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Reiche Funde Ladis:

Reiche Funde Ladis: Archäologen finden bronze- bis eisenzeitliche Relikte (ap) Mehr als 20 000 Funde von der Frühen Bronzezeit bis zur Eisenzeit (Hallstattzeit), also ca. 1300 bis ca. 500 vor Christus, wurden bei den Grabungen auf dem Grundstück von Familie Anton und Sonja Netzer an das Tageslicht geholt. Burghügels. Eine solche kann man jedoch in dem untersuchten Bereich ausschließen. Am Hangfuß konnte aber ein alter Weg gefunden werden. So stellte sich für die Forscher die Frage nach dem ursprünglichen Zweck so reichhaltiger Hinterlassenschaften. Man vermutet einen vorchristlichen Kultplatz, wobei ein Brandopferplatz wie am Gachenblick auszuschließen ist. Man wisse noch recht wenig über die kulturellen Bräuche aus jener Zeit, schlossen die Archäologen. „Es fehlten die Worte“ Landesüblicher Empfang für Anton Mattle in Galtür (lisi) Im Mai 2013 wurde Anton Mattle erstmals zum Vizepräsidenten des Landtages gewählt, am 28. März 2018 wurde er offiziell bestätigt. Als Anerkennung fand am Ostermontag in seiner Heimatgemeinde ein feierlicher landesüblicher Empfang für den seit 26 Jahren amtierenden Galtürer Bürgermeister statt. Tonscherben aus der Bronzezeit (links), Schleifstein und Kanonenkugel aus dem Mittelalter (M.) und Schmuckstücke aus der Bronzezeit (r.) RS-Fotos: Pircher Das Baugrundstück liegt laut Raumordnungskonzept in einer Funderwartungszone, und so war es keine Frage, dass die Bauherren bereits zu Beginn der Planungen den Kontakt zum Bundesdenkmalamt aufgenommen haben. Mag. Johannes Pöll vom Bundesdenkmalamt dankte Familie Netzer für die hervorragende Zusammenarbeit. Er verwies auf die hohe Konzentration an Funden aus vorchristlicher Zeit im Oberen Gericht – aufgrund der klimatisch günstigen Verhältnisse sei eine dauerhafte Besiedlung dieses Raums seit mehr als 3 500 Jahren äußerst wahrscheinlich. www.kaminbau-systeme.at STOLZ AUF GESCHICHTE. Laut österreichischem Recht steht die Hälfte der Funde dem Grundeigentümer, die zweite dem Finder zu – dies ist in beiden Fällen Familie Netzer, da sie die Grabungen auch in Auftrag gegeben hatte. Familie Netzer will Teile der Funde der Öffentlichkeit im neuen Haus präsentieren. Man ist sehr stolz auf die lange Geschichte des Heimatdorfs und der Gast soll erleben in welchem geschichtsträchtigen Gebiet er seinen Urlaub verbringt, so Alt-Bgm. Toni Netzer. Die archäologischen Grabungen wurden von der Firma Ardis aus Innsbruck durchgeführt. Schon bei den ersten Sondierungen stieß man auf Funde – die wertvollsten und schönsten Stücke wurden bei den ersten Sondierungen gefunden. In weiterer Folge wurden der ganze Hang und der Hangfuß systematisch durchsucht. Mehr als 20 000 Fundstücke aus der Frühzeit, aber nur zwei aus dem Mittelalter waren die Ausbeute. 15 000 Fundstücke waren Tierknochen, vorwiegend von Wildtieren (u. a. von Bären), der Rest von Haustieren. Ein Großteil der Tierknochen wies Bearbeitungsspuren auf, sie waren sicherlich keine Speisenreste, so Archäologe Christoph Faller. Die gesamten Fundstücke müssen nun noch wissenschaftlich aufgearbeitet werden, man hofft dass sich ein Student der Universität Innsbruck dieser Arbeit im Zuge einer Masterarbeit oder einer Dissertation annimmt. KEINE SIEDLUNGSRESTE, KEIN GRÄBERFELD. Ursprünglich erwarteten die Archäologen eine Siedlung im Bereich unterhalb des Marion Seger (Fa. Ardis), Toni Netzer, Sonja Netzer, Bgm. Florian Klotz, David Netzer, Christoph Faller (Fa. Ardis) und Mag. Johannes Pöll (Bundesdenkmalamt, v. l.) LH-Stv. Josef Geisler, Sarah und Alexandra Mattle, Gattin Daniela und Anton Mattle (v. l.) RS-Foto: Zangerl Dass die Galtürer mehr als stolz auf ihren Toni sind, war beim festlichen Empfang, bei welchem nahezu das ganze Dorf auf den Beinen war, einmal mehr ersichtlich. Nach 2003, 2008, 2013 und der Landtagswahl im Februar zieht Anton Mattle nun zum vierten Mal in den Landtag ein. Diese Wiederwahl und die erneute Ernennung zum Landtagsvizepräsidenten waren die Hauptgründe, nicht vergessen werden sollte aber, dass Mattle bei der Tiroler Landtagswahl am 28. Februar als „Vorzugsstimmenkaiser“ hervorging: Mit 8 012 Vorzugsstimmen, allein im Bezirk Landeck, schaffte der Galtürer das landesweit beste Ergebnis. „ARBEIT WIRD GE- SCHÄTZT“. Beim feierlichen Empfang waren auch Familienmitglieder, Wegbegleiter und Freunde, Ehrengäste wie Pfarrer Bernhard Speringer, Diakon Karl Gatt, LH- Stv. Josef Geisler, LR Gabriele Fischer wie Vertreter der Feuerwehr, des Trachtenvereins, des Skiclubs, des Chors, der Bergrettung, des Gemeinderats als auch Bürgermeister- Kollegen aus dem Tal und natürlich die Traditionsvereine Musikkapelle und die Schützenkompanie Galtür. Organisiert hat den feierlichen Empfang der Gemeinderat rund um Vizebürgermeister Hermann Huber: „Alle haben sich eingefunden, um Toni diese Ehre zu erweisen – Toni, du hast es auch nach 25 Jahren als Bürgermeister geschafft, dieses tolle Vorzugsstimmenergebnis zu erzielen. Über 8 000 Vorzugsstimmen hat vor dir kaum jemand geschafft … Es zeigt, dass die Arbeit geschätzt wird, besonders den großen Einsatz und die unermüdliche Schaffenskraft.“ „DA FÜR DIE ANLIEGEN DER BEVÖLKERUNG“. Diesem Lob stimmt auch der stellvertretende Landeshauptmann Josef Geisler zu: „Den Toni zeichnet aus, dass er sehr gewissenhaft und verlässlich arbeitet – er versucht auch stets, sich um die kleinen Anliegen der Bevölkerung zu kümmern.“ Als „großen Ausdruck der Wertschätzung“ empfand auch Anton Mattle selbst das zahlreiche Erscheinen beim landesüblichen Empfang: „Es tut einfach, nach so vielen Jahren in der Politik, gut“, freute sich Mattle, der zugab, dass er besonders aus dem Häuschen war, als er erfuhr, dass er 8012 Vorzugsstimmen erhalten hat: „Er schrieb mir ein SMS mit der Zahl des Tages, nämlich 8012 – da fehlten mir einfach die Worte.“ Auch das bezirksweite Ergebnis freute den Volkspartei-Politiker: „64 % wurden das letzte Mal in den 60er-Jahren erzielt.“ RUNDSCHAU Seite 18 11./12. April 2018

B RIEFKASTEN „Parteienversorgungsrat“ „Glanzlichter“, Ausgabe vom 3. April 2018 Sehr geehrter Herr Eiter, ich nehme Bezug auf Ihren Kommentar zur Entsendung der Tiroler Abgeordneten zum Bundesrat mit dem Titel „Parteienversorgungsrat“ und nehme diesen zum Anlass, einige der von Ihnen kritisierten Punkte objektiv darzustellen: Österreich ist ein Bundesstaat und hat sich für die Einrichtung von zwei parlamentarischen Kammern entschieden. So steht es in unserer Verfassung. Der Bundesrat soll in diesem System vor allem die Interessen der Bundesländer vertreten. Die von Ihnen kritisierte Schwäche des Bundesrates beruht darauf, dass diese Kammer beim größten Teil der vom Nationalrat beschlossenen Gesetze nur ein aufschiebendes Vetorecht hat. Es muss allerdings ergänzt werden, dass Verfassungsgesetze, die die Kompetenzen der Länder einschränken würden, vom Bundesrat mittels absolutem Vetorecht verhindert werden können. Außerdem bestehen viele weitere parlamentarische Die hier veröffentlichten Zuschriften geben die Meinung des Verfassers wieder. 11./12. April 2018 Kontrollrechte, die die Mitwirkung des Bundesrates, speziell auch bei EU-Materien, möglich machen und die Sie leider unerwähnt gelassen haben. Die von Ihnen unterstellte Überflüssigkeit dieser Einrichtung ist daher nicht richtig, gleiches gilt für die einzelnen Abgeordneten. Jedes politische Mandat, egal, ob auf Gemeinde-, Landes- oder Bundesebene muss mit Leben erfüllt werden und bietet ausreichend Möglichkeiten, im Dienste der Bevölkerung tätig zu sein. Ich verschließe mich sicher nicht einer Diskussion über Verbesserungen oder Änderungen der Arbeitsgrundlage der zweiten Kammer, lege aber Wert auf die Feststellung, dass wir Bundesräte dies nicht alleine entscheiden können. Gerne lade ich Sie zu einem persönlichen Gespräch ein, bei dem Sie sich ein Bild von unserer Arbeit und meinen ganz persönlichen Vorhaben als Außerfernerin und Frauenpolitikerin machen können. BRin Dipl.-Kffr. (FH) Elisabeth Pfurtscheller Mein Kind in der Lehre Damit Eltern ihre Kinder bei der Ausbildung bestmöglich unterstützen können, beleuchtet ein AK Experte wichtige Themen: Rechte und Pflichten aus dem Lehrverhältnis + Eltern als Partner im Lehrverhältnis + Mit der Lehre zum beruflichen Erfolg + Lösungswege bei Schwierigkeiten + Förderungen und Unterstützungen. Um rasche Anmeldung wird gebeten! Di. 17. April, 19 Uhr in der AK Landeck, Malserstraße 11 Anmeldung unter 0800/22 55 22 - 3450 oder landeck@ak-tirol.com BEZIRKSKAMMER LANDECK E-Mail: ausserferner.red@rundschau.at 41 Einsätze Kommando der Feuerwehr Ried bestätigt AF-Kdt. Simon Schranz, der ehemalige AF-Kdt. Heinrich Heiß, Bgm. Elmar Handle, Kdt. Rupert Mair, die ausgeschiedenen Funktionäre OV Mathias Salner, OV John Koolen, Kdt.-Stv. Andreas Saurer, die neugewählten Funktionäre Philipp Schmid sowie Simon Mair, BFI Thomas Greuter (v. l.) Foto: Thomas Greiter (dgh) Im Rahmen der Vollversammlung am 17. März zog Kdt. Rupert Mair Bilanz über das vergangene Jahr. Es waren 41 Einsätze mit beachtlichen 2995 Stunden zu bewältigen. Die Feuerwehr Ried hat derzeit 68 Mitglieder – 49 im aktiven Dienst, elf Reservisten und acht Jungfeuerwehrmänner. Highlight des vergangenen Jahres war die Anschaffung eines neuen Löschfahrzeuges. Unter dem Vorsitz von Bgm. Elmar Handle brachten die Neuwahlen ein klares Ergebnis: Das bestehende Kommando OBI Mair und BI Saurer wurde bestätigt, Mathias Salner sowie John Koolen legten ihre Ämter als Kassier und Schriftführer in jüngere Hände: Simon Mair ist nun Kassier, Philipp Schmid Schriftführer. Alle übrigen Positionen blieben unverändert. Bezirksfeuerwehrinspektor Thomas Greuter nahm die Verleihung des Verdienstzeichens des Bezirksfeuerwehrverbandes in Bronze an John Koolen, Mathias Salner und Andreas Saurer persönlich vor. Alexander Wagger wurde zum Oberbrandmeister, Stefan Kofler wurde zum Feuerwehrmann befördert. Der kameradschaftliche Höhepunkt der Tagesordnung war die Verleihung für 40-jährige Tätigkeit im Feuerwehr- und Rettungswesen an die Kameraden Bgm. Elmar Handle sowie Arnold Stecher. Rauchfrei in den Frühling mit Hypnose Alle unterbewussten Blockaden und Abwehrmechanismen werden gelöst Tanja Narr, Leiterin der Praxis für Hypnose, Mentaltraining, NLP & Coaching in Zirl und ihr Kollege freuen sich, dass immer mehr Menschen auf die erprobte Raucherentwöhnung mit Hypnose zurückgreifen. Hierfür ist lediglich eine einmalige Sitzung mit einer Dauer von rund drei Stunden notwendig – alle Entzugserscheinungen verschwinden. Eine anschließende Gewichtszunahme bleibt hierbei aus. Nach einer einmaligen Sitzung wird der Raucher praktisch mit über 80 Prozent Sicherheit zum Nichtraucher. Der Preis ist erschwinglich: 300 Euro kostet die Raucherentwöhnung einmalig. Beim Konsum von einer Schachtel Zigaretten täglich amortisiert sich dies bereits binnen sechs Wochen. Sie möchten gerne mit dem Rauchen aufhören, kommen jedoch nicht gegen Ihren „inneren Schweinehund“ an, dann wenden Sie sich an die umfangreich und seriös ausgebildeten Dipl. Hypnotiseure der Hypnosepraxis Zirl. ANZEIGE Praxis für Hypnose, Mentaltrainig, NLP & Coaching Geistbühelweg 19, 6170 Zirl Tel. 0699 150 158 11 therapie-hypnose@web.de www.therapie-hypnose.at Facebook: Hypnosepraxis Zirl RUNDSCHAU Seite 19