchens. Mit viel Sorgfalt wurden die alten Häuser restauriert. Aus der grauen Maus aus DDR-Zeiten ist die „bunte Stadt am kleinen Meer“ geworden. Seeufer mit Blick auf Röbel Der Kreis Röbel war die kleinste Verwaltungseinheit der ehemaligen DDR. Heute umfasst das Amt Röbel zusammen mit der Stadt Röbel 23 Gemeinden und ist damit Deutschlands größtes Amt. Die kleinste Stadt unter den Müritz-Anrainern braucht sich nicht vor der großen Schwester in Waren zu verstecken. Die rund 5.000 Einwohner leben gern in und mit ihrer Stadt. Gebürtige Röbeler sind stolz auf ihre Herkunft und geben sie in der Fremde gern auf Plattdeutsch mit „Nähmen‘s mi nich öwel, ick bün ut Röwel“ an. Den Sommer über prägen die Touristen und diejenigen, die hier mit einem Zweitwohnsitz oder als Dauercamper längst heimisch geworden sind, die Stadt. Dann verdoppelt sich die Einwohnerzahl gut und gerne. Ein Yachthafen und zwei Campingplätze sorgen neben zahlreichen Hotels und Ferienresidenzen für standesgemäßes Unterkommen. Im ruhigen Norden der Stadt ist in den letzten Jahren ein großzügiges Touristik-Gebiet entstanden, das Unterkünfte für jeden Geldbeutel bereithält, immer mit Direkt-Anschluss an die Natur. Mit der Müritz-Therme besitzt Röbel einen überregionalen touristischen Anziehungspunkt allererster Güte. Die allen Wünschen gerecht werdende Bade- und Saunalandschaft lädt Gäste aus nah und fern zu „jeder Welle Spaß“ ein und ermöglicht ganzjährig Badefreuden, auch wenn die Sonne mal nicht scheint. 12 „Alter Ziegelmarkt“ in Röbel

ENTDECKUNGEN RUND UM RÖBEL In PRIBORN erwacht derzeit ein Dornröschenschloss aus seinem Schlaf. Fast 10 Jahre stand der 145 Jahre alte einstige Gutshof leer, bevor er 2014 als grandiose Kulisse für die 775-Jahrfeier des Dorfes neu entdeckt wurde. Das schlossähnliche Haus – dereinst Schloss Priborn der Herrensitz eines der größeren Güter Mecklenburgs bildet nun weiterhin das Ambiente für Kulturveranstaltungen und Feste. Was treibt wohl mehr als 100.000 Besucher jährlich in einen ehemaligen Kuhstall? Die größte Feldsteinscheune Deutschlands in BOLLEWICK ist ein touristisches Highlight in der Müritz-Region. Läden und traditionelle Werkstätten bieten Einkaufserlebnisse mit regionalem Hintergrund. Höhepunkte im Jahr sind dabei die traditionellen Märkte wie Oster- Herbst-, Bauern- und Weihnachtsmarkt, getoppt durch regelmäßig stattfindende Kunstausstellungen, Konzerte und Theateraufführungen. Ritter Wipert von Morin soll nach seinem Aufenthalt im Heiligen Land so beeindruckt gewesen sein, dass er in seiner Heimat ein Abbild der Jerusalemer Grabeskirche im Kleinformat bauen ließ. So entstand – der Ortssage zufolge – die einzigartige Oktogonkirche in LUDORF. Sie ist Teil eines bemerkenswerten Gutsensembles, Oktogonkirche in Ludorf das die Ortsmitte prägt und heute Hotel- und Restaurantgäste ins historische Gutshaus führt. Unterkünfte für jeden Geschmack und Geldbeutel und ein Paradies für Wasserfreunde bietet das idyllische ZIELOW direkt am Ufer der Müritz. Ältestes Dorf der Müritz-Region ist das schon 1178 urkundlich erwähnte VIPPEROW. Von seiner einstigen Bedeutung zeugt heute noch die wertvolle Kirche. Berühmte Einwohner der Neuzeit waren der Schauspieler Manfred Krug, der hier ein Landhaus besaß, und der letzte Außenminister der DDR-Regierung Markus Meckel, der 1988 im hiesigen Pfarrhaus den „Vipperower Friedenskreis“ Kirche in Vipperow 13