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IM KW 15

Imster Autofrühling

Imster Autofrühling Besuchen Sie die größte Automesse im Tiroler Oberland (jakö) Zum Start der neuen Saison findet dieses Jahr der Imster Autofrühling am Samstag, dem 14., und Sonntag, dem 15. April, von 9 bis 17 Uhr statt. Mit dabei sind wieder die Autohäuser Eberl, Goidinger und Falch sowie die Firma Hochfilzer, welche die neuesten Autotrends im Gewerbegebiet von Imst vorstellen. Heiße Motoren, die neuesten Autotrends sowie Miet-Wohnmobile der Firma „TransVia“ erwarten Besucher beim diesjährigen Imster Autofrühling. Nicht nur die großen, auch die kleinen Besucher kommen hier mit Sicherheit ganz auf ihre Kosten. D A WAR WAS LOS... BUNTE VIELFALT. Die neuesten Modelle der unterschiedlichsten Autohersteller werden nicht nur präsentiert, sondern können treu dem Motto „probieren statt studieren“ auch gefahren werden: Setzen Sie sich doch einfach selbst hinter das Steuer und absolvieren Sie eine Probefahrt mit den Autos Ihrer Wahl. Nicht nur Autofans wird viel Sehenswertes gezeigt, sondern auch für Familien lohnt sich ein Besuch des Imster Autofrühlings allemal. Geboten wird nämlich ein ebenso vielfältiges wie buntes Rahmenprogramm. Wer sich für Sicherheit interessiert, ist bei der Arbö-Vorführung Ihr geprüfter und zertifizierter Bauwerksabdichter! Nachhaltig · Ökologisch · Fair SPENGLEREI & SCHWARZDECKUNG FLACHDACHABDICHTUNGEN GRÜNDACH Bacher Dachbau GmbH · Oberlängenfeld 108 · A-6444 Längenfeld t. +43 5253 5750 · info@bacher-dachbau.com · www.bacher-dachbau.com Ein vielfältiges und buntes Programm für die ganze Familie. Foto: Fotolia mit Aufprall- und Mopedsimulator genau richtig, während sich die kleinen Besucher auf der Kinderhüpfburg vergnügen können. Planen Sie auch etwas Zeit für den Bauern-/ Kreativmarkt ein, denn dieser bietet regionale sowie handgefertigte Besonderheiten. Für Speis und Trank ist natürlich bestens gesorgt: Von frischen Hendln, Wraps (Catering Schwarz) bis zu süßen Verführungen der Konditorei Regensburger ist für jeden Geschmack das Passende dabei. ANZEIGE Behinderungen im Zugverkehr (GeSch) Von Samstag morgens, dem 14. April, bis Mittwoch nachmittags, dem 25. April, müssen sich Bahnreisende auf geänderte Fahrtzeiten der ÖBB Railjets übers Deutsche Eck einstellen. Die DB führt nämlich Erhaltungsarbeiten durch. Die Railjets von Wien kommend werden an ihren Halten in Tirol ca. 15 Minuten und in Vorarlberg ca. 20 bis 25 Minuten später eintreffen. Auch Richtung Wien ist mit längeren Reisezeiten und späteren Ankünften in Salzburg, Linz, St. Pölten und Wien zu rechnen. Im engen Taktgefüge haben die Abweichungen im Fernverkehr auch Auswirkungen auf Anschlussverbindungen im Nahverkehr. Unter anderem sind die direkten Anschlüsse in Innsbruck zu den Regionalexpress-Zügen (REX) nach Telfs/Ötztal/Imst und die S- Bahn nach Ötztal nicht möglich, auch hier kommt es bei Anschlüssen zu Wartezeiten. Im Oberland müssen täglich zwischen 10 und 17 Uhr REX der Linie Innsbruck – Landeck zwischen Landeck und Schönwies in beiden Richtungen im Schienenersatzverkehr mit Bussen geführt werden. Für Bahnreisende ergeben sich dabei frühere Busabfahrtszeiten in Landeck Richtung Schönwies. An den Bahnhöfen Schönwies und Landeck sind Kundenlenker im Einsatz, um die Fahrgäste zu den Bussen zu leiten. Die REX-Züge in Schönwies weiter Richtung Innsbruck fahren zur gewohnten Abfahrtszeit pünktlich ab. Ebenso verkehren einige REX-Züge zwischen Ötztal und Schönwies um bis zu zehn Minuten verspätet, weil es in Richtung Landeck im Bahnhof Ötztal ein Überholen durch den Railjet gibt. Infos über die Fahrplanänderungen unter www.oebb.at bzw. über die ÖBB-Hotline 0800 312131. Auch Bürgermeister Stefan Weirather ließ es sich nicht nehmen, in den Glenthof zu kommen, um den Jubilaren Max Mitterer und Armin Kerschbaumer, zusammen mit Ortsstellenleiter Helmut Knabl (v.r.) Dank und Anerkennung auszusprechen. (Jo) Der Kameradschaftsabend der Imster Bergretter letzten Freitag im Glenthof wurde für zwei Mitglieder auch ein Abend der Überraschung. Max Mitterer und Armin Kerschbaumer sind seit nunmehr 60 Jahren bei der alpinen Rettungsorganisation, der beide am 6. März 1958 beigetreten sind. Dafür wurde ihnen die Ehrenurkunde und das Ehrenabzeichen in Gold verliehen. Der 1933 in Jenbach geborene Max Mitterer kam über die Tiwag nach Imst und war zuerst bei der Imster Alpenvereins-Jungmannschaft. Er begab sich oft auf Touren in die Westalpen und begeisterte sich für die Mineraliensuche. Armin Kerschbaumer, der 1941 geborene Imster, bekleidete lange Zeit das verantwortungsvolle Amt des Gerätewartes und ist heute noch stets mit den Skiern oder dem Fahrrad unterwegs. Sowohl Mitterer als auch Kerschbaumer sind noch aktiv als Bergretter einsatzbereit. Berni Anker, langjähriger Imster Ortsstellen-, Bezirks- und Landesleiter und nunmehriger Ehrenlandesleiter der Tiroler Bergrettung gab eine Anekdote zum Besten, bei der ein Mitglied, das von Beruf Stadtpolizist gewesen war, nach einem Kameradschaftsabend im Wirtshaus frühzeitig die Runde verließ, um später uniformiert zurückzukehren, um seine Kameraden für das Übertreten der Polizeistunde abzustrafen. Nach der Ehrung ging es in die Kegelbahn zu einem kameradschaftlichen Kegelturnier. Dieses gewann Frank Tangl (r.) mit Freundin Maria. Ausbildungsleiter Bernhard Senn (l.) organisierte den kameradschaftlichen Abend. „Gehört Kegeln etwa auch zum Ausbildungsspektrum der Imster Bergrettung?“ RS-Fotos: Krismer RUNDSCHAU Seite 12 11./12. April 2018

11./12. April 2018 Mit Pilzgerste gegen Maikäfer Biologisches Verfahren seit 20 Jahren im Oberland erfolgreich Mit der Entwicklung des Pilzgerste-Verfahrens zur Maikäfer- beziehungsweise Engerling-Bekämpfung ist dem Mikrobiologen Hermann Strasser von der Universität Innsbruck ein entscheidender Schritt zur Eindämmung der Landwirtschaftsschädlinge gelungen. Flächendeckend angewendet hält das für den Menschen völlig ungefährliche Verfahren auch in den Problemgebieten des Oberlandes die Maikäferpopulation unter Kontrolle. Von Peter Bundschuh Biologe und Entwickler des Verfahrens Hermann Strasser: „Durch den Einsatz der Melecont Pilzgerste, eines natürlich im Boden vorkommenden Pilzes, wird die Population völlig ohne Chemie auf ein erträgliches Maß reduziert. Dabei dient das sterile Gerstenkorn als Träger für den Pilz, der sich im Boden entwickelt und dadurch die Engerlingsbefalldichte vermindert.“ Treppen wieder schön und sicher! Mit dem Stufe-auf-Stufe-System! Rufen Sie uns an: 05263/6377-0 www.portas.at/treppen VORGANGSWEISE. Der Maschinenring Oberland hat als Partner drei Geräte für Tallagen und ein Gerät für Hanglagen im Einsatz, so könne die flächendeckende Ausbringung der Pilzgerste gewährleistet werden, erklärt Gottfried Gabl, Maschinenring-Geschäftsführer gegenüber Medien. Weiters Martin Kapeller, Landwirtschaftskammer Imst und Vizebürgermeister Mieming: „Wir haben derzeit in Summe 250 Hektar in Mieming, 100 Hektar in Silz, in Roppen 50 Hektar und in Arzl zehn Hektar in Behandlung. Ein weiterer Vorteil der chemiefreien Maikäferbekämpfung ist ein bodenschonendes Schlitzverfahren zur großflächigen Verteilung der Gerstenkörner in etwa vier Zentimeter Bodentiefe. Finanziert wird die Ausbringung der nicht keimfähigen Gerste als Träger der Pilzsporen jeweils zu einem Drittel von den Landwirten, den Gemeinden und dem Land Tirol. Dahingehend lobt Josef Hechenberger die Zusammenarbeit und ausgezeichnete Projektvernetzung von Wissenschaft, Breit gefächerte Projektzusammenarbeit auf Erfolgskurs: Gemeinsam im Kampf gegen ein Überhandnehmen von Engerlingen und Maikäfern im Bezirk Imst. Wissenschaft, Bauern, Landwirtschaftskammer, Maschinenring, Gemeinden und Land Tirol ziehen an einem Strang. Bauern, Landwirtschaftskammer, Maschinenring, Gemeinden und Land Tirol zur Qualitätserhaltung des Grünlandes, die als Basis des landwirtschaftlichen Erfolges anzusehen sei, wie der Präsident der Landwirtschaftskammer ausführte. TIROL ALS FORSCHUNGS- GEBIET. In ganz Tirol werden im heurigen Jahr etwa 400 Hektar Grünund Ackerland der „Pilzgerstenkur“ zugeführt. Dabei stehen nicht nur die besonders befallsbedrohten Flächen des Oberlandes, sondern auch Gebiete im Unterland und in Osttirol auf dem Behandlungsplan. Außerdem werde aktuell ein Forschungsprojekt an über 20 Standorten in allen drei Landesteilen in Zusammenarbeit von Universität Innsbruck, Land Tirol und Landeslandwirtschaftskammer durchgeführt. Messungen von Pilzdichte im Boden, dem Fraßbefall von Engerlingen und Maikäfern, ergänzt durch Befragungen der Bauern würden wichtige wissenschaftliche und unmittelbar in die Praxis einfließende Erkenntnisse liefern. Das Pilzgersteverfahren könnte auch im Hausgarten durchaus sinnvoll zur Anwendung kommen. Ein diesbezüglich sehr kostspieliges und daher ausständiges Genehmigungsverfahren lässt die Abgabe an „Privat“ derzeit nicht zu. Biologische Schädlingsbekämpfung: Seit über 20 Jahren bewährt sich der Einsatz von Pilzgerste in Maikäfer-Befallsgebieten des Tiroler Oberlandes: Josef Hechenberger, Gottfried Gabl, Lukas Peer, Martin Kapeller, Benedikt Van Staa und Mikrobiologe Hermann Strasser (v.l.). Der Maschinenring Oberland hat als Partner drei Tallagen-Geräte und ein Gerät für Hanglagen im Einsatz, so kann die flächendeckende Ausbringung der Pilzgerste gewährleistet werden. RS-Fotos: Bundschuh Thujen Smaragd 1,20 m nur € 9,50 statt € 11,90 Majo B M Or Pete K R Ä U T E R an rlauch skat hymian gano silie für Ihren Garten -15% Aktion gültig von Donnerstag, 12.4. bis einschließlich Montag, 16.4. PELARGONIEN (Geranien) und SURFINIEN (Petunien) halbfertig zu AKTIONSPREISEN auch bei uns erhältlich! Immer Dienstag Baumschultag -15% ÖFFNUNGSZEITEN: Mo bis Fr: 8.30 – 12 Uhr, 13.30 – 18 Uhr Samstag 8.30 – 13 Uhr Tel.: 05266/88258 www.norz-tichoff.at RUNDSCHAU Seite 13