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Jahnsportforum

Jahnsportforum Neubrandenburg denburg (SCN), der ehemaligen DDR-Medaillenschmiede, sind heute Breiten- wie Spitzensport zu Hause. Und wen wundert’s, dass bei solch effizienter Förderung am Ende Spitzensportler Erfolge feiern und den Namen der Stadt in alle Welt tragen? Die Stadt ist stolz auf ihre Kanuten und Leichtathleten, die u. a. Olympiasieger und Weltmeister wie Martin Hollstein und Andreas Dittmer (beide Kanu) sowie die Weltmeisterin im Diskuswerfen Franka Dietsch hervorgebracht haben. Weit über die Region hinaus trägt aber auch die Hochschule Neubrandenburg den Namen ihrer Stadt. In den Studiengängen Soziale Arbeit, Bauingenieurwesen, Vermessungswesen, Lebensmitteltechnologie, Pflege und Gesundheit, Agrarwirtschaft und Landespflege besuchen hier rund 2.100 Hochschüler die Vorlesungen. ENTDECKUNGEN RUND UM NEUBRANDENBURG DAS TOLLENSETAL In weitgehend unberührter Natur schlängelt sich das Flüsschen Tollense von Neubrandenburg aus durch eine eiszeitliche Grundmoränenlandschaft und mündet bei der alten sehenswerten Hansestadt Demmin in die Peene. Ob Sie nun abschnittsweise per Paddelboot, sozusagen auf Augenhöhe mit den dort ansässigen Bibern, per Rad oder mit dem Auto das Tal erkunden, reizvoll ist die Tour allemal: Die mittelalterliche Burg Klempenow grüßt von weitem mit ihrem Turm und lädt mit seinem Burgcafé zu einer Rast ein. Die Stadt Altentreptow mit ihrem historischen Stadtkern, den beiden Stadttoren und der stattlichen St.- Peter-Kirche aus dem 14. Jh. ist ein weiterer Höhepunkt auf der Tour. Ein kürzlich entdecktes 3.000 Jahre altes Schlachtfeld aus der Bronzezeit repräsentiert einen noch älteren Meilenstein in der Geschichte der Region – und ist das vermutlich älteste Schlachtfeld Mitteleuropas überhaupt. Längst ist das Schlachtgetümmel verstummt und das Tollensetal verspricht Erholung und Idylle pur in urwüchsiger Natur. Tollensesee 24

STADT BURG STARGARD Umgeben von sieben Hügeln und bewacht von der Höhenburg kuschelt sich das Städtchen Burg Stargard in die reizvolle Landschaft. Ein Netz von Wander-, Reit- und Radwegen erschließt die Umgebung und die Veranstaltungen auf der Burg und im Ort sorgen für Kurzweil. Kunstinteressierte besuchen das Marie-Hager-Haus, in dem Werke der regionalen Malerin und wechselnde Ausstellungen im Obergeschoss gezeigt werden. Jung und Alt finden Spaß, Abenteuer und Erholung auf der Sommerrodelbahn. Die Touristinformation Burg Stargard gibt gerne weitere Tipps für die Freizeitgestaltung und bucht auch Ihre Unterkunft. PENZLIN Hexenverfolgung in Mecklenburg! Mehr als 2.000 vermeintlichen Hexen wurde hier im 16. und 17. Jh. der Prozess gemacht. Daumen- und Beinschrauben, Streckbank, Folterstuhl und Folterkreuz sind stumme Zeugen dieser Barbarei. Eine enge, steile Treppe führt hinunter in den 7 Meter tiefen Keller der Alten Burg Penzlin – geradewegs ins Museum für Magie und Hexenverfolgung, wo die Hexenverliese einen Einblick in düstere Foltermethoden dieser Epoche bieten. Nach so viel Grausen kann man seinen Besuch mit einem Hexentrunk in der mittelalterlichen Schwarzküche stilvoll abschließen, bevor man sich der rekonstruierten Burg zuwendet. Penzliner Burg HANSESTADT DEMMIN Von der mittelalterlichen Hanse in den Hansebund der Neuzeit: Demmin war von 1283 bis 1615 Mitglied im Hansebund und so war es für die Stadt Ehrensache, auch dem Hansebund der Neuzeit beizutreten. Seit 1994 trägt die Stadt deshalb mit Stolz wieder den Zusatznamen „Hansestadt“. Die rund 12.000 Einwohner erfreuen sich der landschaftlich reizvollen Umgebung am Zusammenfluss von Peene, Trebel und Tollense. Fünf Landschafts- und Naturschutzgebiete am größten zusammenhängenden Niedermoorgebiet Deutschlands bieten eine unberührte Natur mit zahlreichen Pflanzenarten, die woanders schon ausgestorben sind. Und Naturfreunde können mit etwas Glück selten gewordene Tiere wie Biber, Fischotter und Seeadler beobachten. 25