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60 WANDERN IM REICH DER

60 WANDERN IM REICH DER SAGEN ® Das oberösterreichisch-bayerische Donautal ist reich an Schätzen und Köstlichkeiten, die dem Gaumen schmeicheln, Kostbarkeiten, die das Auge erfreuen, Geheimtipps, die den Entdecker in Staunen versetzen. Und dann wäre da noch der Sagenschatz. Das sind jene wundersamen Geschichten, die hinter Fantasie, Zauberei und Teufelei immer einen wahren Kern enthalten, der vom Leben der Menschen an und mit der Donau handelt. Der Donausteig, das 450 Kilometer lange Weitwanderwege-Netz zwischen Passau und Grein, ist ein Schlüssel zu diesem sagenhaften Schatz. Wo eine der Etappen oder eine der 41 Rundrouten startet, wo ein Aussichts- oder Rastplatz angelegt ist – immer sind auf den Infotafeln die Sagen der Donauregion mit dabei. Sie handeln von Menschen, die ihr Schicksal herausfordern, die übernatürliche Hilfe oder ein übles Ende erfahren, die sogar den Teufel herausfordern und manchmal übertölpeln. Immer aber sind sie fest an dem Platz verwurzelt, an dem sie erzählt werden. Schauplätze sind die Burgen und Schlösser, Kirchen und Klöster, Schluchten und Felsen an denen der Donausteig vorbeiführt. Und im Donausteig-Sagenbuch reisen sie auch mit nach Hause. Als Fenster zur Donau, zu ihren Menschen und Geschichten. Alle Infos rund um den Donausteig, seine Etappen, Rundwanderwege, Donausteig-Wirte und natürlich die Sagen gibt’s im Internet unter www.donausteig.com Wandern / Radfahren Die Schlögener Donauschlinge, Wunder der Natur

61 SCHATZSUCHE AUF DEM DONAURADWEG Kulinarik, Kultur und Bewegung in der Natur. So ließe sich in Kurzform eine Reise auf dem Donauradweg von Passau aus quer durch Oberösterreich in den Strudengau beschreiben. Es ist ein alter Weg, den die Radler nutzen, wenn sie sich auf die Suche nach den kostbaren und köstlichen Schätzen des Donautales machen. Ein großer Teil des Radweges, der vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) mit vier Sternen ausgezeichnet wurde, verläuft auf den historischen Treppelwegen. Auf diesen Pfaden liefen vor langer Zeit jene Pferde, die die antriebslosen Donauschiffe gegen die Strömung flussaufwärts ziehen mussten. Die heutigen Radler müssen da bedeutend weniger Kraft aufwenden. Sie folgen meist dem leichten Gefälle donauabwärts. Und sie können sich nach vollbrachter Tagesetappe in einem der 50 ADFC-zertifizierten „bett+bike“ Betriebe zur Ruhe legen. Mobil mit dem Fahrrad unterwegs sind sie bestens gerüstet, regionalen Genüssen, altem Handwerk und Kulturschätzen nachzuspüren. Ganz Neugierige unternehmen auf 41 Rundrouten Abstecher ins Hinterland. Vielleicht auch einmal mit dem E-Bike, das auf manch steilerem Stück die Waden entlastet. Der Lohn sind ungeahnte Eindrücke und Gaumenfreuden. Diese Erinnerungen reisen als leichtes Gepäck mit nach Hause und bleiben für immer im Gedächtnis. www.donauradweg.at Im Jahr 2018 macht die OÖ. Landesausstellung unter dem Titel „Die Rückkehr der Legion. Römisches Erbe in Oberösterreich“ in der Donauregion Station. Von Mai bis November sind die Ausstellungen in den Donauorten Enns, Schlögen (St. Agatha/Haibach) und Oberranna (Engelhartszell) geöffnet. www.landesausstellung.at Eine Besonderheit der Landesausstellung ist, dass alle Ausstellungen in vollem Umfang erhalten bleiben und auch in den folgenden Jahren zu besichtigen sind. www.landesmuseum.at