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Hapkido-magazin 2018-01

Hapkido Magazin 2017/18 Winteraugabe Für alle Freunde koreanischer Kampfkünste

Fühl den Beat

Fühl den Beat archivderfantasie.com Laura Jäger 4. Kup Taekwondo 6. Kup Hapkido Unser Herz schenkt uns das Leben. Es pumpt das Blut durch unseren Körper, schlägt in seinem eigenen Takt. Wenn wir in Ruhe sind, bewegt sich die Pulsfrequenz etwa bei sechzig bis 80 Schlägen pro Minute. Hand aufs Herz - und schon lässt sich das eigene Leben erspüren. Auch die Lunge verfolgt ihren eigenen Takt, sie versorgt uns mit Sauerstoff ohne das wir aktiv daran denken müssen beim Ein,- und Auszuatmen. Im Auto, vielleicht auf dem Weg zum Hapkido, drehen wir schon mal das Radio lauter, lassen uns einhüllen, davontragen von langsamen oder schnellen Rhythmen, lauten Bässen die den eigenen Herzschlag übertönen. Was passiert da mit uns? Woher kommt die Liebe des Menschen zu Tanz, Musik, Bewegung im Takt? Musik gibt es schon seit Ewigkeiten, vermutlich genau so lange wie es Menschen gibt; Wann genau die Anfänge liegen, scheint nicht klar zu sein. Fakt ist, dass fast jeder Mensch in der einen oder anderen Weise sein Herz an Lieder, Melodien und Gesänge verliert. Doch was passiert wenn wir Musik und Geräusche von außen weitgehend abstellen? Im Auto bleibt uns dann nicht viel anderes übrig, als dem Brummen des Motors zu lauschen. Im Dojang, auf der Matte – was hören und spüren wir dort? Unser Herz, das schneller schlägt wenn wir uns bewegen, dass sich uns und unserem Bedarf an Energie anpasst. Die Atmung egal ob bewusst oder unbewusst, die darüber entscheidet ob wir genug Luft haben um durchzuhalten. Die Füße, die im eigenen Takt auf die Matten auftreten, federn, springen und wieder auftreffen. Jeder Handgriff, jeder Kick und jeder Fauststoß geschieht in unserem eigenen Rhythmus, den uns niemand vorgeben oder aufzwingen kann. Fühl den Beat... ...Ist das nicht ein Gefühl von Freiheit? Was Sie bei Posts in sozialen Medien beachten sollten §§ „Teilen“ war schon seit Beginn sozialem Verhaltens ein hoch geschätzter Impuls. Ob man nun Brot teilt und es den Hungrigen zum Verzehr anbietet; oder ob man als Lehrer oder Lehrerin das erarbeitete Können an seine Schüler weiter gibt und damit sein Wissen teilt, hat immer das soziale Bedürfnis des Helfens und sollte belohnt und gefördert werden. Leider hat das Teilen jedoch auch seine Schattenseiten. Zum Einen kommt nicht jede Hilfe in vollem Umfang beim Bedürftigen an, zum anderen wird nicht jede Hilfe als echte Hilfe empfunden. Manchmal liest man einen guten Spruch zum Beispiel vom längst verstorbenen Karl Valentin, von dem man annimmt es sei „allgemeines Kulturgut“ und teilt diesen mit Freunden in den sozialen Medien. Die Aufklärung über diesen Irrtum folgt dann meist in Form einer äußerst kostspieligen Abmahnung des aktuellen Rechteinhabers mit der Verpflichtung eine Unterlassungserklärung unterschreiben zu müssen, die stets eine Konventionalstrafe von mehreren tausend Euro im Wiederholungsfalle vorsieht. Hat man dann gezwungenermaßen seine Unterschrift geleistet und bezahlt, ist es nicht unwahrscheinlich, dass bereits geteilte Inhalte für die man vor der Unterlassungserklärung verantwortlich war, von anderen Benutzern erneut geteilt werden. Somit kann sich eine kleine Urheberrechtsverletzung durch Multiplikation aus der Konventionalstrafe schnell zur privaten Katastrophe ausarten. Einst hatte ich acht briefmarkengroße Vorschaubilder von Buchseiten meines Meisters, für den ich auf einer Homepage Werbung machte, für den Verkauf des Buches eingepflegt. Die Bilder lagen Jahre lang unbewegt auf dem Server bis zu dem Zeitpunkt als die Abmahnung einer großen Bildervermietungsfirma für nur ein Bild, mit Screenshot meiner Homepage, ins Haus flatterte. Mehrere tausend Euro sollten sofort an den Rechteinhaber überwiesen werden, wenn man einen teuren Rechtsstreit vermeiden wollte. Selbstverständlich nahm ich vorsichtshalber alle Bilder vom Netz. Meine Recherche ergab, dass der einstige Fotograf nach dem das Buch zum x-ten Mal verlegt und nach vielen Jahren vom Markt genommen wurde, seine Rechte an den Bilderverleih abgetreten hatte (ein sogenannter Dritter). Nehmen wir eine der größten Plattformen wie beispielsweise Facebook, so treten Sie noch vor Beitritt als Facebook Mitglied Ihre exklusiven Bild- oder Filmrechte grundsätzlich an Facebook ab. Nur so ist es dem Betreiber möglich, nicht bei jeder Teilung eine Bildoder Markenrechtsverletzung zu begehen und Sie als Teilenden ggf. in die Haftung zu nehmen zu müssen. Dennoch kann das zum Bumerang werden, wenn Sie etwas teilen, das rechtlich auf Grund von Exklusivrechten des Rechteinhabers niemals hätte geteilt werden dürfen. Doch selbst wenn Sie selbst der Rechteinhaber eines Bildes sind, kann das unangenehme und finanziell teure Folgen haben. Verlust Ihrer Exclusivrechte Grundsätzlich gilt für Sie als Urheber, oder Fotograf, dass Sie Ihre exklusiven Bildrechte durch das Einstellen bei Facebook und Co. verlieren! Sollte Sie ein eingestelltes Bild zum Beispiel für unser neues Hapkido-Magazin verwenden wollen, das für die Dauer der Veröffentlichung die Exklusivrechte besitzen muss, dürfen Sie dieses Bild oder diesen Film nicht mehr verwenden, da Sie die Exklusivrechte bereits an FB abgetreten haben. Konsequenzen, die Sie erwarten müssen wenn Sie es dennoch tun, könnten folgende sein. Facebook könnte eines Tages sein Kapital (Rechte an Text, Bildern, Filmen) im Interesse seiner Aktionären an Dritte verkaufen. Diese Dritten würden damit zum neuen Rechteinhaber werden und könnten Sie für die von Ihnen noch irgendwo auftauchenden Bilder in Regress nehmen. Selbst wenn es sich um Ihr „eigentlich“ eigenes Bild handelt. Wie kann man vermeiden seine Bildrechte an soziale Medienplattformen zu verlieren? Sollten Sie Bilder oder Filme teilen aber Ihre Exklusivrechte nicht verlieren wollen, ziehen sie einen Link des Bildes oder des Filmes von Ihrer eigenen Homepage-Url nach Facebook und Co. In diesem Fall erstellt Facebook ein temporäres Vorschaubild Ihres Links, welcher definitiv wieder verschwindet, sollten Sie Ihr Bild oder Ihren Film von Ihrer eigenen Seite nehmen. Durch diese Art der Verlinkung werden bisher KEINE Rechte abgetreten! Wenn Sie Fotos für verschiedene Projekte, wie auf Ihrer Homepage, in Facebook oder anderen sozialen Medien, Veröffentlichungen über Verlage, wie beispielsweise in unserem Hapkido Magazin benötigen, verwenden Sie für jede dieser Gelegenheiten ein eigenes Bild, dass Sie entsprechend kennzeichnen. Eine gute Sportkamera oder sogar neuere Smartphones macht in der Sekunde mehrere Bilder von ein und der selben Scene. Versehen Sie die entsprechenden Bilder mit Ihren Urheberrechten und posten nur solche in sozialen Medien, die Sie anderweitig nie wieder verwenden wollen! (wis) 14 HAPKIDO MAGAZIN 2018-01

HAPKIDO... ...Wir sind gegen RASSISMUS Horst „Hotte“ Storb Polizeibeamter seit 1980 5. Dan Taekwondo Jidokwan 4. Dan Taekwondo Kukkiwon 1. Dan Hapkido KHCA 1.Vorsitzender des Kumgang Dorsten Ich bin Deutscher. Mein Sport ist koreanisch. Meine Freunde kommen aus Korea, Indien, Türkei, Polen, England, USA, Portugal, Argentinien, Griechenland u.a.…..ach ja und Deutschland. Fast alle Konfessionen sind vertreten. Christen, Muslime, Juden, Sikhs, Hindus, Buddhisten und Andere! Wir essen, reden, lachen, weinen und treiben Sport zusammen. Ja wir sind eine bunte Truppe die nicht nur Sorgen und Nöte sondern auch Freude miteinander teilen. Wir begegnen uns mit Respekt und Wertschätzung. Was ist Rassismus und wer will ihn? Albert Memmi, ein tunesisch -französischer Schriftsteller, hat dazu folgende Definition gefunden: „Der Rassismus ist die verallgemeinerte und verabsolutierte Wertung tatsächlicher oder fiktiver Unterschiede zum Nutzen des Anklägers und zum Schaden seines Opfers, mit der seine Privilegien oder seine Aggression gerechtfertigt werden sollen.“ Was heißt Hapkido / Hapkidoin? HAP steht hier für die Harmonie des Körpers, Geist und Seele. (Vereinigen, summieren) KI steht hier für die innere Kraft des Körpers, seiner Lebensenergie. DO steht hier für den geistigen Weg des Lebens und die Lehre des Hapkidoin. IN heißt MENSCH!!! Damit dürfte jedem klar sein: „Wir im Hapkido sind gegen Rassismus“! Um ein Statement öffentlich abzugeben haben wir einen Film gedreht. Ihr werdet dort viele Vereinsjacken mit der Aufschrift Kumgang sehen. „WIR“ ein Film von Nico S. Reich und Horst Storb https://www.youtube.com/watch?v=lFDm- CUljLWs In diesem Sinne Hap Ki! Horst „Hotte“ Storb Link zum Film „Wir sind gegen Rassismus“: https://www.youtube.com/watch?v=lFDmCUljLWs 2018-01 HAPKIDO MAGAZIN 15

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