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IM KW 15

B RIEFKASTEN Doch noch

B RIEFKASTEN Doch noch eine Funktion gefunden? Elegantes Pflaster, Begegnungszone, Tempo 20 und ein Megadach in Form einer Always mindestens Ultra. Der neue Sparkassenplatz ganz groß. Wozu aber dieses Riesendach? Das wird man wissen, wenn man endlich die gelbe Schutzfolie abzieht, habe ich vermutet und: Da muss noch ganz was Tolles rauskommen. Da hat sich doch einer (oder haben sich mehrere) etwas gedacht, bei einem Projekt in dieser Größenordnung. Sollte ich mich getäuscht haben? Die Folie hängt noch immer. Unter dem Dach (auf einem der wunderbaren orangen Retrosessel sitzend), habe ich versucht, seine Funktion zu erraten, weil für mich von außen eine solche nicht zu erkennen war. Und da schau her – ich konnte ein sanftes Brummen hören. Es kann ja doch etwas, das Megading! Ich träume: Salsanacht am Internationalen Frauentag mit Musik, die aus einer Damenbinde dudelt. Nur ist das Brummen viel zu leise für echten Unterhaltungswert und ziemlich monoton. Ob das Dach vielleicht die Farbe wechseln kann? Mitnichten. Nach langer Beobachtung ist mir klar, dass es nur mit Größe punkten kann. Und Form natürlich. Unkonventionell, modern und aufdringlich. Ich rätsle weiter. Vielleicht ein Versteck für die Sparkasse? Das wirklich herzeigbare Gebäude am Platz ist kaum mehr zu sehen. Schade eigentlich! Aber seit letzter Woche bin ich im Bilde: Hier, unter diesem Dach, begegnen sich BMWs. Es lebe der Autokult! Ein bissl mickrig, die zwei Luxuskarossen unter dem Riesendach – da hätte auch eine Always Mini gereicht! Und wie heißt es so schön in der Werbung? Die Always Mini ist unsichtbar! Nini Zangerle, Imst Freude als täglicher Ansporn Dominik Schrott seit 150 Tagen im Nationalrat (tom) Mit dem Slogan „Das Oberland ist Schrott“ hat er im Wahlkampf für Furore gesorgt. Seit 150 Tagen (Angelobung 9. November 2017) vertritt Dominik Schrott nun die Interessen seines Wahlkreises, des Tiroler Oberlandes, im Nationalrat. Zeit, ein erstes Resümee zu ziehen… Die hier veröffentlichten Zuschriften geben die Meinung des Verfassers wieder. STELLENAUSSCHREIBUNG Bei der Gemeinde Sölden gelangt die Stelle des/der zukünftigen Gemeindeamtsleiters/in zur Besetzung. Der Aufgabenbereich umfasst die Agenden einer Gemeindeverwaltung, insbesondere die Leitung des inneren Dienstes, die Gesamtkoordination des Aufgabenbereiches im Gemeindewesen, die enge Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister und die Koordination der operativen Aufgaben und geschäftlichen Tätigkeiten des Wirkungsbereiches einer Gemeinde. Von Bewerbern werden folgende Voraussetzungen erwartet: • Reifeprüfung bzw. erfolgreich abgelegte Gemeindebeamtenprüfung II oder höherwertige Ausbildung (bevorzugt abgeschlossenes Universitäts- oder Hochschulstudium, vorzugsweise der Rechtswissenschaften) • Führungskompetenz und betriebswirtschaftliches Verständnis • Verlässlichkeit, Selbstständigkeit und Fortbildungsbereitschaft werden vorausgesetzt • Erfahrungen und Kenntnisse im Verwaltungsrecht und Berufserfahrung im öffentlichen Dienst vorteilhaft Der Aufgabenbereich umfasst sämtliche verwaltungsrechtliche Agenden in der Gemeinde, insbesondere: • Führung der gesamten Verwaltung sowie Dienstaufsicht über alle Dienststellen der Gemeinde • AnsprechpartnerIn für Bürgermeister, Gemeindeorgane, Mitarbeiter und Bevölkerung • Vorbereitung, Erledigung und Umsetzung der Gemeinderats- und Gemeindevorstandsbeschlüsse sowie Teilnahme an den entsprechenden Sitzungen • Vorbereitung von Rechtsangelegenheiten, Vertragsabschlüssen und Verordnungen • Organisation und Abwicklung von Wahlen und Volksbegehren Die Anstellung erfolgt nach den Bestimmungen des Gemeinde-Vertragsbedienstetengesetzes 2012 (G-VBG 2012) vorerst in VB I/b und bei abgeschlossenem Universitäts- oder Hochschulstudium sowie bei definitiver Bestellung als Amtsleiter/in in VB I/a). Das Mindestentgelt beträgt monatlich € 2.900,– brutto. Dieses Entgelt kann sich durch anrechenbare Vordienstzeiten sowie sonstige, mit den Besonderheiten des Arbeitsplatzes verbundene Entgeltbestandteile erhöhen. Auf § 2 des Gemeinde-Gleichbehandlungsgesetzes 2005 in Verbindung mit § 7 des Landes-Gleichbehandlungsgesetzes 2005 wird hingewiesen. Wenn Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit derzeit rund 100 Mitarbeitern suchen, freuen wir uns über Ihre Bewerbung, die mit den üblichen Unterlagen bis spätestens Freitag, 20. April 2018, 12.00 Uhr im Gemeindeamt Sölden, 6450 Sölden, Gemeindestraße 1, einzubringen oder per E-Mail an gemeinde@soelden.tirol.gv.at zu übermitteln ist. Der Bürgermeister: Mag. Ernst Schöpf E-Mail: leserbrief@rundschau.at Nationalrat Dominik Schrott vertritt seine Wähler seit rund 150 Tagen im österreichischen Parlament in Wien. Foto: ÖVP RUNDSCHAU: Nun sind bereits 150 Tage vergangen, seit du im Nationalrat angelobt wurdest. Ist diese Zeit für dich schnell vergangen? NR Dominik Schrott: Ja, das ist sie. Vor allem deshalb, weil es viel zu tun gibt. Es ist uns gelungen, das umzusetzen, was wir im Wahlkampf versprochen haben: Einen Kurswechsel einzuleiten. Wir stehen derzeit noch am Anfang der Veränderung, konnten aber in diesen 150 Tagen einige Schritte setzen. Zum Beispiel haben wir mit dem Familienbonus für Durchschnittsverdiener eine große Entlastung auf den Weg gebracht. Und wir haben die Mehrwertsteuer im Tourismus gesenkt, um wirtschaftlich wettbewerbsfähig zu bleiben. RS: Wie hat sich ganz generell der Alltag für dich durch deine Tätigkeit verändert? Schrott: Die Tage sind nun ziemlich strikt durchgeplant. Wenn ich in Wien bin, folgt eigentlich ein Termin dem anderen. Neben den Plenarsitzungen findet der Hauptteil der Arbeit in den Ausschüssen statt. Darüber hinaus gibt es noch viele Termine in den Ministerien, Verabredungen im Büro und verschiedenen Sitzungen im Klub. Viel Zeit, um Wien zu erkunden, bleibt da nicht. Ich glaube, ich habe mein Hotelzimmer bislang nur drei Mal bei Tageslicht gesehen. Auch daheim im Oberland versuche ich die Zeit effektiv zu nutzen, um überall hinzukommen. Das ist in drei Bezirken aber nicht immer ganz einfach. RS: Welche Themen sind dir derzeit am wichtigsten? Schrott: Alle Themen, die das Tiroler Oberland betreffen und unsere Region noch lebenswerter machen. Ich selber bin Mitglied im Umwelt- sowie Verkehrsausschuss. Ein großes Anliegen ist mir dabei der Tschirganttunnel. Eine Verkehrsentlastung für die leidgeplagte Bevölkerung ist hier längst überfällig. Zudem bin ich im Südtirol- und im Landesverteidigungsausschuss. RS: Wie beurteilst du die Zusammenarbeit mit der FPÖ? Schrott: Die Zusammenarbeit auf Bundesebene ist ausgezeichnet – sehr sachlich und konstruktiv. In allen Ausschüssen herrscht eine gute Arbeitsbasis. Was ich von den Altgedienten höre, lassen sich „die Blauen“ auf Gespräche ein und lehnen nicht gleich alles kategorisch ab, wie es früher die SPÖ gemacht hat. Ich hoffe also, dass gemeinsam mit dem Koalitionspartner in dieser Periode die größten Herausforderungen bewältigt werden können. Das Gleiche wünsche ich mir für Tirol. Ich hoffe, dass in den nächsten Jahren nicht alles durch die Grünen verhindert wird. Vom Koalitionsübereinkommen bin ich nicht besonders begeistert, beispielsweise in den Bereichen Verkehr und Skigebietserweiterungen. Stabilität darf nämlich nicht Stillstand bedeuten. RUNDSCHAU Seite 10 11./12. April 2018

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