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LA KW 15

Bauen · Wohnen ·

Bauen · Wohnen · Renovieren (eci) Wer neu baut, erhält im Idealfall ein maßgeschneidertes Eigenheim. Allerdings sieht die Realität oft anders aus: Nicht umsonst besagt eine Volksweisheit, dass man das erste Haus für den Feind, das zweite für einen Freund und erst das dritte für sich selbst bauen sollte. Auf dem langen Weg vom Plan bis zum Einzug kann nämlich vieles schief gehen. Ein Neubau ist in der Regel teurer als der Erwerb einer Bestandsimmobilie und zudem ist die Kalkulation eines Neubaus um einiges komplexer. Der Kauf einer gebrauchten Immobilie ist im Idealfall weder so nervenaufreibend noch so zeitintensiv wie ein Neubau. WAS DAS AUGE SIEHT. Mitunter problematisch ist, dass eine Bestandsimmobilie gravierende Mängel aufweisen kann, die nicht auf Anhieb ersichtlich sind. In weiterer Folge ziehen aber genau diese Mängel hohe Sanierungskosten nach sich. Da es beim Kauf keine Garantie gibt, gilt es das Objekt vor dem Vertragsabschluss auf Herz und Nieren zu prüfen. Egal wie gut der Allgemeinzustand des Gebäudes zu sein scheint – niemals solle auf einen Sachverständigen und einen Gutachter verzichtet werden. Nur so können böse Überraschungen vermieden werden. Alte Wasserschäden, Bauauflagen für den Ausbau, Wegerechte des Nachbarn oder Fragen zum Gemeinschaftseigentum bei Eigentumswohnungen, Rücklagen der Eigentümergemeinschaft oder Lasten im Grundbuch – Komplikationen Bauen oder kaufen? Mögliche Vorzüge und Fallstricke von Bestandsimmobilien Die wichtigste Frage bei der Entscheidung zwischen kaufen und bauen ist natürlich die nach dem Zustand der bereits bestehenden Immobilie. Symbolfoto: pixabay.com können auf unendlich vielen Ebenen auftreten. Über diese heiklen Punkte wird man meist nur bei gezielten Nachfragen informiert. BAUSACHVERSTÄNDIGER. Einer der großen Vorteile einer Bestandsimmobilie besteht darin, dass sie bereits steht und besichtigt werden kann. Zudem ist die Doppelbelastung aus Miete und Baufinanzierung ebenfalls kürzer, da in der Regel schneller eingezogen werden kann. Allerdings muss der Käufer im Gegenzug selbst für Mängelbeseitigung und Sanierung aufkommen. Nicht nur deshalb ist es unverzichtbar vor der Vertragsunterzeichnung einen Bausachverständigen zu konsultieren. Wenden Sie sich an einen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen – für Schäden an Gebäuden. Nur so ist eine ausreichende Qualifikation des Gutachters gewährleistet. Dieser hilft, gravierende Mängel der Immobilie noch vor dem Kauf aufzudecken und somit die absehbaren Sanierungskosten einzuschätzen. Falls er massive Mängel übersehen sollte, kann er grundsätzlich für dieses Versäumnis haftbar gemacht werden. Bausachverständige verfügen nämlich über eine Berufshaftpflichtversicherung. BAURECHTSAKTE. Kaufinteressenten sollten die Baurechtsakte mit der gesamten baulichen His torie des Objekts einfordern. Der Eigentümer oder ein Bevollmächtigter kann diese beim hierfür zuständigen Baurechtsamt anfordern. Die Akte gibt oftmals Aufschluss darüber, ob es bereits Probleme mit dem Gebäude gab. UMBAU UND SANIERUNG. Eine zeitgemäße Raumaufteilung, moderne Haustechnik wie Energiesparheizung und Wärmedämmung sowie neue Strom- und Wasserleitungen – wenn Sie sich all das wünschen zudem nicht auf Barrierefreiheit verzichten möchten, gibt es drei Möglichkeiten: Entweder man erwirbt ein komplett saniertes Gebäude, man baut selbst um oder man zieht vielleicht doch eher einen Neubau in Betracht. Garten- und Landschaftsgestaltung, Pflanzenverkauf, Dekorations- und Geschenksartikel Andreas und Anita Lutz A-6522 Prutz, Hintergasse 4 T. +43 650 6522000 office@gartenerlebnis-lutz.com www.gartenerlebnis-lutz.com WIR SIND VOM FACH Direkt bei der Ampel neben dem Tourismusbüro! Wir freuen uns auf Ihren Besuch! lebe deinen Garten – dein erweiterter wohnraum RUNDSCHAU Seite 28 11./12. April 2018

Bauen · Wohnen · Renovieren Beispiellose Renaissance des Kachelofens Kamin- und Kachelöfen: Ihre Strahlungswärme hat großen Einfluss auf das Raumklima und damit auf das Wohlbefinden (eci) Was gibt es schöneres als an nasskalten Tagen ein wohlig warmes Zuhause zu genießen? Egal, ob als gemütlicher Wärmespender an klirrend kalten Wintertagen, als wirtschaftliche Zusatzheizung in der Übergangszeit oder als dekoratives Raumelement: Kamin- und Kachelöfen sind ein Garant für behagliche Strahlungswärme. Modern, traditionell oder im Landhausstil – als Vollheizung, Zusatzheizung oder als Mehr- und Einraumheizung: Kachelöfen bestechen nicht zuletzt durch ihre maximale Flexibilität. Einzigartig ist meist nicht nur ihre Optik, sondern auch ihre Wärmeleistung. Bis zu 24 Stunden profitiert man von der Strahlungswärme eines Kachelofens. Ein Verbrennungsvorgang reicht aus, um das Keramikinnenleben und je nach Ausführung auch die äußeren Kacheln so weit aufzuheizen, dass die Wärmeabgabe – ohne erneutes Nachlegen von Brennmaterial – über viele Stunden erfolgt. Bereits das Einheizen an sich hat eine entspannende Wirkung, denn das Knistern und Krachen der brennenden Holzscheiter wird von vielen als beruhigend empfunden. VIELFÄLTIG UND MODERN. Jahrzehntelang war das Design von Kachelöfen altbacken und langweilig. Sowohl die verstaubte Optik als auch das entsprechende Image konnten abgeschüttelt werden. Die unattraktiven, altmodischen Designs gehören der Vergangenheit an. Mittlerweile lässt sich fast jeder Gestaltungswunsch realisieren. Puristische Modelle mit klaren Linien und großflächigen Kacheln spiegeln das neue, moderne Gesicht des altbewährten Heizsystems wider. Kachelöfen sind Teil der individuellen Wohnraumausstattung und verkörpern nicht selten das Designhighlight des Wohnzimmers. Kein Wunder, denn es gibt sie in allen Größen, Formen und Farben: dank dieser Vielfalt bzw. den unterschiedlichsten Ausführungen gibt es für jedes Haus und für jeden Stil den passenden Kachelofen. Wer mit Holz heizt, schont sowohl die begrenzten Reserven der fossilen Brennstoffe als auch die Umwelt. Im Zuge des Verbrennungsvorgangs entstehen weder Schwermetalle noch Schwefel. Alles, was übrig bleibt, ist ein kleiner Ascherest und der eignet sich als hochwertiger Dünger für den Garten. Symbolfoto: pixabay.com VERSTÄRKTER UMWELTGE- DANKE. Herkömmliche Heizungen erwärmen in erster Linie die Luft. Diese wird zudem in relativ starke Zirkulation versetzt. Ein unausgeglichener Wärmehaushalt sowie das ständige Aufwirbeln von Mikroorganismen und Staub sorgen für eine Reizung der Schleimhäute. Durch den hohen Strahlungswärmeanteil der „Kachelofenwärme“ ist dieses unangenehme Phänomen bei Holzöfen inexistent. Strahlungswärme zieht eine angenehm temperierte Raumluft nach sich, da sie nicht die Luft, sondern die Gegenstände erwärmt, auf die sie trifft. Egal, ob Scheitholz, Briketts oder Pellets: Verbrannt wird in der Regel Holz. Das alternative Brennmaterial setzt nur die Menge CO 2 frei, die es beim Wachstum aufgenommen hat, wodurch die Umwelt nicht zusätzlich belastet wird. Rainalter ist Tirols Erdwärmespezialist Qualität, Innovation, Service, Design – diese Werte haben Rainalter in Landeck bekannt gemacht. So ist Rainalter der Spezialist für Erdwärmepumpen und -anlagen in Tirol und bietet maßgeschneiderte Bad- und Sanitärlösungen aus einer Hand – fix & fertig und in Rekordzeit! 11./12. April 2018 Wärmepumpen sind die preiswerteste Methode, ein Haus zu beheizen. Zusätzlich kann Warmwasser erzeugt und das Haus im Sommer gekühlt werden! Die Firma Rainalter zählt zu den Pionieren am Sektor der Erdwärmepumpen und konnte sich aufgrund der langen Erfahrung und der ständigen Weiterbildung der Mitarbeiter als Technologieführer etablieren. Das besondere Plus: Rainalter wickelt sämtliche Arbeitsabläufe ab. Alles aus einer Hand gibt’s auch im Bad- und Sanitärbereich. Rainalter beschäftigt als erster Tiroler Anbieter alle für die Installation eines Bades notwendigen Handwerker im eigenen Unternehmen. Von der Planung bis zur Übergabe sind nur Spezialisten am Werk. Und auch alle dazugehörigen Accessoires gibt’s im Bäderstudio in Landeck. Gerade für Häuslbauer mit begrenztem Budget ist der erfahrene und verlässliche Partner äußerst wichtig. Bei Rainalter ist man in allen Belangen in besten Händen. ANZEIGE RUNDSCHAU Seite 29