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Kostbarkeiten und Köstlichkeiten

Genussführer - Eine Donau-Reise auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen. In der Donauregion zwischen Passau und dem Strudengau leben und arbeiten Menschen, die sich das Ziel gesetzt haben, ihre kreative Kraft dem Außergewöhnlichen zu widmen. Sie schaffen Kostbarkeiten und Köstlichkeiten, die in Idee und Qualität herausragend sind.

6 JEDEN TAG EIN STÜCK

6 JEDEN TAG EIN STÜCK VOM GLÜCK Schokolade macht glücklich. Diese alte Wahrheit beweist sich jeden Tag aufs Neue auf dem Rindermarkt mitten in der Altstadt von Passau. Die alten Gewölbe in denen seit 1903 die Confiserie und das angeschlossene Café Simon ihr Zuhause haben, sind bis an den Rand mit Glück angefüllt. Es ist aber nicht dieses schnelle aber kurzlebige Hochgefühl, das jede beliebige Schokolade erzeugen kann. Die Pralinen und Schokoladen aus dem Passauer Traditionsbetrieb treiben die Glückshormone nachhaltig in die Höhe. Nicht umsonst haben die Simon-Tafeln in alter Tradition 30 „Ripperl“ – für jeden Tag im Monat eines. Das Geheimnis des Hauses Simon, das in einer Lebzelterei und Kerzenzieherei seinen Ursprung hat: Ein sorgfältiger und fachkundiger Umgang mit dem Grundprodukt. Auf diese Weise kitzeln die Chocolatiers die natürlichen Aromen aus der Schokolade. Und verarbeiten sie weiter zu erlesenen Tafeln, Trinkschokoladen und Pralinen. Wie etwa der „Passauer Goldhaube“. Sie hat die Form der traditionellen Kopfbedeckung und ist mit einem Hauch an Blattgold gekrönt. Eben für die höchsten Ansprüche ans tägliche Stück vom Glück. Köstlichkeiten Ein Tölpel aus erlesenen Zutaten

7 Ein süßer Tölpel – Das Passauer Wahrzeichen aus Lebkuchen Freundlich schaut er drein, der „Passauer Tölpel“, das Wahrzeichen der Dreiflüssestadt. Seinen Namen verdankt er seinem Lächeln, das – vorsichtig ausgedrückt – von nicht gerade überbordendem Geist zeugt. Das Steingesicht ist, so sagt es die Legende, bei einem Stadtbrand aus der Fassade des Passauer Domes herausgebrochen und herabgestürzt. Darauf spielt auch der Spruch an, der ihm in den Mund gelegt wird: „Vom Passauer Dom fiel ich herunter, wobei mein schöner Leib zerbrach. Bin trotzdem kreuzwohlauf und munter, nur im Kopf noch etwas schwach.“ Aufgestellt ist der Original-Tölpel an der Mauer des Landratsamtes Passau. Weil es das Vorrecht des reinen Toren ist, unangenehme Wahrheiten auszusprechen, darf der Passauer Tölpel einmal pro Woche in der „Passauer Neuen Presse“ Missstände und Kurioses aus dem Stadtleben aufgreifen. „Aufgespießt und festgenagelt“ heißt seine Kolumne. In der Confiserie Simon hat man dem liebenswerten Unglücksraben vom Dom ein süßes Denkmal gesetzt. Auf einem würzigen Honig-Lebkuchen, aus erlesenen Zutaten hergestellt, prangt sein Gesicht aus Marzipan. So kann sich jeder seinen eigenen Passauer Tölpel mit nach Hause nehmen, um ihn sich dann genüsslich auf der Zunge zergehen zu lassen. 1 Pralinen Schokolade Simon Passau; P & W Simon, Walter Simon e.K. Am Rindermarkt 10 / Jahnstraße 14, 94032 Passau, DEUTSCHLAND +49 851 38 38 85-0, pralinen@simon-passau.de, www.simon-passau.de

DONAU-SOMMER 2018
670-672 Linz - Eferding - Aschach an der Donau - Wesenufer - Passau