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IM KW 15

Gesicht des ÖZIV Tirol

Gesicht des ÖZIV Tirol Zimmermann geehrt Max Zimmermann vom OGV-Mieming (M.) wurde geehrt. Foto: Karin Bachmann (prax) Nach zwei Jahren Karenzzeit ist Nora Resch wieder als Geschäftsführerin des ÖZIV Tirol im Einsatz. „Ich habe die ersten drei Monate meines beruflichen Wiedereinstiegs genützt, um mich mit allen Vorgängen der letzten zwei Jahre intensiv vertraut zu machen. In dieser Zeit liegen doch einige sehr wesentliche Veränderungen für Menschen mit Behinderungen, wie z.B. das Tiroler Teilhabegesetz oder das Inkrafttreten des Bundesbehindertengleichstellungsgesetzes“, freut sich Nora Resch, gemeinsam mit ihrem bewährten Team, wieder für die Interessen von Menschen mit Behinderungen in Tirol agieren zu dürfen. Foto: ÖZIV Tirol AK Ferienaktion Abenteuerwoche Imst Erstmals gibt es heuer im Rahmen der AK Ferienaktion ein Angebot für alle, die von Imst aus tolle Tag erleben wollen: Die Abenteuerwoche Imst von 27. bis 31. August. Gleich anmelden unter 0800/24 10 24! Die AK Tirol bietet heuer für Kinder und Jugendliche wieder 28 tolle Wochen voll Ferienspaß, mit und ohne Übernachtung! Für die Abenteuerwoche Imst (ohne Übernachtung) ist es erstmalig möglich, dass Kinder in Imst bei einem Treffpunkt abgeholt und abends wieder dorthin zurückgebracht werden. Foto: grafikplusfoto/stock.adobe.com Die spannende Woche Ende August bietet ein abwechslungsreiches Programm für 7- bis 12-Jährige: Im Ötzi-Dorf erfahrt ihr, wie die Menschen vor rund 5.000 Jahren gelebt haben. Im Greifvogelpark bestaunt ihr die Flugkünste von Adlern und anderen beeindruckenden Vögeln. Spaß und Action sind auch auf der längsten Alpen-Achterbahn der Welt und natürlich beim Schwimmen angesagt. Die Abenteuerwoche Imst im Rahmen der AK Ferienaktion findet von Montag, 27. bis Freitag, 31. August statt. Voraussetzung für die Teilnahme eines Kindes an der Ferienaktion ist, dass zumindest ein Elternteil Mitglied der AK Tirol ist. Der Selbstbehalt beträgt für ein Kind 90 Euro (Geschwisterkind 80 Euro). Rasch anmelden unter der Hotline 0800/24 10 24, weitere Details gibts auf aktirol.com (dgh) Für die Obst- und Gartenbauvereine hat der Frühling bereits Mitte März begonnen: Die Delegiertentagung ist der Startschuss für das Gartenjahr und fand heuer am 16. März in der Völser Blaike statt. Es wurde deutlich, dass sich der Landesverband längst von der reinen Interessengemeinschaft zu einem Dienstleistungsbetrieb für Garten- und Naturinteressierte in Tirol entwickelt hat: Er vereint mehr als 21 000 Mitglieder von 115 Obst- und Gartenbauvereinen; unter dem Dach des Verbandes treffen Kräuterkenner auf Rosenliebhaber, Baumwärter auf Obstspezialisten, Bauern auf Hobbygärtner und Vogelkundler auf Bienenfreunde. Ein Schwerpunkt ist wieder ein Tag der offenen Gartentür: Am 17. Juni öffnen 52 private Gärten ihre Tore. Höhepunkt war die Verleihung der höchsten Auszeichnung des Verbandes, der Anton-Falch-Medaille, an 15 verdiente Persönlichkeiten aus allen Bezirken, darunter Max Zimmermann vom OGV-Mieming. G LANZLICHTER Gesetze auf Zeit glanzlichter@rundschau.at Liebe Freunde des Rechtsstaates! Unsere Politiker haben in erster Linie eine Aufgabe. Sie passen die allgemeingültigen Spielregeln unseres Miteinanders den ständigen Veränderungen des realen Lebens an. Dabei gibt es genug zu tun. Denn noch nie hat sich unsere Welt so schnell gedreht wie derzeit. Beim Bauen, in der Technik, den Medien, im Verkehr, bei Bildung und Erziehung oder in Sicherheitsfragen braucht es laufend neue Gesetze, Verordnungen und Erlässe. Das EU-Parlament, der Nationalrat und der Landtag sind die dafür zuständigen Beschlussgremien. Soweit, so gut. Für uns, die Bevölkerung, ist das alles nicht mehr überschaubar. Und doch heißt es: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Als Staatsbürger bist du ausgeliefert. Wir leben in einem Dschungel von Paragraphen, deren Fülle nicht einmal Rechtsanwälte oder Steuerberater ansatzweise überblicken können. Das ist ein Dilemma. Und daher denke ich über Lösungen nach. Radikal und visionär. 1.) sollte beim Beschluss neuer Gesetze jedenfalls überlegt werden, ob man dadurch alte schlicht auflassen kann. 2.) müssten Neubeschlüsse auf ihre finanzielle Machbarkeit überprüft werden. Dies vor allem deshalb, weil die Gebietskörperschaften wie Bund, Land oder Gemeinden sehr unterschiedlich die Kostensuppe auslöffeln. Speziell bei den Sozialausgaben wie Pflege und Mindestsicherung oder bei der Kinderbetreuung treffen die ganz oben beschlossenen Entscheidungen immer öfter die Kommunen. Womit wir bei 3.) wären. Da die Auswirkungen von Gesetzen gleich schwer zu berechnen sind wie die Neuerungen, die uns der Alltag laufend bringt, könnten Gesetze ab sofort nicht mehr für die Ewigkeit, sondern schlicht auf Zeit beschlossen werden. Vielleicht sogar angepasst an die Legislaturperioden. Gute Gesetze kann man dann verlängern, schlechte auslaufen lassen. Und neue Politiker könnten rasch die Fehler ihrer Vorgänger ausbessern. Wir würden so wieder mehr gestalten als verwalten! Meinhard Eiter RUNDSCHAU Seite 6 11./12. April 2018

Helfen statt wegwerfen Was manche wegwerfen wollen, kann anderen helfen WIR ZIEHEN UM! NEU AB MAI 2018 Hauptstraße 47 - Oetz (ehem. Cafe Tyrol) TOP-UMZUGSANGEBOTE AB 15. APRIL AUF UNSERE NEUEN FRÜHLINGSKOLLEKTIONEN! Öffnungszeiten: Mo bis Fr 09:30 - 18:00 Uhr und Sa 09:30 - 17:00 Uhr rimls gmbH & cokg | hauptstraße 41 | 6433 oetz | +43 5252 21513 | office@riml-with-love.at | riml - with love Auch Marina Zangerle (r.) freute sich, mit einigen Artikeln den guten Zweck zu unterstützen und übergab Gerhard Schrempf (l.) und Demet Özgür etwas Geschirr und einige Dekorationssachen. (mel) Erneut rief der gemeinnützige Verein „Issba“ zu einer ReUse-Sammlung in Imst auf. Das Ziel des Vereins, der 1989 gegründet wurde, ist es, Arbeitsplätze für benachteiligte Personen zu finden. Nicht nur dass sie selbst Transitarbeitsplätze anbieten, sie versuchen auch durch Schulungen und Kurse allen die Eingliederung oder den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt zu erleichtern. Mit den ReUse-Aktionen, die bereits in Imst, Landeck und auch Reutte Anklang fanden, möchte man die Einwohner für ihr Abfallverhalten sensibilisieren. Nicht alle Gebrauchsgegenstände, die nach unserem Ermessen ausgedient haben, sind nutzlos. Deshalb versucht „Issba“ viele Konsumenten zu erreichen und bietet ihnen an, ihre Waren, die sie nicht mehr brauchen, für einen guten Zweck zu spenden. Ob Bücher, Küchengegenstände, Elektrogeräte, Dekorationsartikel Klara Kneringer (l.) aus Imst spendete ihre noch voll funktionstüchtige Mikrowelle und übergab sie an Demet Özgür (r.), einer Mitarbeiterin von „Issba“, die am Freitag alle Spenden überprüfte und entgegennahm. RS-Fotos: Burger den zu kleinen, erschwinglichen Preisen verkauft. So ist nicht nur der Gewinn aus dem Verkauf für das soziale Projekt von „Issba“ wichtig, sondern auch der Beitrag zum Rückgang unseres Müllberges ist ein sehr positiver Nebeneffekt. Schon in den ersten Minuten der oder Geschirr, alles wird bei der Übergabe überprüft, später gereinigt, eventuell verschönert und dann im eigenen Secondhandla- Kellerschachtabdeckung nach Maß vom Fachmann Ihr Fachbetrieb in Silz 05263/637715 www.flitec.at Sammelaktion am Freitagnachmittag auf dem Recyclinghof in Imst kamen viele Einwohner, die dieses Projekt unterstützen wollten. Nicht nur viel Geschirr, sondern auch einige Elektrogeräte und verschiedene Lichter machten den Anfang. Nach einem sehr erfolgreichen Nachmittag freuen sich schon alle Mitarbeiter, die Schätze zu sortieren und bald möglichst im Laden verkaufen zu können. Das erste Jugendkonto mit gratis Unfallversicherung und JBL CLIP 2 SPEAKER. Entdecken. Überlegen. Eröffnen. Das Jugendkonto mit den besten Vorteilen. Jetzt in deiner Raiffeisenbank. 11./12. April 2018 RUNDSCHAU Seite 7