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LA KW 15

GEMEINDE KAPPL

GEMEINDE KAPPL STELLENAUSSCHREIBUNG Die Gemeinde Kappl schreibt die Stelle eines/r Mitarbeiters/in für den Bauhof aus. Aufgabenbereich: Mitarbeit bei sämtlichen im Bauhof der Gemeinde Kappl zu erledigenden Arbeiten, Winterdienst, Schneeräumung, auch Bereitschaftsdienst, Straßenreinigung, Ortspfl ege, Recyclinghofdienst u. dgl. Anstellungsvoraussetzungen: - österreichische Staatsbürgerschaft, einwandfreier Leumund - geleisteter Präsenzdienst bei männlichen Bewerbern - Führerschein B, C + E (allenfalls ehest möglich nach Dienstantritt zu erwerben) - abgeschlossene handwerkliche Lehre und Berufspraxis. Bei der Stelle handelt es sich um eine Ganzjahresstelle mit Vollbeschäftigung (40 Wochenstunden). Die Entlohnung erfolgt nach dem Gemeindevertragsbedienstetengesetz 2012 - G-VBG 2012, Entlohnungsgruppe p3/3 (Gehalt € 2.025,10 brutto, ohne Kinderzulage und ohne Überstunden). Die Vergabe der Stelle erfolgt nach freiem Ermessen des Gemeinderates. Die Anstellung erfolgt ab Mai 2018. Bewerbungen sind bis spätestens Montag, dem 23. April 2018, 17.00 Uhr, mit den entsprechenden Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Führerschein) im Gemeindeamt Kappl einzubringen. Der Bürgermeister: Helmut Ladner AK Ferienaktion Abenteuerwoche Imst Erstmals gibt es heuer im Rahmen der AK Ferienaktion ein Angebot für alle, die von Imst aus tolle Tag erleben wollen: Die Abenteuerwoche Imst von 27. bis 31. August. Gleich anmelden unter 0800/24 10 24! Die AK Tirol bietet heuer für Kinder und Jugendliche wieder 28 tolle Wochen voll Ferienspaß, mit und ohne Übernachtung! Für die Abenteuerwoche Imst (ohne Übernachtung) ist es erstmalig möglich, dass Kinder in Imst bei einem Treffpunkt abgeholt und abends wieder dorthin zurückgebracht werden. Foto: grafikplusfoto/stock.adobe.com Die spannende Woche Ende August bietet ein abwechslungsreiches Programm für 7- bis 12-Jährige: Im Ötzi-Dorf erfahrt ihr, wie die Menschen vor rund 5.000 Jahren gelebt haben. Im Greifvogelpark bestaunt ihr die Flugkünste von Adlern und anderen beeindruckenden Vögeln. Spaß und Action sind auch auf der längsten Alpen-Achterbahn der Welt und natürlich beim Schwimmen angesagt. Die Abenteuerwoche Imst im Rahmen der AK Ferienaktion findet von Montag, 27. bis Freitag, 31. August statt. Voraussetzung für die Teilnahme eines Kindes an der Ferienaktion ist, dass zumindest ein Elternteil Mitglied der AK Tirol ist. Der Selbstbehalt beträgt für ein Kind 90 Euro (Geschwisterkind 80 Euro). Rasch anmelden unter der Hotline 0800/24 10 24, weitere Details gibts auf aktirol.com Kurzfristige Sperren Sanierung der Ladiser Straße dauert noch mehrere Wochen (dgh) Am ehemaligen Zammer Müllplatz wird fleißig gearbeitet – das seit 80 Jahren bestehende Familienunternehmen Kofler GmbH übersiedelt von Landeck nach Zams. Nötig war dazu u. a. ein Grundtausch, den der Zammer Gemeinderat nun genehmigt hat. Zams erhalte 1,4 Hektar Wald für @ (dgh) Am 5. April musste die Ladiser Straße L 286 zwischen 14 und 16 Uhr wegen Hangsicherungsarbeiten immer wieder für den Verkehr gesperrt werden. „Auch in den kommenden Wochen erfordern weitere Sanierungsarbeiten kurzfristige Sperren von bis zu maximal 30 Minuten. Die einspurige Verkehrsführung entlang der Baustelle wird noch mehrere Wochen andauern“, kündigte das Land Tirol in einer Aussendung an. Neben weiteren Hangsicherungsmaßnahmen kommt es auch zu talseitigen Sanierungsmaßnahmen an der Böschung – es werden beide Fahrspuren benötigt, um Betonarbeiten durchzuführen oder den provisorischen Steinschlagschutzzaun auszutauschen. Die Ladiser Straße wurde am 24. Jänner von einem Hangrutsch verlegt, am 17. März wurde sie wieder für den Verkehr geöffnet. Dafür wurde ein rund 800 Meter langes Teilstück über die Rieder Felder neu errichtet, da die Verkehrsverbindung auf das Sonnenplateau nach der Felssturz- Sperre der L 19 Serfauser Straße wieder herzustellen war. Grund getauscht 1,7 Hektar „Müll-Grund“, berichtet Bgm. Siegmund Geiger – es ist ein Bodenaustausch vorzunehmen. Die Gemeinde habe auch das Raumordnungskonzept beschlossen, Flächenwidmungs- und Bebauungsplan folgen noch. Es sind zudem Gespräche in Sachen Verkehrsanbindung nötig, berichtet der Bürgermeister. redaktion@rundschau.at G LANZLICHTER Gesetze auf Zeit glanzlichter@rundschau.at Liebe Freunde des Rechtsstaates! Unsere Politiker haben in erster Linie eine Aufgabe. Sie passen die allgemeingültigen Spielregeln unseres Miteinanders den ständigen Veränderungen des realen Lebens an. Dabei gibt es genug zu tun. Denn noch nie hat sich unsere Welt so schnell gedreht wie derzeit. Beim Bauen, in der Technik, den Medien, im Verkehr, bei Bildung und Erziehung oder in Sicherheitsfragen braucht es laufend neue Gesetze, Verordnungen und Erlässe. Das EU-Parlament, der Nationalrat und der Landtag sind die dafür zuständigen Beschlussgremien. Soweit, so gut. Für uns, die Bevölkerung, ist das alles nicht mehr überschaubar. Und doch heißt es: Unwissenheit schützt vor Strafe nicht! Als Staatsbürger bist du ausgeliefert. Wir leben in einem Dschungel von Paragraphen, deren Fülle nicht einmal Rechtsanwälte oder Steuerberater ansatzweise überblicken können. Das ist ein Dilemma. Und daher denke ich über Lösungen nach. Radikal und visionär. 1.) sollte beim Beschluss neuer Gesetze jedenfalls überlegt werden, ob man dadurch alte schlicht auflassen kann. 2.) müssten Neubeschlüsse auf ihre finanzielle Machbarkeit überprüft werden. Dies vor allem deshalb, weil die Gebietskörperschaften wie Bund, Land oder Gemeinden sehr unterschiedlich die Kostensuppe auslöffeln. Speziell bei den Sozialausgaben wie Pflege und Mindestsicherung oder bei der Kinderbetreuung treffen die ganz oben beschlossenen Entscheidungen immer öfter die Kommunen. Womit wir bei 3.) wären. Da die Auswirkungen von Gesetzen gleich schwer zu berechnen sind wie die Neuerungen, die uns der Alltag laufend bringt, könnten Gesetze ab sofort nicht mehr für die Ewigkeit, sondern schlicht auf Zeit beschlossen werden. Vielleicht sogar angepasst an die Legislaturperioden. Gute Gesetze kann man dann verlängern, schlechte auslaufen lassen. Und neue Politiker könnten rasch die Fehler ihrer Vorgänger ausbessern. Wir würden so wieder mehr gestalten als verwalten! Meinhard Eiter RUNDSCHAU Seite 6 11./12. April 2018

Gepatschferner hält Österreich-Negativrekord Alpenvereins-Gletscherbericht weist größte Längenverluste seit 1960 aus Die Gletscher im Oberland haben sich im vergangenen Jahr stärker zurückgezogen als in den Jahren zuvor. Der Gepatschferner mit –125 Meter ist der Gletscher mit dem größten Minus in ganz Österreich. Von Daniel Haueis Dr. Gerhard Karl Lieb und Dr. Andreas Kellerer-Pirklbauer, im Brotberuf am Institut für Geographie und Raumforschung der Universität Graz tätig, sind die neuen Leiter des ÖAV-Gletschermessdienstes. Und sie haben gleich schlechte Nachrichten: 83 Gletscher in ganz Österreich wurden im vergangenen Jahr vermessen – das Resultat: mit durchschnittlich 25,2 Metern die größten Längenverluste seit 1960, nur ein einziger Gletscher wies im Beobachtungszeitraum keinen Längenverlust auf. Als Hauptgrund für den beträchtlichen Rückgang nennen die Forscher den außergewöhnlich warmen Sommer im letzten Jahr, auch der außergewöhnlich warme und schneearme Winter 2016/17 war den Gletschern nicht förderlich. „Seit den 1990er- Jahren sind die Bedingungen für unsere Gletscher sehr ungünstig – das aktuelle Gletscherhaushaltsjahr fügt sich hier nahtlos ein“, erklären Lieb und Kellerer-Pirklbauer. ÖTZTALER ALPEN, SILVRET- TAGRUPPE. Der höchste Rückzug in ganz Österreich wurde am Gepatschferner (Ötztaler Alpen) mit 11./12. April 2018 Kellerschachtabdeckung nach Maß vom Fachmann Ihr Fachbetrieb in Silz 05263/637715 www.flitec.at 125 Metern gemessen. Im Pitz- und Kaunertal betrugen die Längenverluste an fünf von sechs Gletschern mindestens das Doppelte des Vorjahres, berichten die Gletscherknechte Mag. Bernd Noggler und Markus Strudl. Der Weißseeferner büßte 41,3 Meter an Länge ein. In der Silvrettagruppe (Berichterstatter Mag. Günther Groß) wiesen alle Gletscher zweistellige Längenabnahmen auf. Der Jamtalferner etwa verlor 13,4 Meter. Der größte Rückgang in diesem Gebiet war am Vermunt Gletscher zu verzeichnen: 32,7 Meter weniger sind der höchste Wert, der seit 1924 registriert wurde. INTERNATIONALE NUT- ZUNG. Seit 127 Jahren bilanziert der Gletscherbericht des Alpenvereins die Bewegungen der heimischen Gletscher und gilt als eine der am längsten und bestdokumentierten Messungen weltweit. Heute finden Menorca: Wilder Norden – lieblicher Süden Direkt ab Innsbruck und mit einer Flugzeit von nur ca. zwei Stunden erreicht man die traumhafte Balearen- Insel Menorca. Das Landschaftsbild ist geprägt von geruhsamer Beschaulichkeit, malerischen Dörfern und verträumten Fischerorten. Die Vielfalt der Strände ist groß: Im Süden sind sie meist nur mittels Wanderweg oder Kanu erreichbar. Der Norden zeigt sich von seiner wilden Seite mit bizarren Felsformationen und einsamen Naturstränden. Ein Besuch des belebten Städtchens Mahon darf bei der Reise nicht fehlen – es lohnt sich! ANZEIGE Der Gepatschferner im Jahr 2010 und … … sieben Jahre später die Messungen in allen relevanten Datennetzwerken Berücksichtigung und werden von der Klimaforschung für Rückschlüsse auf klimatische Veränderungen international genutzt. Für den aktuellen Bericht Oberländer Rundschau Landeck MENORCA DIREKTFLÜGE AB INNSBRUCK Jeden SO von 13.05.-14.10. 20% sparen bei Abflügen am 03.06. & 17.06. Prinsotel la Caleta**** inkl. Flug, Transfers, 8 Tage 7x HP+ statt ab € 979,- nur ab € 783,-! KOSTENLOSE Hausabholung in Nordtirol 0664 / 45 91 760 idealtours.at Mobiles Reisebüro Landeck - Telfs Fotos: Noggler waren 22 Beobachter mit 70 Begleitern von August bis Oktober 2017 ehrenamtlich im Einsatz. Neben Längenmessungen wurden Fließgeschwindigkeiten und Oberflächenhöhen erfasst. schon ab € 783,- RUNDSCHAU Seite 7