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digkeit ist die Burg

digkeit ist die Burg Wesenberg, die malerisch auf einem Hügel im Nordosten der Stadt liegt. Die hochmittelalterliche Anlage wurde zum Schutz der Stadt „Wesenberge“ Mitte des 13. Jh. wahrscheinlich von Fürst Nikolaus von Werle erbaut. Im Dreißigjährigen Krieg Burg Wesenberg wurde die Anlage weitgehend zerstört. Heute sind nur noch der Bergfried (Fangelturm) und ein sich daran anschließender Rest der Umfassungsmauer erhalten. 68 Stufen führen den Fangelturm hinauf zur Aussichtsplattform, von wo der Blick weit über Wesenberg und den angrenzenden Woblitzsee schweift. Einen Besuch wert ist auch der Findlingsgarten an der Straße nach Rheinsberg, dessen 38 Findlinge tiefe Einblicke in die Geschehnisse während der Eiszeit vor 12.000 Jahren gewähren. WASSERPARADIES KLEINSEENPLATTE Das östliche Seenland wird auch gerne als die Kleinseenplatte bezeichnet. Verbunden durch die Havel, die unweit von Ankershagen entspringt, reihen sich See um See aneinander wie an einem Perlenband. Diese einzigartige Vielfalt erstreckt sich weit bis in das Brandenburger Land. Weite Buchenwälder und der Müritz-Nationalpark werden vom noch jungen Flüsschen Havel durchflossen, bis dieses zu einem breiten, schiffbaren Fluss in Richtung Berlin wird. Ein ideales Wasserwanderrevier! Die idyllisch gelegenen Bade- und Anglerseen zwischen Mirow und Wesenberg bieten Ruhe und Erholung. Stellvertretend zu nennen sind hier Großer Labussee, Woblitzsee oder der motorbootfreie Useriner See. Bei den von der EU erfassten Gewässern garantiert eine regelmäßige Überwachung zudem beste Wasserqualität. ARBORETUM ERBSLAND Zwischen Granzow und Schillersdorf wurde 1887 ein forstbotanischer Garten mit 50 ausländischen Baumarten angelegt. Die Versuchsanlage diente dazu, Erkenntnisse zur Bereicherung der Flora durch neue Baumarten aus Amerika und Asien zu erhalten. In den 1960er-Jahren erfolgten weitere Pflanzungen. Das Ergebnis können Sie jederzeit zu Fuß oder mit dem Fahrrad besichtigen, der Waldpark ist frei zugänglich. Mit dem Fahrrad können Sie über Schillersdorf nach Zietlitz an den Leppinsee fahren und sich von der dortigen Anlagestelle mit dem Ausflugsschiff nach Mirow zurückbringen lassen. 18 Blick auf die Havel

RECHLIN „Rechlin ist Urlaub!“ Hinter diesem Slogan verbirgt sich eine touristische Infrastruktur, die es in sich hat: Ferienwohnungen und –häuser, Appartementanlagen, Pensionen, Hotels und Gastronomie für jeden Geschmack und Geldbeutel – die Tourist-Info im Zentrum von Rechlin gibt dazu gerne Auskunft. Yachthäfen und herrlich gelegene Campingplätze direkt am Ostufer der Müritz komplettieren das Angebot. Gleich vier Naturbadestrände locken Wasserratten an. Aber es gibt auch viel zu entdecken! Wussten Sie schon, dass auch dieser Ort wie Berlin während der DDR- Zeit durch eine Mauer getrennt war? Luftaufnahme von Rechlin Mit dem Luftfahrttechnischen Museum macht Rechlin auf seine enge Verknüpfung mit der Entwicklung der Luftfahrttechnik aufmerksam. Gleich nebenan gingen auf dem Flugplatz in Lärz ab 1935 die Flieger der „Erprobungsstelle der Luftwaffe“ in die Luft. Abheben können Sie dort auch heute noch – wenn nicht gerade das Kulturfestival „FUSION“ den Platz belebt. Luftfahrttechnisches Museum Nördlich von Rechlin liegt das Dörfchen BOEK, das südliche Tor zum Müritz-Nationalpark. Im alten Gutshaus erfahren Sie alles Wissenswerte über die dortige Natur. Rund um den Hauptplatz gruppieren sich Hotels und Gastronomie. Die kleine Backsteinkirche wartet mit Kunstausstellungen auf. Ob Sie von hier aus mit dem Rad oder Schusters Rappen auf Entdeckungsreise gehen – überall finden Sie zauberhafte Aussichten und Plätze. Gutshaus Boek 19