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egründete. Eine

egründete. Eine Sehenswürdigkeit ist auch das alte Gutshaus im Ortsteil SOLZOW, Ausgangspunkt einer 2,2 km langen einhundertjährigen Kastanienallee, der „schönsten Allee des Jahres 2010“. Eldekanal in Wredenhagen WREDENHAGEN liegt schon nahe der Landesgrenze zu Brandenburg – das war auch früher so. Und deshalb wurde hier geschmuggelt, was das Zeug hielt. Die „Schmugglerheide“ ist heute ein attraktives, ruhiges Wandergebiet. Mit ein wenig Glück sichten Sie am Mönchsee Kraniche, Seeadler oder Wildgänse. Und anschließend runden Sie Ihren Wandertag mit dem Besuch der Burganlage aus dem 13. Jahrhundert ab. Ganz am südlichen Ende der Müritz und direkt an der Grenze zu Brandenburg liegt das Dörfchen BUCHHOLZ. Hier finden Sie gut ausgestattete Ferienwohnungen direkt am Wasser, Natur pur und natürlich alle Möglichkeiten der maritimen Nutzung auf dem Wasser – ein idealer Standort für Ihren Kurz- oder Jahresurlaub. Dorfkirche in Buchholz Gutshaus in Woldzegarten Eher beschaulich geht es in MIN- ZOW zu. Auf dem Weg dorthin passieren Sie den mit 9,80 m Umfang mächtigsten Baum im Röbeler Gebiet, bevor Sie die hübsche Fachwerkkirche in der Ortsmitte besuchen und wenig später in WOLDZEGARTEN auf das alte Gutshaus, heute ein Hotel und Restaurant, treffen. In der restaurierten Gutsscheune finden im Sommer Konzerte und Kulturveranstaltungen statt. Fast paradiesisch liegt der kleine Ferienort GOTTHUN direkt an der Müritz. Sein Wahrzeichen – die prächtige Lindenallee – führt direkt ans Ufer. Das Zentrum bildet das 1826 erbaute Gutshaus, in dem heute ein Kindergarten untergebracht ist. Gastlichkeit wird hier groß geschrieben: ein Landhotel, Ferienwohnungen, Pensionen und zwei Campingplätze in traumhafter Lage sorgen fürs Quartier, mehrere Gastronomiebetriebe fürs leibliche Wohl. 14

PLAU AM SEE Was macht den Charme des Luftkurorts Plau am See aus? Seine hübsche Altstadt mit Flair, seine Lage an Deutschlands siebtgrößtem See und der Müritz-Elde-Wasserstraße mit ihrem lebhaften Bootsverkehr oder seine gepflegte Gastlichkeit? Fragen Sie doch mal einen der rund 6.100 Einwohner! Das westliche Tor zur Mecklenburgischen Seenplatte ist Plau allemal. Vom gleichnamigen Plauer See aus stechen Hobbykapitäne heute zu ihren Erkundungsfahrten in See. Im 13. Jh. waren hier Fischer und Flößer zugange, die 1235 die slawische Siedlung „Plawe“ gründeten, aus der im 16. Jh. Plau wurde. Altstadt Plau mit Elde Warum nicht mal einen kleinen Spaziergang unter schattigen Bäumen entlang der Elde wagen? Direkt gegenüber zeigt sich das mittelalterliche Stadtbild, und zwei Plauer Highlights können Sie so auch nicht verfehlen: Das „Blaue Hubbrücke in Plau Wunder“, die mit 1,86 m höchste Hubbrücke Mecklenburgs, bildet seit 1916 die Verbindung über die Elde und verdient besondere Erwähnung. Am Ende des Weges führt die „Hühnerleiter“, eine aufwändig gezimmerte Holzbrücke, über die Elde- Schleuse. Hier geht es hinüber in die kleinen Gässchen der Altstadt. Sie werden so manch vorbildlich saniertes Haus entdecken, darunter das einzige in Mecklenburg-Vorpommern erhaltene Ensemble eines Ackerbürgerhauses und das Rathaus im Stil der niederländischen Renaissance. Herausragende Zeitzeugen Ackerbürgerhaus in Plau sind die St.-Marien-Kirche und der Burgturm mit Wallanlage. Apropos Turm: Gleich drei begehbare Türme erlauben faszinierende Ausblicke auf Plau und seine Umgebung: Burg-, Kirch- und Leuchtturm. 15